Welche Bedeutung hat der Begriff der Verurteilung im religiösen und mo
In diesem Diskurs wird der Begriff der Verurteilung als ein letzter, unwiederbringlich verderblicher Satz verstanden, der weit über die bloße Erkenntnis der Ungerechtigkeit der begangenen Handlungen hinausgeht. Sie beschränkt sich nicht nur auf die Bewertung von Handlungen, sondern umfasst auch die Beurteilung des Charakters und der Absichten einer Person. So wird nach einem der Zitate die Verurteilung der Empörung gegenübergestellt: "Du verstehst Verurteilung nicht, wie sie sein sollte. Verurteilung und Empörung sind nicht dasselbe. Verurteilung ist das letzte Urteil gegen eine Person. Zum Beispiel: "Der und der ist ein Dieb, ein stolzer Mann, ein Wüstling". Empörung ist eine Forderung nach Wahrheit, eine Gegenkraft gegen die Sünde, ganz gleich, wer sie geschaffen hat. Empörung kann in Verurteilung umschlagen." (Quelle: link txt)Die Verurteilung wirkt also wie eine abschließende Bewertung, die im religiösen und moralischen Kontext nicht nur als ungerecht, sondern auch als gefährlich für die Seele und den spirituellen Zustand des Verurteilten selbst angesehen wird. Dies wird auch in einem anderen Zitat betont, in dem es heißt: "Ein Mensch wird nicht für das, was er getan hat, verurteilt, sondern für seinen Charakter und seine Absicht. An sich ist der Vorwurf einer Handlung keine Sünde, wenn er nicht aus Bosheit kommt und kein abschließendes Urteil über eine Person enthält. Aber es ist besser, sich der Vorwürfe auf jede erdenkliche Weise zu enthalten, um nicht in Verdammnis zu verfallen, denn "lauft nicht um Feuer und Ruß herum, damit ihr nicht verbrennt und geschwärzt werdet." (Quelle: link txt)Unter diesem Gesichtspunkt stellt der Übergang von der bloßen Zurechtweisung zur endgültigen Verurteilung dem Verurteiler eine sehr schwere Bürde auf, da er die Barmherzigkeit Gottes für sich selbst zerstören kann, wie es in der folgenden Stelle heißt: "Die Sünde der Verdammnis bleibt nie ungesühnt. Gottes Barmherzigkeit weicht von dem Christen, der seinen Nächsten verurteilt, und im Augenblick der Verdammnis wird er selbst durch Gottes Gericht verurteilt, das wahr und ewig ist (Mt 7,1)." (Quelle: link txt)Darüber hinaus stellt der Artikel fest, dass die Verhängung einer Verurteilung oft ein Spiegelbild der gegenteiligen Eigenschaft der Person ist, die sich selbst verurteilt, da eine solche Person vom Geist des Neids und der Erinnerung besessen sein kann, was zu einer gnadenlosen Zurechtweisung anderer führt, auch wenn sie selbst nicht frei von schweren Verfehlungen ist. Aus religiöser und moralischer Sicht ist die Verurteilung also nicht nur eine kritische Bewertung der Handlung, sondern ein hartes und endgültiges Urteil, das nicht nur dem Verurteilten schadet, sondern auch die Seele des Verurteilers selbst zerstört. Dieses Konzept wirft Fragen über die Legitimität solcher Urteile auf und warnt davor, dass der Übergang vom Mannesalter zur Verurteilung zu einem spirituellen Verfall und zum Verlust wahrer Menschlichkeit führen kann.Unterstützende(s) Zitat(e):"Du verstehst Verurteilung nicht, wie sie sein sollte. Verurteilung und Empörung sind nicht dasselbe. Verurteilung ist das letzte Urteil gegen eine Person. Zum Beispiel: "Der und der ist ein Dieb, ein stolzer Mann, ein Wüstling". Empörung ist eine Forderung nach Wahrheit, eine Gegenkraft gegen die Sünde, ganz gleich, wer sie geschaffen hat. Empörung kann in Verurteilung umschlagen." (Quelle: link txt)"Ein Mensch wird nicht für das, was er getan hat, verurteilt, sondern für seinen Charakter und seine Absicht. An sich ist der Vorwurf einer Handlung keine Sünde, wenn er nicht aus Bosheit kommt und kein abschließendes Urteil über eine Person enthält. Aber es ist besser, sich der Vorwürfe auf jede erdenkliche Weise zu enthalten, um nicht in Verdammnis zu verfallen, denn "lauft nicht um Feuer und Ruß herum, damit ihr nicht verbrennt und geschwärzt werdet." (Quelle: link txt)"Die Sünde der Verdammnis bleibt nie ungesühnt. Gottes Barmherzigkeit weicht von dem Christen, der seinen Nächsten verurteilt, und im Augenblick der Verdammnis wird er selbst durch Gottes Gericht verurteilt, das wahr und ewig ist (Mt 7,1)." (Quelle: link txt)