Welche zugrundeliegenden Motive können die im Text beschriebenen Handl

Die Antwort lässt sich wie folgt formulieren. Diese Texte zeigen, dass Handlungen, die sowohl den wirtschaftlichen als auch den religiösen Bereich betreffen, nicht nur durch äußere ökonomische Gesetze oder die Prinzipien der Rationalität erklärt werden können. Die tiefen Motive sind hier vor allem die inneren seelischen Zustände und moralischen Einstellungen des Menschen, sein freier Wille und seine schöpferische Initiative, sowie ideelle Bestrebungen, die das Verhalten in den verschiedenen Lebensbereichen bestimmen.

Einerseits wird wirtschaftliches Handeln als ein Feld beschrieben, in dem persönliche Motive wie Gier und Lustlust nicht den unvermeidlichen Gesetzen der Ökonomie unterliegen, sondern von individuellen mentalen Dispositionen abhängen. In einer Passage heißt es beispielsweise:
"Da es nicht nur kein ökonomisches Gesetz gibt, durch welches der Grad der Habsucht und Wollust für alle Menschen bestimmt wird, sondern auch kein Gesetz, vermöge dessen diese Leidenschaften dem Menschen überhaupt unvermeidlich als verhängnisvolle Motive seiner Handlungen innewohnen, so folgt daraus, daß, da die ökonomischen Tätigkeiten und Verhältnisse durch diese seelischen Anlagen bestimmt sind, sie ihre Grundlage nicht in der ökonomischen Sphäre haben und nicht notwendig irgendwelchen "ökonomischen Gesetzen" unterworfen sind. ..."
(Quelle: link txt)

Eine andere Passage betont, dass die Ökonomie "die Wechselwirkung von Freiheit, schöpferischer Initiative des Individuums und dem Mechanismus, der eisernen Notwendigkeit" ist, wobei es neben pragmatischen Motiven auch ideelle, moralische Motive gibt. Er verweist auf die Bedeutung der persönlichen Initiative und der inneren Freiheit sowie auf den Einfluss einer religiösen Weltanschauung, die die Werte und das Prioritätensystem des Menschen bildet:
"Die Ökonomie ist die Wechselwirkung von Freiheit, schöpferischer Initiative des Individuums und dem Mechanismus, die eiserne Notwendigkeit, sie ist der Kampf des Individuums mit dem Mechanismus der Natur und der sozialen Formen, um sie den Bedürfnissen des menschlichen Geistes anzupassen. Mit einem Wort, der Haushalt wird vom Eigentümer geführt. Hier kommen wir zum Thema dieses Aufsatzes. In der menschlichen Seele gibt es verschiedene, selbstsüchtige und ideelle Motive, die miteinander verbunden sind, und die politische Ökonomie darf die Motive der zweiten Art keineswegs aus dem Kreise ihrer Aufmerksamkeit ausschließen. Bei der Bestimmung dieser Art von Motiven sollten auch ideelle Werte berücksichtigt werden, insbesondere Faktoren wie eine allgemeine Weltanschauung, wie z. B. die Religion. Die Religion als Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung, da sie ein Faktor in der Erziehung des Individuums ist, wird damit in den Kreis der Studien des Wirtschaftslebens eingeführt."
(Quelle: link txt)

Auf der anderen Seite zeigen die Texte deutlich, dass religiöse Motive nicht einfach mit wirtschaftlichem Handeln einhergehen, sondern Teil eines tiefen Wertesystems sind, das die Weltanschauung eines Menschen bestimmt. Man glaubt, dass die Kultur und sogar das Wirtschaftsleben aus dem Glauben an ein höheres Prinzip, an den göttlichen Sinn des Daseins geboren oder "genährt" werden. Zum Beispiel wird folgende Begründung gegeben:
"Jede Kultur wird aus der Sicht des Menschen von der Welt des höchsten Gottes geboren. Und wenn wir uns die Werke der Kultur ansehen, werden wir feststellen, dass sie den Glauben widerspiegeln. Unterbewusst glaubt jeder. Unterbewusst spürt jeder von uns, dass es den tiefsten Sinn des Daseins gibt. Unsere Existenz und die Existenz der Welt stehen in direktem Zusammenhang mit diesem Sinn. Ein vernünftiger Gläubiger ist derjenige, der dieses Gefühl auf die Ebene des Bewusstseins bringt."
(Quelle: link txt)

Die beschriebenen Handlungen und Phänomene lassen sich daher nicht ausschließlich auf objektive ökonomische Bedingungen oder Anreize reduzieren. Tiefe Motive sind sowohl pragmatische als auch ideelle Aspekte der menschlichen Natur. Wirtschaftliche Entscheidungen und Handlungen sind nicht nur durch das Bedürfnis bedingt, sich die Mittel zum Lebensunterhalt zu beschaffen, sondern auch durch den Wunsch nach Selbstbehauptung, die Suche nach innerer Ordnung, die Verwirklichung des kreativen Potenzials, das eng mit dem religiösen und spirituellen Bereich verflochten ist, wo der Mensch die Verbindung mit dem höheren Prinzip und das Verständnis der ewigen Werte sucht.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Da es nicht nur kein ökonomisches Gesetz gibt, durch welches der Grad der Habgier und Wollust für alle Menschen bestimmt wird, sondern auch kein Gesetz, kraft dessen diese Leidenschaften dem Menschen überhaupt unvermeidlich als verhängnisvolle Motive seiner Handlungen innewohnen, so folgt daraus, daß, da die ökonomischen Tätigkeiten und Verhältnisse durch diese geistigen Anlagen bestimmt sind, sie ihre Grundlage nicht auf wirtschaftlichem Gebiet haben und nicht notwendig irgendwelchen "ökonomischen Gesetzen" unterworfen sind. ..." (Quelle: link txt)

"Die Ökonomie ist die Wechselwirkung von Freiheit, schöpferischer Initiative des Individuums und dem Mechanismus, die eiserne Notwendigkeit, sie ist der Kampf des Individuums mit dem Mechanismus der Natur und der sozialen Formen, um sie den Bedürfnissen des menschlichen Geistes anzupassen. Mit einem Wort, der Haushalt wird vom Eigentümer geführt. Hier kommen wir zum Thema dieses Aufsatzes. In der menschlichen Seele gibt es verschiedene, selbstsüchtige und ideelle Motive, die miteinander verbunden sind, und die politische Ökonomie darf die Motive der zweiten Art keineswegs aus dem Kreise ihrer Aufmerksamkeit ausschließen. Bei der Bestimmung dieser Art von Motiven sollten auch ideelle Werte berücksichtigt werden, insbesondere Faktoren wie eine allgemeine Weltanschauung, wie z. B. die Religion. Die Religion als Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung, da sie ein Faktor in der Erziehung des Individuums ist, wird damit in den Kreis der Studien des Wirtschaftslebens eingeführt." (Quelle: link txt)

"Jede Kultur wird aus der Sicht des Menschen von der Welt des höchsten Gottes geboren. Und wenn wir uns die Werke der Kultur ansehen, werden wir feststellen, dass sie den Glauben widerspiegeln. Unterbewusst glaubt jeder. Unterbewusst spürt jeder von uns, dass es den tiefsten Sinn des Daseins gibt. Unsere Existenz und die Existenz der Welt stehen in direktem Zusammenhang mit diesem Sinn. Ein vernünftiger Gläubiger ist derjenige, der dieses Gefühl auf die Ebene des Bewusstseins bringt." (Quelle: link txt)

Welche zugrundeliegenden Motive können die im Text beschriebenen Handl

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