Was soll ich tun, wenn ich auf der Straße ein Exemplar der Bibel finde
Laut der zitierten Quelle ( link txt) wird empfohlen, wenn ein Exemplar eines heiligen Buches auf der Straße gefunden wird, insbesondere wenn es abgenutzt aussieht oder unsachgemäß behandelt wird, es mit gebührendem Respekt zu behandeln. Historisch hat sich folgende Tradition entwickelt: Heilige Bücher wurden nicht verbrannt oder missachtet, sondern wenn sie abgenutzt waren, wurden sie in ein spezielles Lager (Geniza) gebracht, und dann wurde ein rituelles Begräbnis arrangiert. Im Einzelnen heißt es in dem Text: "Denn die Juden haben lange die Gewohnheit gehabt, die heiligen Bücher, die abgenutzt und verfallen sind, nicht in Gottesdiensten und im Gebet zu lesen. Die Frömmigkeit des Alten Testaments ließ dies nicht zu. Heilige Bücher und Gegenstände wurden nicht dem Feuer übergeben. Die sogenannten Geniz (hebräisch Versteck, Bestattung) wurden arrangiert. Dort blieben sie jahrhundertelang bestehen und brachen nach und nach zusammen. Nachdem die Genisa gefüllt war, wurden die darin gesammelten Gegenstände und Bücher mit zeremonieller Feierlichkeit auf jüdischen Friedhöfen beigesetzt. Die Geniz befanden sich offenbar im Tempel in Jerusalem und später in den Synagogen." (Quelle: link txt)Wenn Sie also ein Exemplar der Bibel auf der Straße finden, ist es ratsam, für dessen Sicherheit zu sorgen. Es empfiehlt sich, sich mit Vertretern der jeweiligen religiösen Organisation oder Experten im Umgang mit heiligen Texten in Verbindung zu setzen, um zu klären, wie und mit welcher rituellen Bedeutung mit dem Buch umgegangen werden soll. Dieser Ansatz stellt sicher, dass der Text den Respekt erhält, den er verdient, im Einklang mit seinem heiligen Inhalt. Unterstützende(s) Zitat(e):"Denn die Juden haben lange die Gewohnheit gehabt, die heiligen Bücher, die abgenutzt und verfallen sind, nicht in Gottesdiensten und im Gebet zu lesen. Die Frömmigkeit des Alten Testaments ließ dies nicht zu. Heilige Bücher und Gegenstände wurden nicht dem Feuer übergeben. Die sogenannten Geniz (hebräisch Versteck, Bestattung) wurden arrangiert. Dort blieben sie jahrhundertelang bestehen und brachen nach und nach zusammen. Nachdem die Genisa gefüllt war, wurden die darin gesammelten Gegenstände und Bücher mit zeremonieller Feierlichkeit auf jüdischen Friedhöfen beigesetzt. Die Geniz befanden sich offenbar im Tempel in Jerusalem und später in den Synagogen." (Quelle: link txt)