Kann die Verwendung des Wortes "Keil" anstelle von "schwören" vom Stan
Aus religiöser Sicht spricht man von einem Eid als einer Handlung, die Aufrichtigkeit, Ernsthaftigkeit und strikte Einhaltung etablierter Formen erfordert. So heißt es z.B. in einem der Texte: "Vor euch, wie vor aufrichtigen und einmütigen Brüdern, bestätige ich, dass mein Glaube fest ist, ich schwöre sogar einen Eid seiner Standhaftigkeit. Denn ich wünsche, dass dein Sinn fest sei..." (Quelle: link txt) Dies deutet darauf hin, dass es bei der Aussage eines Eides darauf ankommt, genau festgelegte, literarische und religiös festgelegte Ausdrücke zu verwenden. Eine Abweichung von diesen Normen, zum Beispiel die Verwendung des Wortes "Keil" anstelle des normativen "Ich schwöre", kann als nachlässige Haltung gegenüber dem heiligen Moment der Eidesleistung empfunden werden. Eine solche Formveränderung, auch wenn sie eine phonetische Affinität hat, verstößt gegen die Strenge und Feierlichkeit der Aussage, die von der religiösen Ethik und den sprachlichen Normen gefordert wird. Darüber hinaus wird in einem anderen Text betont: "Siehe, in deiner Gegenwart gebiete ich denen, die zum Dienst in den Gotteshäusern bestimmt sind, ich inspiriere sie und erkläre, dass niemand töricht schwören darf..." (Quelle: link txt) Dies zeigt, dass es äußerst wichtig ist, die Form und Absicht des Gelübdes zu beachten, was dazu beiträgt, seine Heiligkeit und Aufrichtigkeit zu bewahren. Wenn also aus der Sicht der Religionsethik eine Änderung der Form eines Wortes (z. B. "Keil") zu einer nicht ausreichend seriösen oder korrekten Aussprache eines heiligen Ausdrucks führt, kann eine solche Verwendung als Nichteinhaltung der geforderten Normen ausgelegt werden. Aus linguistischer Sicht handelt es sich um eine Abweichung von der normativen Orthopädie. Obwohl die bloße Tatsache des Ersetzens von Lauten nur als sprachlicher Fehler angesehen werden kann, kann ein solcher Verstoß im Zusammenhang mit einem religiösen Eid eine zusätzliche ethische Bedeutung erlangen – er verstößt gegen das Gebot der Heiligkeit und Genauigkeit bei der Aussprache von Eiden, was in diesem Fall als inakzeptabel ausgelegt werden kann. Unterstützende(s) Zitat(e): "Vor euch, wie vor aufrichtigen und einmütigen Brüdern, bestätige ich, dass mein Glaube fest ist, ich schwöre sogar einen Eid seiner Standhaftigkeit. Denn ich wünsche, dass dein Sinn fest sei..." (Quelle: link txt) "Siehe, in deiner Gegenwart gebiete ich denen, die zum Dienst in den Gotteshäusern bestimmt sind, ich inspiriere sie und erkläre, dass niemand töricht schwören darf..." (Quelle: link txt)