Wie verhält sich das christliche Verständnis von Willensfreiheit und P

Die christliche Tradition, die sich auf die Lehren von Denkern wie Augustinus stützt, betrachtet die Prädestination in engem Zusammenhang mit dem freien Willen des Menschen. Auf der einen Seite ist Gott allwissend und allmächtig, auf der anderen Seite kann der Mensch durch die freie Wahl eine tiefe Verbindung mit Gott aufbauen, was durch die Aussage bestätigt wird:
"Die Frage nach dem Verhältnis des menschlichen Willens zum Willen Gottes ist der Kardinalpunkt des ganzen Problems der Freiheit. Vor diesem Problem treten die Probleme der materiellen, psychologischen und sonstigen Kausalität in ihrem Verhältnis zur Freiheit in den Hintergrund. Diese Frage offenbart sofort ihren antinomischen Charakter. Die christliche Religion bejaht sowohl die Allmacht und Allwissenheit Gottes als auch die Freiheit des menschlichen Willens." (Quelle: link txt)

Trotz der Anerkennung der Souveränität Gottes betont das Christentum also die persönliche Entscheidung, die es dem Menschen ermöglicht, Erlösung zu suchen und sich wieder mit Gott zu verbinden.

Im Gegensatz dazu zeichnet sich das islamische Konzept der Prädestination durch Strenge und Absolutheit aus, bei der jedes Ereignis und jede Handlung als vom Willen Allahs ausgeführt angesehen wird. Wie im Text angemerkt:
"Der Wert der Aktivierung des religiösen Prinzips der Vorherbestimmung geht über das Gewöhnliche hinaus: Die Verbindung mit Allah wird absolut. Und dieses Konzept unterscheidet sich stark von allem, was man im Christentum kennt, wo trotz allem der Akt der Wahl eine wichtige Schlüsselseite bleibt." (Quelle: link txt)

Der Islam lehrt, dass das Schicksal aller Schöpfung bereits lange vor ihrer Erschaffung aufgezeichnet wird, und obwohl dem Menschen dürftige Wahlmöglichkeiten gegeben werden, ist alles grundlegend vom Allmächtigen vorherbestimmt. Das bedeutet, dass im Islam die moralische Verantwortung und die Handlungen einer Person durch das Prisma der absoluten Abhängigkeit vom Willen Allahs wahrgenommen werden.

Der Hauptunterschied zwischen der christlichen und der islamischen Perspektive besteht also darin, inwieweit der freie Wille eine Rolle spielt. Im christlichen Verständnis ist der freie Wille eine wichtige Bedingung für das Erlangen der Erlösung auch vor dem Hintergrund der göttlichen Vorherbestimmung, während die islamische Weltanschauung die völlige Gewissheit aller Ereignisse durch den Willen Allahs betont, was die Autonomie der menschlichen Wahl erheblich einschränkt.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Die Frage nach dem Verhältnis des menschlichen Willens zum Willen Gottes ist der Kardinalpunkt des ganzen Problems der Freiheit. Vor diesem Problem treten die Probleme der materiellen, psychologischen und sonstigen Kausalität in ihrem Verhältnis zur Freiheit in den Hintergrund. Diese Frage offenbart sofort ihren antinomischen Charakter. Die christliche Religion bejaht sowohl die Allmacht und Allwissenheit Gottes als auch die Freiheit des menschlichen Willens." (Quelle: link txt)

"Der Wert der Aktivierung des religiösen Prinzips der Vorherbestimmung geht über das Gewöhnliche hinaus: Die Verbindung mit Allah wird absolut. Und dieses Konzept unterscheidet sich stark von allem, was man im Christentum kennt, wo trotz allem der Akt der Wahl eine wichtige Schlüsselseite bleibt." (Quelle: link txt)

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