Wie wirkt sich die philosophische Tradition des absoluten Wissens und

Die philosophische Tradition des absoluten Wissens geht davon aus, dass Wahrheit eine unteilbare und integrale Einheit ist, die nur durch die direkte Verschmelzung des Bewusstseins mit diesem Absoluten begriffen werden kann. Ein solches Begehren erfordert eine Abkehr von fragmentarischen und relativen Aspekten der Erfahrung hin zu einer Integration, bei der das Objekt des Wissens als etwas Einheitliches und Unteilbares angesehen wird. Zugleich spiegelt sich im Streben nach mathematischer Präzision der Glaube wider, dass sich die Wirklichkeit auf die Quantität reduzieren lässt, nämlich auf genau definierte, quantifizierbare Elemente. Dieser Glaube spiegelt sich in der Tatsache wider, dass "die Reduktion der ganzen Vielfalt der Erfahrung auf die Quantität bereits von Anfang an eines der Hauptziele der Wissenschaft war" – ein Ansatz, der die Rolle rigoroser quantitativer Berechnungen bei der Verwaltung der materiellen Realität und der Erstellung genauer Modelle betont.

Die Systematisierung der Wirklichkeit ist also das Ergebnis eines Dialogs zwischen zwei Richtungen: Auf der einen Seite sucht das absolute Wissen die integrale Einheit des Seins zu erfassen, was nur durch die Beseitigung der Uneinigkeit der einzelnen Elemente der Erfahrung möglich ist, und auf der anderen Seite erlangt die mathematische Genauigkeit ihre Wirksamkeit durch die Reduktion der Phänomene auf ihre quantitativen Eigenschaften. Wie bereits erwähnt, "wird der Wunsch nach mathematischer Präzision auch durch die organische Verbindung der Wissenschaft mit den Materialtechnologien unterstützt... Die Wissenschaft ist immer auf der Suche nach der Gewissheit der Quantität" (Quelle: link txt). Und es ist diese Koordination – zwischen dem Wunsch nach universellem Wissen und dem Bedürfnis nach einer genauen quantitativen Beschreibung –, die die Grundlage für die Versuche bildet, ein systematisches Bild der Wirklichkeit zu schaffen.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Das Streben nach mathematischer Präzision wird auch durch die organische Verbindung der Wissenschaft mit den Materialtechnologien, mit der Technologie unterstützt. Die moderne Wissenschaft, die Wissenschaft von Leonardo, Galilei, Huygens, entstand sowohl in den Köpfen der Philosophen und Mathematiker als auch in den Arsenalen und mechanischen Werkstätten. Um mechanische Geräte zu bauen, müssen Sie die genauen Abmessungen kennen. Damit das Getriebe beginnt, Rotationsbewegungen auf eine bestimmte Weise zu übertragen, um einen Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen, damit die chemische Reaktion in die richtige Richtung verläuft, ist es notwendig, sie genau berechnen zu können. Wissenschaftliche Synthese erscheint immer als eine Art Koordination von Mengen. Deshalb sucht die Wissenschaft immer die Wahrheit eines Dinges, seine Bestimmtheit, als die Bestimmtheit der Quantität." (Quelle: link txt)

"Die Reduktion der ganzen Vielfalt der Erfahrung auf die Quantität war schon von Anfang an eines der Hauptziele der Wissenschaft. Die Pioniere der Wissenschaft im 17. Jahrhundert lösten dieses Problem auf unterschiedliche, aber gleichermaßen beharrliche Weise. Descartes reduzierte dank seiner Metaphysik die Physik auf die Geometrie, und diese mit Hilfe der Methode der analytischen Geometrie auf die Arithmetik, auf die Berechnungen..." (Quelle: link txt)

"Demnach ist das höchste Ziel der menschlichen Erkenntnis die Erkenntnis des absoluten Subjekts, jenes 'Selbst' des Seins, welches jedes relative, objektive Dasein, jeden Gegenstand des Denkens und Erlebens ebenso bestimmt wie die Wechselbeziehung der einzelnen, relativen Subjekte..." (Quelle: link txt)

Wie wirkt sich die philosophische Tradition des absoluten Wissens und

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