Wie trägt die Beschäftigung mit der antiken griechischen Mythologie zu

Das Studium der antiken griechischen Mythologie erweitert unsere Wahrnehmung des kulturellen Erbes erheblich, da Mythen uns reiches Material zum Verständnis der Weltanschauung und der Werte der antiken Völker liefern. So zeigen die Werke Homers nicht nur religiöse Überzeugungen, sondern auch gesellschaftliche Haltungen, in denen ein Mensch als frei und stolz in der Kommunikation mit dem Göttlichen wahrgenommen wird. Wie eine der Quellen sagt:

"Die Religion bei Homer beruht keineswegs auf der Furcht vor den Göttern, ganz und gar nicht auf der Achtung vor ihnen und schon gar nicht auf Liebe oder Ehrfurcht, sondern ausschließlich auf dem Gefühl des Staunens. Homer ist aber auch überrascht von schönen Frauen, Helden und Kunstwerken.

Das griechische Wort für "staunen" (thaym?
dzein) hat die gleiche Wurzel wie "sehen" (theasthai). Dies zeigt, dass Überraschung nur eine aufmerksamere Prüfung ist; Und sie umfaßt gewiß nicht den Menschen als Ganzes, sondern läßt eine gewisse Distanz zwischen dem Menschen und den Göttern, die den Menschen wieder in eine natürlichere Lage versetzt. "Der homerische Mensch ist frei vor Gott." Er ist stolz darauf, etwas von Gott zu empfangen. Aber er ist demütig und weiß, dass alles Große von Gott kommt."
(Quelle: link txt)

Diese Eigenschaft hilft zu verstehen, wie mythologische Bilder die Bildung von moralischen Einstellungen, ästhetischen Vorlieben und einer allgemeinen Einstellung zur Welt beeinflusst haben. Das Studium vermittelt nicht nur Wissen über die religiösen und kulturellen Traditionen der alten Griechen, sondern beleuchtet auch die Art und Weise, wie sich nationale Identität und Selbstbewusstsein bilden, da Mythen Literatur, Kunst und historische Selbstwahrnehmung beeinflussen.

Darüber hinaus zeigen Mythen, die mit Heldentaten und Prüfungen verbunden sind, wie die Legenden vom Goldenen Vlies und Medea, wie die alten Völker die Verbindung zwischen Mensch, Natur und göttlichen Kräften verstanden, was sich direkt in ihrem kulturellen Erbe widerspiegelt. Einer der Texte gibt ein bildhaftes Bild des Mythos, das erzählt:

"Was das Goldene Vlies betrifft, so wusste ich vom Papst, dass der Sand der Flüsse Kolchis, einschließlich des Rion und des Chorokhi, in alter Zeit goldhaltig war und es bis heute ist; und der Goldabbau wurde betrieben, indem man goldhaltigen Sand über Schaffell wusch. Wenn die lockige Einstreu mit den darin steckenden Goldkörnern gesättigt ist, wird sie verbrannt, aber das Gold bleibt zurück. Wegen dieses Goldenen Vlieses kam einst ein Held wie König Jason zu uns. Wie könnte man nicht stolz auf sein Land sein? Immerhin kam er fast direkt zu mir. Freilich gab es auch einen Stolperstein in Gestalt der bösen Zauberin Medea, die neben dem Vlies auch von unserem Kolchis verliehen wurde."
(Quelle: link txt)

Die Begegnung mit den Mythen der alten Griechen ermöglicht es uns, nicht nur ihre religiöse Weltanschauung tiefer zu verstehen, sondern auch die ästhetischen und ethischen Normen, die die Grundlage des kulturellen Erbes der westlichen Zivilisation bildeten. Diese Mythen beeinflussen bis heute die zeitgenössische Kunst, Philosophie und Literatur und erinnern uns an die Bedeutung von Tradition und historischem Gedächtnis.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Die Religion bei Homer beruht keineswegs auf der Furcht vor den Göttern, ganz und gar nicht auf der Achtung vor ihnen und schon gar nicht auf Liebe oder Ehrfurcht, sondern ausschließlich auf dem Gefühl des Staunens. Homer ist aber auch überrascht von schönen Frauen, Helden und Kunstwerken.
Das griechische Wort für "staunen" (thaym?
dzein) hat die gleiche Wurzel wie "sehen" (theasthai). Dies zeigt, dass Überraschung nur eine aufmerksamere Prüfung ist; Und sie umfaßt gewiß nicht den Menschen als Ganzes, sondern läßt eine gewisse Distanz zwischen dem Menschen und den Göttern, die den Menschen wieder in eine natürlichere Lage versetzt. "Der homerische Mensch ist frei vor Gott." Er ist stolz darauf, etwas von Gott zu empfangen. Aber er ist demütig und weiß, dass alles Große von Gott kommt." (Quelle: link txt)

"Was das Goldene Vlies betrifft, so wusste ich vom Papst, dass der Sand der Flüsse Kolchis, einschließlich des Rion und des Chorokhi, in alter Zeit goldhaltig war und es bis heute ist; und der Goldabbau wurde betrieben, indem man goldhaltigen Sand über Schaffell wusch. Wenn die lockige Einstreu mit den darin steckenden Goldkörnern gesättigt ist, wird sie verbrannt, aber das Gold bleibt zurück. Wegen dieses Goldenen Vlieses kam einst ein Held wie König Jason zu uns. Wie könnte man nicht stolz auf sein Land sein? Immerhin kam er fast direkt zu mir. Freilich gab es auch einen Stolperstein in Gestalt der bösen Zauberin Medea, die neben dem Vlies auch von unserem Kolchis verliehen wurde." (Quelle: link txt)

  • Tags:

Popular Posts

Tags

Wie trägt die Beschäftigung mit der antiken griechischen Mythologie zu

Das griechische Wort für "staunen" (thaym?

1608160716061605160416031602160116001599159815971596159515941593159215911590158915881587158615851584158315821581158015791578157715761575157415731572157115701569156815671566156515641563156215611560155915581557155615551554155315521551155015491548154715461545154415431542154115401539153815371536153515341533153215311530152915281527152615251524152315221521152015191518151715161515151415131512151115101509