Wie wird die Rolle der Kreuzigung Jesu von den Juden im Kontext der ch

Die christliche Lehre sieht in der Kreuzigung Jesu – auch auf Drängen jüdischer Religionsführer – einen zutiefst paradoxen Akt, in dem die menschliche Natur des Erlösers die Schwere der Strafe für die Sünde auf sich nimmt und die göttliche Natur durch ihre Auferstehung den Sieg über den Tod sichert. Mit anderen Worten, durch die Kreuzigung hat Christus als Mensch freiwillig den Tod ins Auge gefasst, der für die Erlösung der Menschheit notwendig war, während seine Gottheit es zuließ, dass Er auferweckt wurde und damit endgültig den Tod besiegte.

Eine Quelle bemerkt: "Während des Leidens, des Todes und der Auferstehung des Erretters war sein göttliches Wesen also nicht untätig. Sie assimilierte sich selbst, was die menschliche Natur tat, und assimilierte ihrerseits der menschlichen Natur, was sie selbst tat. Ohne die Beteiligung der göttlichen Macht hätte der letzte und wichtigste Akt zur Rettung der Menschheit – der Sieg über den Tod – niemals vollbracht werden können, und ohne die Beteiligung der menschlichen Natur hätte der erste wesentliche Akt der Erlösung, das Blutopfer für die Sünden der Menschheit, vollbracht werden können. (Quelle: link txt)

In dieser Erklärung wird betont, dass die Kreuzigung trotz der Tatsache, dass sie von den jüdischen Behörden im Rahmen ihrer rechtlichen und kulturellen Tradition durchgeführt wurde, weder ein Unfall noch ein ausschließlich menschliches Übel war. Vielmehr ist es der vorherbestimmte Verlauf des Heilsplans, in dem das Leiden des Erretters dazu führte, dass er mit göttlicher Kraft auferweckt werden konnte – etwas, das ohne die Vereinigung seiner menschlichen und göttlichen Natur nicht möglich gewesen wäre.

Ein anderes Zitat aus derselben Quelle lautet: "Die Gottheit konnte weder dem Leiden noch dem Tod unterworfen werden. Der Mensch hat den Tod gekostet, aber die unsterbliche Natur hat nicht das Leiden des Todes erlitten, aber sie hat sich andererseits nicht von den Toten getrennt. Wie die Gottheit während des Leidens in untrennbarer Einheit mit der leidenden Menschheit war, so trennte Er sich zur Zeit des Todes nicht von ihr, sondern blieb mit Seele und Leib in unauflöslicher Einheit. Gerade aus dieser Einheit erklärt der hl. Gregor die Möglichkeit der Auferstehung des Erlösers." (Quelle: link txt)

Nach christlicher Lehre besteht die Rolle der Kreuzigung, auch wenn sie von jüdischen Figuren initialisiert wird, nicht nur darin, den höchsten Akt der Strafe für die Sünde zu vollziehen, sondern auch darin, die Vereinigung der beiden Naturen des Erlösers zu fördern, die das Wunder der Auferstehung und das Geschenk des Heils für die Gläubigen ermöglicht. Diese Doppelnatur der Kreuzigung – das menschliche Leiden, das zum Sühnopfer und zum göttlichen Auferstehungsakt führt – ist der Eckpfeiler des christlichen Heilsverständnisses.

Wie wird die Rolle der Kreuzigung Jesu von den Juden im Kontext der ch

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