Wie kann die Überlegenheit eines Gottes über einen anderen im Kontext

Es ist objektiv schwierig, diese Frage zu beantworten, da in jedem religiösen Kontext die Kriterien für die Überlegenheit göttlicher Figuren durch ihre eigene Lehre, Kulturgeschichte und mythologische Erzählung bestimmt werden. Dass in der einen Tradition Gottes Vorherrschaft auf Seiner Transzendenz, Ewigkeit und Fähigkeit beruht, die Welt aus dem Nichts zu erschaffen, in der anderen auf historisch verändertem Status und mythologischen Ereignissen, die keinen universellen Vergleich zulassen.

So beschreibt einer der Texte das christliche Verständnis der göttlichen Natur wie folgt:
"Er lebt außerhalb von Zeit und Raum. Alles, was ist, ist durch seinen Willen entstanden, nicht aus seinem Sein, gleichsam aus der Ausstrahlung, sondern aus dem Nichts. ... Sein Schicksal hängt ganz vom Willen des Schöpfers ab..." (Quelle: link txt)
Hier wird die Vorherrschaft Gottes durch seine absolute Transzendenz und seinen schöpferischen Willen bestimmt, was für die theologischen Ideen des Christentums charakteristisch ist.

Gleichzeitig betont eine andere Quelle, dass in antiken mythologischen Systemen der Status der höchsten Gottheit einem Wandel unterworfen sein konnte, was einen Wandel der mythologischen Paradigmen widerspiegelt:
"Die sumerische Hochgöttin Tiamat wurde von ihrem Enkel Marduk getötet. Der phönizische Urgott El wurde von seinem Urenkel Baal gestürzt... Manchmal verliert die höchste Gottheit einfach das Interesse an ihren Schöpfungen oder delegiert die Macht über die Erde an andere Geister..." (Quelle: link txt)
Überlegenheit wird hier nicht nach irgendwelchen festen objektiven Maßstäben bewertet, sondern ist das Ergebnis mythologischer und kultureller Transformationen.

Darüber hinaus wird die Frage nach der Überlegenheit dieses oder jenes Gottes auch innerhalb monotheistischer Traditionen diskutiert, wo zum Beispiel "das Dogma von der Einheit Gottes eines der grundlegendsten im Christentum ist..." (Quelle: link txt) dient als Argument gegen den Polytheismus und betont die Einzigartigkeit und Exklusivität des wahren Gottes. Aber auch hier basieren die Kriterien auf dem Glauben und der Interpretation religiöser Texte und nicht auf universellen objektiven Indikatoren.

Auf der Grundlage des vorgelegten Materials wird deutlich, dass sich der Versuch, die Überlegenheit eines Gottes über einen anderen objektiv zu bestimmen, als schwierig erweist, da jede religiöse Tradition ihre eigenen Kriterien formiert, seien es ontologische Merkmale, mythologische Kontexte oder doktrinäre Institutionen.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Er lebt außerhalb von Zeit und Raum. Alles, was ist, ist durch seinen Willen entstanden, nicht aus seinem Sein, gleichsam aus der Ausstrahlung, sondern aus dem Nichts. ... Sein Schicksal hängt ganz vom Willen des Schöpfers ab, der in einem undurchdringlichen Licht, außerhalb von Zeit und Raum, wohnt, überall ist und alles regiert." (Quelle: link txt)

"Die sumerische Hochgöttin Tiamat wurde von ihrem Enkel Marduk getötet. Der phönizische Urgott El wurde von seinem Urenkel Baal gestürzt... Manchmal verliert die höchste Gottheit einfach das Interesse an ihren Schöpfungen oder delegiert die Macht über die Erde an andere Geister..." (Quelle: link txt)

"Das Dogma von der Einheit Gottes ist eines der grundlegendsten im Christentum. … Die alttestamentliche Predigt des Monotheismus richtet sich in erster Linie gegen den Polytheismus und überhaupt gegen den Verrat an Gott um irdischen Willen." (Quelle: link txt)

Wie kann die Überlegenheit eines Gottes über einen anderen im Kontext

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