In welchem Fall verändert die Abwesenheit von Furcht vor dem Jüngsten
Die Abwesenheit von Furcht vor dem Jüngsten Gericht führt dazu, dass sich seine Wahrnehmung von der Androhung von Strafe zu einer positiven Ausrichtung des Geisteslebens wandelt. Am Anfang lebt der Mensch von der Furcht vor der Verdammnis geleitet, die ihn aus einem Gefühl des Zwanges und der sklavischen Unterwerfung heraus zu guten Taten veranlaßt. Wenn diese Angst jedoch verschwindet, beginnt der Mensch, Gutes zu tun, nicht aus Angst, sondern als freiwillige, aufrichtige Manifestation des Dienstes und der Liebe, indem er Belohnung und Gemeinschaft mit Gott sucht und der Strafe nicht entgeht.Unterstützende(s) Zitat(e):"Auf der ersten Stufe wird das sittliche Empfinden des Menschen durch die Furcht vor dem Jüngsten Gericht geweckt, und der Mensch ist gezwungen, gemäß seinen Kräften Gutes zu tun... Der asketische Christ erwirbt allmählich eine neue Grundlage, um gute Werke zu tun: Er tut sie nicht mehr als Sklave aus Angst, sondern als Diener für den Lohn." (Quelle: link txt)