Was ist das Konzept des "Glaubens der Ordnung"?
Der Begriff des »Glaubens der Ordnung« impliziert, daß der Glaube dem Wissen nicht entgegensteht, sondern daß er es im Gegenteil erweitert: Er erlaubt uns, nicht nur materielle und offensichtliche Erscheinungen wahrzunehmen, sondern auch Dinge höherer Ordnung, die der gewöhnlichen Sinneserfahrung unzugänglich sind. Mit anderen Worten, der wahre Glaube ist in der Lage, den Bereich zu umfassen, der sowohl das unmittelbar Erlebte als auch das Intuitiv Verstandene umfasst, auch wenn sich diese Manifestationen nicht für eine logische und empirische Analyse eignen. Diese Idee drückt sich in der Idee aus, dass Wissen und Glaube verschiedene Facetten eines einzigen intuitiven Verständnisses des Seins sind: Wissen kann als Glaube wahrgenommen werden, der volle Kraft und Tiefe besitzt, und jedes begrenzte, stolze Wissen erweist sich nur als eine unvollständige Form des Glaubens.Unterstützende(s) Zitat(e):"Der Glaube erweitert nur die Sphäre des Wissens und spricht von der Wahrnehmung der Dinge höherer Ordnung, aber genauso real wie die Dinge einer niederen Ordnung. Vielleicht ist Glaube Wissen von höherer Ordnung, vollständiges Wissen, und stolzes Wissen ist Glaube von niedrigerer Ordnung, ein unvollständiger Glaube. Dann wird sich der Streit zwischen Wissen und Glaube als ein Streit zwischen der niederen und besonderen Form der Erkenntnis und der höheren und vollkommenen Form der Erkenntnis erweisen; eine niedere und besondere Form des Glaubens mit einer höheren und vollen Form des Glaubens." (Quelle: link txt)So enthüllt das Konzept des "Glaubens der Ordnung" die Idee, dass wahrer Glaube nicht nur ein Bekenntnis oder Glaube ist, sondern auch eine aktive, intuitive und umfassende Wahrnehmung der Wirklichkeit, die sowohl das Manifeste als auch das Verborgene in der Welt umfasst und es uns ermöglicht, zwischen volleren und tieferen Ebenen des Wissens und des Seins zu unterscheiden.