Wie ethisch ist es, Gott um materielle Güter zu bitten, und welche Arg

Gott um materielle Güter zu bitten, kann als ethisch angesehen werden, wenn es mit dem Verständnis der wahren Priorität des Geistigen geschieht und nicht nur zum Zweck der Befriedigung egoistischer Wünsche. Aus der Sicht einiger Autoren ist die Handlung, um irdisches Wohlergehen zu bitten, natürlich und verständlich, da ein Mensch oft bestrebt ist, sich und seine Lieben mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen. In diesem Sinne ist die Bitte nicht unvernünftig, aber sie erfordert innere Demut und ein Bewusstsein um die Grenzen des menschlichen Verständnisses im Vergleich zur Weisheit Gottes.

So gibt eine der Quellen an: "Und weiß ein Mensch, worum er bitten soll, was ist sein wahres Gut?
Und hatte nicht Sokrates, dieser Christ, recht, der nicht auf Christus wartete, der Gott bat, ihm nicht zu senden, worum er bat, wenn es nicht zum Guten war, und ihm zu senden, was er nicht wollte, wenn es sein wahres "Wohlergehen" ausmachte? ... Ein Mensch, der um irdische Güter bittet, vollzieht eine Handlung, die höchst verständlich und natürlich, vielleicht sogar psychologisch unvermeidlich ist. Aber impliziert diese Handlung nicht eine übermäßige "Kompetenz", ein übermäßiges "Wissen" im Menschen und ein unzureichendes Wissen, ein Vorherwissen in Gott? Als ob Gottes Fürsorge Führung und Ermahnungen bräuchte und der menschliche Verstand die Wege und Schicksale kennen könnte..."
(Quelle: link txt)

Auf der anderen Seite wird betont, dass materielle Vorteile nur einen sekundären und vorübergehenden Platz einnehmen:
"Was die materiellen Güter und weltlichen Erfolge betrifft, die wir erreichen, können wir Gott darum bitten. Aber gleichzeitig sollte man sich daran erinnern, dass sie von zweitrangiger und vorübergehender Bedeutung sind."
(Quelle: link txt)

Dies deutet darauf hin, dass das Bitten um materielle Güter zwar nicht von Natur aus sündhaft oder unethisch ist, dass aber der wahre Zweck der Hinwendung zu Gott darin bestehen sollte, das zu suchen, was von ewiger Bedeutung ist – geistige Nahrung, Unterweisung, Klarheit des Geistes und Heiligkeit. Dieser Ansatz warnt vor übermäßigem Vertrauen in das eigene Verständnis von Bedürfnissen und Konsequenzen und erinnert uns daran, dass das wahre Gute nur Gott bekannt ist.

Die Argumente für diese Praxis sind also, dass der natürliche menschliche Wunsch, materielle Sicherheit zu suchen, gerechtfertigt sein kann, wenn er von Demut und Akzeptanz des Willens Gottes begleitet wird. Die Argumente gegen die konzentrierte Nachfrage nach materiellen Gütern betonen, dass eine übermäßige Aufmerksamkeit für irdische Dinge einen Menschen von einem höheren, ewigen und spirituellen Weg abbringen kann und auch eine gewisse Kompetenz impliziert, die er in Wirklichkeit nicht besitzt.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Und weiß ein Mensch, worum er bitten soll, was ist sein wahres Gut? ... Ein Mensch, der um irdische Güter bittet, vollzieht eine Handlung, die höchst verständlich und natürlich ist... Aber impliziert diese Handlung nicht eine übermäßige 'Kompetenz'..." (Quelle: link txt)

"Was die materiellen Güter und weltlichen Erfolge anbelangt ... sie können von Gott verlangt werden. Aber gleichzeitig sollte man sich daran erinnern, dass sie von zweitrangiger und vorübergehender Bedeutung sind." (Quelle: link txt)

Wie ethisch ist es, Gott um materielle Güter zu bitten, und welche Arg

So gibt eine der Quellen an: "Und weiß ein Mensch, worum er bitten soll, was ist sein wahres Gut?

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