Wie verhält sich der Begriff des "Weihwassers" zur Idee von Aggregatzu
Antwort: In den vorgestellten Materialien gibt es keinen direkten Bezug zu den physischen Aggregatzuständen des Wassers, aber es ist möglich, eine symbolische Parallele zwischen dem unveränderlichen Wesen des Wassers und seiner Fähigkeit zu ziehen, durch den Prozess der Weihe neue spirituelle Qualitäten zu erwerben. Das heißt, so wie Wasser, obwohl es seine chemische Natur beibehält, von einem flüssigen Zustand in Eis oder Dampf übergehen kann, erhält Weihwasser, obwohl es im Wesentlichen Wasser bleibt, durch Rituale der Reinigung und Heilung eine zusätzliche Bedeutung.
Zum Beispiel der Text aus Datei link txt Notizen: "Gibt es Weihwasser?–Essen. – Wird es in der Kirche ionisiert oder wird es mitgebracht? ... Es gibt zwei Riten der Wassersegnung – den Großen Ritus (an der Epiphanie des Herrn, 19. Januar) und den Kleinen Ritus. Das geweihte Wasser wird Agiasma bzw. Groß und Klein genannt. Wir interessieren uns nun für das Kleine Agiasma aus dem Gebetsdienst an den Heiler Panteleimon. Wir werden weiter unten über den Gebetsgottesdienst sprechen. Bei einem Moleben mit der Segnung des Wassers wird das Wasser mit einem besonderen Ritus gesegnet, der dann mitgenommen, zu Hause näher an den Ikonen aufgestellt und als Heilmittel verwendet werden soll, im Glauben und in der Hoffnung auf die Fürsprache des heiligen Großen Märtyrers." (Quelle: link txt)Diese Passage betont, dass gewöhnliches Wasser durch rituelle Handlungen in ein heiliges Heilmittel verwandelt wird, das heilen und reinigen kann. Die Analogie zu den Aggregatzuständen zeigt sich darin, dass das Wesen des Wassers trotz äußerer Veränderungen (z. B. einer Veränderung in der Art und Weise, wie es geweiht wird oder in der Form des Gebrauchs) dasselbe bleibt, genau wie in der physischen Welt, wo das Wasser unabhängig davon, in welchem Zustand es sich befindet, dieselbe Substanz bleibt. Darüber hinaus lautet der Text aus der link txt Datei: "Es genügt, auf den Wassersegnungsgebetsdienst hinzuweisen, der ein offensichtliches Wunder wirkt, das seit langer Zeit in den Alltag eines jeden Menschen eingeführt wurde, da das Weihwasser zu einem Accessoire dieses Alltags wird. Das Wasser behält zwar alle seine physikalischen und chemischen Eigenschaften, verliert aber seine Fähigkeit zu 'verderben', während es gleichzeitig eine heilende und heiligende Fähigkeit erhält – die Fähigkeit, ein dauerhafter Träger der Gnade zu sein!" (Quelle: link txt)Dieses Zitat zeigt, dass das Wasser trotz der Unveränderlichkeit seiner grundlegenden Eigenschaften durch spirituelle Riten "verwandelt" werden kann, was mit der Idee des Übergangs zwischen den Aggregatzuständen verglichen werden kann: Die Form oder das Aussehen können sich ändern, aber das innere Wesen bleibt dasselbe. So wird Weihwasser in einem symbolischen oder philosophischen Kontext als Betonung der Umwandlung und Erhebung einer vertrauten Substanz (Wasser) in einen Zustand dargestellt, in dem sie einen zusätzlichen, heiligen Inhalt erhält, während sie ihre ursprüngliche Natur bewahrt. Unterstützende(s) Zitat(e):"Gibt es Weihwasser? –Essen. – Wird es in der Kirche ionisiert oder wird es mitgebracht? ... Es gibt zwei Riten der Wassersegnung – den Großen Ritus (an der Epiphanie des Herrn, 19. Januar) und den Kleinen Ritus. Das geweihte Wasser wird Agiasma bzw. Groß und Klein genannt. Wir interessieren uns nun für das Kleine Agiasma aus dem Gebetsdienst an den Heiler Panteleimon. Wir werden weiter unten über den Gebetsgottesdienst sprechen. Bei einem Moleben mit der Segnung des Wassers wird das Wasser mit einem besonderen Ritus gesegnet, der dann mitgenommen, zu Hause näher an den Ikonen aufgestellt und als Heilmittel verwendet werden soll, im Glauben und in der Hoffnung auf die Fürsprache des heiligen Großen Märtyrers." (Quelle: link txt)"Es genügt, auf den Wassersegnungsgebetsdienst hinzuweisen, der ein offensichtliches Wunder wirkt, das seit langer Zeit in den Alltag eines jeden Menschen eingeführt wurde, da das Weihwasser zu einem Accessoire dieses Alltags wird. Das Wasser behält zwar alle seine physikalischen und chemischen Eigenschaften, verliert aber seine Fähigkeit zu 'verderben', während es gleichzeitig eine heilende und heiligende Fähigkeit erhält – die Fähigkeit, ein dauerhafter Träger der Gnade zu sein!" (Quelle: link txt)