Kann man argumentieren, dass Religionen Subkulturen sind, die aus Angs
Basierend auf diesen Quellen kann argumentiert werden, dass die Angst vor dem Unbekannten und dem Chaos eine wichtige Rolle bei der Entstehung religiöser Überzeugungen spielte. Aber den ganzen Ursprung der Religion auf das Produkt der Angst zu reduzieren, wäre eine vereinfachte Schlussfolgerung. Stattdessen wirkte die Religion als ein Mittel, um den ältesten und überwältigendsten Ängsten entgegenzuwirken, und ermöglichte es dem Menschen, Schutz und Hoffnung im Angesicht des Terrors und der unbekannten Mächte zu finden.Wie eine der Quellen feststellt, entstanden religiöse Ideen als Antwort auf den inneren Zustand des primitiven Menschen: "Magie ist nicht nur die Erlangung von Macht, der Kampf gegen Gefahren und die Ängste, die sie hervorrufen, sondern sie ist auch die Quelle von Ängsten und Gefahren. Der Mensch hat Angst vor magischen Kräften und sucht Schutz vor ihnen zuerst in der Religion, dann in der Wissenschaft. ... Religion ist der Kampf gegen diesen Terror anticus und die Befreiung von ihm." (Quelle: link txt)Ein anderer Text betont, dass sich die Angst im primitiven Bewusstsein immer wieder manifestierte und zur Suche nach Unterstützung durch verschiedene spirituelle Praktiken führte: "In der Erfahrung intensiver Angst vergisst ein Mensch gewöhnlich alle Höhen und neigt dazu, in der Tiefebene zu leben, und sei es nur, um von den erwarteten Gefahren befreit zu werden... Die Urmenschheit war besessen von Angst, Schrecken anticus, Angst vor dem Chaos und unbekannten Naturkräften..." (Quelle: link txt)Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entstehung von Religionen war gerade der Wunsch, das überwältigende Gefühl der Angst loszuwerden: "Wenn aber von der Religion selbst gesagt wird, ihre Götter seien aus Furcht geboren, so kann man nur bemerken, daß die Menschen nirgends vor ihren Göttern geflohen sind, wie sie vor dem fliehen, was Furcht verursacht. Im Gegenteil, gerade beim Anblick von Umständen gibt es Anlass zur Angst... Sie wandten sich mit besonderer Hingabe und Vertrauen an ihre Götter." (Quelle: link txt)Daraus lässt sich schließen, dass, obwohl die primäre Angst vor dem Unbekannten, dem Chaos und den Naturphänomenen zum Katalysator für die Bildung religiöser Mentalität wurde, die Religion als Subkultur viel komplexere Elemente enthielt. Diese Elemente betrafen nicht nur den Versuch, die Angst durch die Schaffung eines Systems von Überzeugungen und Tabus zu systematisieren und zu kontrollieren, sondern auch den Wunsch, Schutz, moralischen Kompass und Erklärungen für den Sinn des Daseins zu finden. Das heißt, neben der emotionalen Reaktion auf das Unbekannte spielten die sozialen, kulturellen und philosophischen Bedürfnisse der antiken Menschheit eine bedeutende Rolle bei der Bildung religiöser Systeme.Unterstützende(s) Zitat(e):"Magie ist nicht nur die Erlangung von Macht, der Kampf gegen Gefahren und die Ängste, die sie hervorrufen, sondern sie ist auch die Quelle von Ängsten und Gefahren. Der Mensch hat Angst vor magischen Kräften und sucht Schutz vor ihnen zuerst in der Religion, dann in der Wissenschaft. ... Religion ist der Kampf gegen diesen Terror anticus und die Befreiung von ihm." (Quelle: link txt)"In der Erfahrung intensiver Angst vergisst ein Mensch gewöhnlich alle Höhen und neigt dazu, in der Tiefebene zu leben, und sei es nur, um von den erwarteten Gefahren befreit zu werden... Die Urmenschheit war besessen von Angst, Schrecken anticus, Angst vor dem Chaos und unbekannten Naturkräften..." (Quelle: link txt)"Wenn aber von der Religion selbst gesagt wird, ihre Götter seien aus Furcht geboren, so kann man nur bemerken, daß die Menschen nirgends vor ihren Göttern geflohen sind, wie sie vor dem fliehen, was Furcht verursacht. Im Gegenteil, gerade beim Anblick von Umständen gibt es Anlass zur Angst... Sie wandten sich mit besonderer Hingabe und Vertrauen an ihre Götter." (Quelle: link txt)