Wie interpretiert der Buddhismus das Konzept der Leere und Illusion vo

Der Buddhismus betrachtet die Leere als ein grundlegendes Merkmal der Welt, das in der Abwesenheit jeder autarken Substanz in den Dingen besteht. Was wir als stabile Realität wahrnehmen, entpuppt sich als eine Reihe von temporären, voneinander abhängigen Elementen, ohne ein stabiles, inneres "Ich". So werden alle Phänomene als illusorisch wahrgenommen, da sie keine eigenständige Existenz haben, sondern nur bedingte Konstruktionen sind, die nach ihren inneren Gesetzen entstehen und verschwinden.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Wenn das in sich Existierende nirgends zu finden ist, weder in der Ursache und den Bedingungen aller existierenden Dinge, noch in der Gesamtheit von Ursachen und Bedingungen, noch in der Isolation, dann sind alle Dinge leer." (Quelle: link txt)

"Der Buddhismus, der die Annahme Gottes ablehnt, lehnt in gleicher Weise den Begriff der Substanz ab, will weder Materie noch Geist, noch Sein oder Nichtsein sehen. ... Alles sogenannte "Sein" ist reine Illusion." (Quelle: link txt)

Gemäß den buddhistischen Lehren hilft uns das Bewusstsein der Leere und illusorischen Natur aller Dinge zu verstehen, dass nichts dauerhaft oder unabhängig ist, und öffnet den Weg zur Befreiung von dem Leiden, das mit der Anhaftung an scheinbar reale Objekte und Phänomene verbunden ist.

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