Können wir sagen, dass das Göttliche den Gesetzen der Physik gehorcht?

Basierend auf den vorgelegten Quellen kann man daraus schließen, dass es eine zu starke Vereinfachung wäre zu sagen, dass das Göttliche den Gesetzen der Physik gehorcht. Vom religiösen Standpunkt aus werden physikalische Gesetze als Manifestation des Willens Gottes wahrgenommen – das heißt, er ist es, der die materielle Welt durch diese Gesetze regiert, aber er selbst bleibt außerhalb ihres Rahmens. So sagt eine der Quellen:

"Die menschliche Seele, die in sich das gottgleiche Prinzip der Freiheit hat, lebt nach anderen Gesetzen. Durch diese materielle Grundlage ihres irdischen Daseins stellt sie aber auch ein gewisses Teilchen der materiellen Welt dar. Daher kann das physische Leben auch die eine oder andere Auswirkung auf unsere seelische Konstitution haben, und daher kann der göttliche Wille durch die sogenannten "mechanischen Naturgesetze" zu unserem Heil beitragen. Der Herr leitet sie in Übereinstimmung mit den höchsten Zielen unseres geistlichen Lebens. Und was in Bezug auf das natürliche Dasein der göttliche Wille in Form von unveränderlichen Gesetzen ist, die das Leben des Universums bestimmen, wird in Bezug auf das menschliche Leben zur göttlichen Vorsehung." (Quelle: link txt)

Diese Aussage betont, dass die physische Ordnung das Mittel zur Verwirklichung höherer Pläne ist, aber der göttliche Wille selbst bleibt die Quelle, die diese Gesetze bestimmt und lenkt, nicht ihr untergeordnetes Element.

In ähnlicher Weise heißt es in einer anderen Quelle:

"Der religiöse Standpunkt schließt das Wirken der Naturgesetze nicht aus, sondern betrachtet diese Gesetze selbst als eine Manifestation des Willens Gottes, der Schöpfung Gottes. Im Gesetz selbst und durch diese Gesetzmäßigkeit offenbart sich die göttliche Kraft, die allen Daseins zugrunde liegt." (Quelle: link txt)

Man kann also sagen, dass physikalische Gesetze als die festgelegte Ordnung wahrgenommen werden, nach der der göttliche Wille handelt; sie formen die materielle Welt und geben ihr Sinn, aber sie begrenzen nicht die Ebene des Göttlichen selbst. Das Göttliche bleibt die erste Ursache und Quelle, durch die diese unveränderlichen Gesetze verwirklicht werden, nicht ein Objekt, das ihnen unterworfen ist.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Die menschliche Seele, die in sich das gottgleiche Prinzip der Freiheit hat, lebt nach anderen Gesetzen. Durch diese materielle Grundlage ihres irdischen Daseins stellt sie aber auch ein gewisses Teilchen der materiellen Welt dar. Daher kann das physische Leben auch die eine oder andere Auswirkung auf unsere seelische Konstitution haben, und daher kann der göttliche Wille durch die sogenannten "mechanischen Naturgesetze" zu unserem Heil beitragen. Der Herr leitet sie in Übereinstimmung mit den höchsten Zielen unseres geistlichen Lebens. Und was in Bezug auf das natürliche Dasein der göttliche Wille in Form von unveränderlichen Gesetzen ist, die das Leben des Universums bestimmen, wird in Bezug auf das menschliche Leben zur göttlichen Vorsehung." (Quelle: link txt)

"Der religiöse Standpunkt schließt das Wirken der Naturgesetze nicht aus, sondern betrachtet diese Gesetze selbst als eine Manifestation des Willens Gottes, der Schöpfung Gottes. Im Gesetz selbst und durch diese Gesetzmäßigkeit offenbart sich die göttliche Kraft, die allen Daseins zugrunde liegt." (Quelle: link txt)

Es ist also falsch zu behaupten, dass das Göttliche den Gesetzen der Physik unterworfen ist: Die physikalischen Gesetze sind das Instrument, durch das der Wille Gottes zum Ausdruck kommt, während sie für das Göttliche ein Mittel, nicht eine Grenze bleiben.

Können wir sagen, dass das Göttliche den Gesetzen der Physik gehorcht?

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