Was bedeutet der aktuelle Trend unter Männern, sich gegenseitig zum 8.
Die Antwort, die angesichts der historisch und kulturell aufgeladenen Bedeutung des Feiertags des 8. März gegeben werden kann, lautet wie folgt. Ursprünglich war dieser Tag nicht so sehr als universeller Frauentag gedacht, sondern als ein Feiertag, der den Geist revolutionärer Veränderungen zum Ausdruck brachte - der Tag einer revolutionären Frau. Es war dieser Subtext, der das spätere Umdenken des Festes mit dem Abschied aus der UdSSR-Zeit beeinflusste. Wenn sich Männer heute am 8. März gegenseitig gratulieren, können daher mehrere Bedeutungen dahinter stecken.Einerseits ist diese Praxis eine Art Ironie, die eine Abkehr von der traditionellen Geschlechterverteilung von Feiertagen widerspiegelt. In einer der Quellen heißt es: "So sind die sowjetischen Glückwünsche am 8. März (wie auch am 23. Februar) auch Glückwünsche zur 'Befreiung' vom 'Zarismus'. Sich gegenseitig zu einem solchen Feiertag zu gratulieren, ist für die Orthodoxen keine Demut mehr, sondern Sadomasochismus" (Quelle: link txt). Ironische und provokative Töne werden hier betont, wo Glückwünsche zu einem symbolischen Akt werden, der vielleicht die Ablehnung bisheriger Vorschriften und Stereotypen symbolisiert.Auf der anderen Seite kann ein solches Verhalten als Manifestation eines kulturellen Spiels mit dem historischen Erbe gesehen werden, während die Menschen heute in der Tat über tiefe und zweideutige Traditionen "erwärmen". Denn, wie gesagt: "Der Grund für diese Seltsamkeit liegt auf der Hand: Der 8. März ist nicht der Tag der Frau, sondern der Tag der Revolutionärin. Und deshalb hat in den Ländern, in denen die revolutionäre Welle des frühen 20. Jahrhunderts erstickte, die Feier des Revolutionärs keine Wurzeln geschlagen" (Quelle: link txt). Wenn sich Männer gegenseitig gratulieren, können sie unwissentlich an eine komplexe Geschichte erinnern, in der der Feiertag enger politisch ausgerichtet war als nur eine Feier der Weiblichkeit.Infolgedessen kann der aktuelle Trend als Reflexion gemischter Gefühle und des vielschichtigen historischen und kulturellen Kontexts gesehen werden: Er ist sowohl ironisch als auch eine versteckte kritische Botschaft, die mit dem Überdenken von Traditionen verbunden ist, die vergangene revolutionäre Ereignisse und ihre Auswirkungen auf das öffentliche Leben symbolisieren.Unterstützende(s) Zitat(e):"Die sowjetischen Glückwünsche am 8. März (wie auch am 23. Februar) sind also auch Glückwünsche zur "Befreiung" vom "Zarismus". Sich gegenseitig zu einem solchen Feiertag zu gratulieren, ist für die Orthodoxen keine Demut mehr, sondern Sadomasochismus." (Quelle: link txt)"Der Grund für diese Seltsamkeit liegt auf der Hand: Der 8. März ist nicht der Tag einer Frau, sondern der Tag einer Revolutionärin. Und deshalb hat in den Ländern, in denen die revolutionäre Welle des frühen 20. Jahrhunderts erstickte, die Feier des Revolutionärs keine Wurzeln geschlagen." (Quelle: link txt)