Warum ruft der Apostel Paulus eine ablehnende Haltung unter den Juden
Der Apostel Paulus provozierte bei den Juden eine negative Reaktion, nicht wegen böser Absichten in seiner Predigt, sondern weil seine persönliche Bekehrung und Lehre eine radikale Abkehr von den Grundlagen des traditionellen jüdischen Bewusstseins darstellte. Paulus, einst der strengste Eiferer des Gesetzes, wandte sich plötzlich Christus zu und begann, die Idee der Befreiung von der Notwendigkeit, das Gesetz und traditionelle Zeremonien wie die Beschneidung zu halten, zu predigen. Für viele Juden bedeutete dies, die Grundlagen ihrer Identität und ihrer heiligen Tradition zu untergraben, was ein Gefühl der Bedrohung und Ablehnung hervorrief.So stellt eine Quelle fest: "Denn die Juden duldeten es nicht, daß er ihnen predigte, und waren ihm feindlicher gesinnt als den übrigen Aposteln, da er durch seine unerwartete Bekehrung die unbesiegbare Macht Christi bewies, die einen so mächtigen Verfolger zu sich gezogen hatte. Darin aber liegt der große Beweis für die Wahrheit der Evangeliumspredigt, daß Paulus, der strengste Eiferer des Gesetzes, sich plötzlich zu Christus bekehrte. Aus diesem Grunde waren die Juden ihm sehr feindlich gesinnt und konnten nicht einmal seine Stimme hören. Aber selbst die Gläubigen aus den Juden achteten nicht sehr darauf, da sie völlig vom Gesetz ablenkte und von der Beschneidung befreite." (Quelle: link txt, Seite: 1).Der Hauptgrund für die ablehnende Haltung war also nicht die Böswilligkeit seiner Worte, sondern die Tatsache, dass seine Lehre die Grundlagen des jüdischen Glaubens in Frage stellte, was als Bedrohung für die Integrität der Religionsgemeinschaft empfunden wurde. Diese Divergenz in den Prinzipien und Werten bedeutete, dass seine Worte, auch wenn sie nicht böswillig waren, dennoch eine tiefe emotionale Reaktion und Widerstand bei seinen jüdischen Zeitgenossen hervorriefen.Unterstützende(s) Zitat(e):"Denn die Juden duldeten es nicht, daß er ihnen predigte, und waren ihm feindlicher gesinnt als den übrigen Aposteln, da er durch seine unerwartete Bekehrung die unbesiegbare Macht Christi bewies, die einen so mächtigen Verfolger zu sich gezogen hatte. Darin aber liegt der große Beweis für die Wahrheit der Evangeliumspredigt, daß Paulus, der strengste Eiferer des Gesetzes, sich plötzlich zu Christus bekehrte. Aus diesem Grunde waren die Juden ihm sehr feindlich gesinnt und konnten nicht einmal seine Stimme hören. Aber selbst die Gläubigen aus den Juden achteten nicht sehr darauf, da sie völlig vom Gesetz ablenkte und von der Beschneidung befreite." (Quelle: link txt, Seite: 1).