Warum garantiert der Glaube an etwas nicht seine objektive Existenz?
Der Glaube an etwas ist ein Akt des inneren Vertrauens, kein Beweis für die objektive Existenz dieses Etwas. Das heißt, selbst wenn wir fest an die Existenz einer äußeren Welt oder eines Objekts glauben, basiert unser Glaube nicht direkt auf Erfahrung oder strenger Logik. Wie in einer der Quellen angemerkt: "Gäbe es nichts als Begriffe und Vorstellungen, so wäre unsere Definition des Seins als Denken und Erscheinen, als objektive Vorstellung und objektiver Begriff oder Idee vollständig.
Woher wissen wir von einer solchen Existenz?... Das Erkennen der Wirklichkeit der äußeren Erscheinungen . . . - Das Erkennen einer solchen Wirklichkeit hat auch in unseren Gefühlen keine genügende logische Grundlage. sondern nur durch den Glauben, den dritten Faktor unserer Erkenntnis." (Quelle: link txt)Das heißt, unsere Gewißheit über die äußere Wirklichkeit ist nicht das Ergebnis einer unbestreitbaren Tatsache, sondern eine Annahme, die für die Organisation unserer Erkenntnis notwendig ist. Das Gleiche wird in einer anderen Erklärung festgestellt: "Das äußerste Wissen in seinem objektiven Sinn gründet also auf dem Glauben. ... Bedingungsloses Dasein kann weder durch Erfahrung noch durch Logik gegeben werden, sondern nur durch den Glauben: Wir glauben, dass ein Objekt etwas an sich ist." (Quelle: link txt)Diese Überlegungen zeigen, dass der Glaube, so tief und aufrichtig er auch sein mag, nicht als Garantie für die objektive Existenz von etwas dienen kann, da er uns keinen zuverlässigen empirischen oder logisch begründeten Beweis für die Existenz dieses Objekts in einer von uns unabhängigen Realität liefert.Unterstützende(s) Zitat(e): "Wenn es nichts gäbe als Begriffe und Ideen, so hat unsere Definition des Seins ... - das Erkennen einer solchen Wirklichkeit hat auch in unserem Gefühl keine genügende logische Grundlage... sondern nur durch den Glauben, den dritten Faktor unserer Erkenntnis." (Quelle: link txt) "So ist die äußerste Erkenntnis ... beruht auf dem Glauben. ... Bedingungsloses Dasein kann weder durch Erfahrung noch durch Logik gegeben werden, sondern nur durch den Glauben: Wir glauben, dass ein Objekt etwas an sich ist." (Quelle: link txt)