Was sind die Unterschiede zwischen dem vedischen Konzept, Gott zu sehe

In der vedischen Perspektive ist die Beschreibung der Vision Gottes durch die Idee einer einzigen Realität gekennzeichnet, in der die Manifestationen der Welt als illusorisch betrachtet werden und das höchste Prinzip selbst (Brahman) als die einzig wahre Realität erscheint. Dieses System von Ansichten, wie es im Konzept von a-dvaita-vada dargelegt wird, leugnet die unabhängige Realität der Vielfalt der Formen: "Eine genauere Untersuchung überzeugt uns jedoch, dass ... jede Vielfalt des Imaginären" (Quelle: link txt). So ist die Vision Gottes im vedischen Kontext mit der Idee verbunden, dass die gesamte materielle Welt nur eine Manifestation des einen, ungeteilten Brahman ist und die Vielfalt der Formen imaginär ist.

Auf der anderen Seite ist der biblische Ansatz geprägt von der Vorstellung, dass Gott als ein persönliches, absolutes Wesen erscheint, das sich durch verschiedene Aspekte offenbart, aber eines bleibt. So heißt es zum Beispiel in der Beschreibung des Geheimnisses der Dreifaltigkeit: "Obwohl Gottes Wesen nicht zusammengesetzt ist, wird das Bild seines Wesens von Gott in 3 Personen verkündet... Ein Licht, denn der dreifaltige Gott in Person wohnt in einer Natur und einem Prinzip, untrennbar und unverbunden« (Quelle: link txt). Hier wird betont, dass Gott in verschiedenen Personen (Vater, Sohn und Heiliger Geist) gesehen wird, was auf seine persönliche Einheit hinweist und nicht auf die ununterscheidbare Verschmelzung aller Manifestationen.

Darüber hinaus beinhaltet der biblische Ansatz, Gott zu sehen, ein Verständnis für die Grenzen der Fähigkeit des Menschen, das Göttliche wahrzunehmen. Die menschliche Seele, die des "geistigen Blicks" beraubt ist, ist nur vage in der Lage, Gott zu erkennen, wie es in der Begründung heißt: "Wenn die Seele Gott nicht sieht, dann ist sie blind... und die meisten Menschen... sie sagen: 'Ja, da ist etwas'" (Quelle: link txt). Eine zusätzliche Bestätigung dieser Vorstellung liefert eine bildliche Beschreibung, wie im irdischen Leben "das Sichtbare nur eine bestimmte Skizze und Vorherbestimmung des Unsichtbaren ist" (Quelle: link txt), die die Allmählichkeit und Parteilichkeit der Gotteserkenntnis im biblischen Sinne hervorhebt.

Die Unterschiede sind also wie folgt:
• Das vedische Konzept konzentriert sich auf die Nicht-Dualität und illusorische Vielfalt der Welt, in der nur die Einheit – Brahman – wirklich real ist und die manifestierte Realität als Maya betrachtet wird.
• Der biblische Ansatz hingegen behauptet, dass Gott eine personale Einheit ist, die sich in verschiedenen Personen offenbart (wie in der Trinitätslehre) und dass die Anschauung Gottes auf die menschliche Wahrnehmung beschränkt ist, die einer allmählichen geistlichen Klärung bedarf.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Eine nähere Betrachtung überzeugt uns jedoch, dass "weder Silber noch Schlange vor uns liegen; Auf die gleiche Weise, wenn man sich eine richtige Sicht der Dinge aneignet, gelangt man zu der Überzeugung, dass es in Wirklichkeit keine Welt gibt: Es gibt ein Brahman, das in verschiedenen Formen erscheint. Er, ihr Substrat, ist real, aber die Formen selbst sind es nicht. Es gibt überhaupt nichts in der Welt als das Eine; Alle Vielheit ist imaginär. Daher wird ein solches System von Ansichten a-dvaita-vada genannt, d.h. die Lehre von der Nicht-Dualität aller Dinge." (Quelle: link txt)

"Obwohl Gottes Wesen nicht zusammengesetzt ist, wird das Bild Seines Wesens göttlich offenbart in 3 Personen und 3 getrennten Eigenschaften der göttlichen Personen - dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Der Geist oder Gott, der geboren wurde. Der gezeugte Gott und der Heilige Geist, vom Vater ausgehend. Der Vater ist anfangslos und ungeboren. Aus Ihm wie aus der Wurzel, die durch Geburt und Ursprung ohne Anfang war, spross ein doppelter Zweig des allgegenwärtigen göttlichen Prinzips: der Sohn und der Geist. Sie sind die Lichter, die mit dem Vater gleichewig sind, um die drei Lichter der Gottheit zu sein. Aus dem göttlichen Licht des Vaters, wie aus dem Licht aus dem Licht, wird der Sohn mit der Geburt das ewige Licht, die eigene Ausstrahlung des Vaters, ausstrahlen und unaussprechlich das entsprechende und vereinte Licht, den Geist, ausstrahlen. Wir preisen den Sohn als das von der Sonne geborene Licht; und der Geist als Sonnenstrahl. Daher das Licht des Vaters, das Licht des Sohnes, das Licht des Heiligen Geistes. - Drei und zusammen ein Licht, denn der dreifaltige Gott in den Personen wohnt in einer Natur und einem Anfang, untrennbar und unverbunden" (Quelle: link txt)

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