Welche Art von Wahrnehmung des Glaubens entsteht, wenn man behauptet,
Wenn wir sagen, dass solche großen geistlichen Führer Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit predigten, erscheint der Glaube nicht nur als eine Reihe von Dogmen oder Ritualen, sondern als eine ganzheitliche Weltanschauung, in der Aufrichtigkeit, moralische Festigkeit und Unbestechlichkeit von größter Bedeutung sind. Eine solche Haltung impliziert, dass wahre spirituelle Entwicklung untrennbar mit der lebenslangen Praxis der Wahrhaftigkeit verbunden ist – in der jedem Gedanken, jedem Wort und jeder Tat die Bedeutung innerer Aufrichtigkeit gegeben wird und Lügen, Vortäuschungen und List als der wahren Spiritualität fremd verworfen werden.Ein solches Verständnis wird durch die folgende Aussage deutlich veranschaulicht: "Diese Festigkeit ist gleichsam seine Seele, die sich in der ganzen Art seines Denkens und Handelns, in all seinen Worten und Taten offenbart" (Quelle: link txt).Es wird hier betont, dass, wenn Ehrlichkeit etwas ist, das mehr ist als eine einfache Eigenschaft eines Menschen, sondern sein Wesen, sie absolut alle Sphären seines Wesens durchdringt. Eine zusätzliche Notiz in derselben Quelle lautet: "Die Ehrlichkeit ist der Feind aller Lügen, aller Vortäuschungen, aller List, aller Täuschung" (Quelle: link txt).Wenn wir also zugeben, dass Christus, Mohammed, Buddha und Krishna ähnliche Werte predigten, dann verändert sich das Bild des Glaubens radikal: Es wird in erster Linie ethisch, zu einer Lebensweise, in der jede Handlung, jedes Wort und jeder Gedanke von Aufrichtigkeit und Direktheit durchdrungen sein muss. In diesem Zusammenhang wird der Glaube als ein Weg verstanden, der zur Befreiung durch die Wahrheit führt, nicht durch äußere Riten oder Rituale. Dieser Ansatz vereint die verschiedenen spirituellen Traditionen in größerem Maße und zeigt, dass hinter den zeremoniellen Formen universelle moralische Grundlagen stehen, die auf eine aufrichtige Kommunikation mit sich selbst und mit der Welt um uns herum abzielen.