Wie können wir Gottes Verlangen nach Schöpfung verstehen oder deuten,
Obwohl der Höchste vollkommen ist und absolut kein Bedürfnis hat, kann Sein Verlangen nach Schöpfung als Ausdruck unbegrenzter Liebe und freien Willens interpretiert werden. Gott hat die Welt nicht aus Notwendigkeit oder aus einem Mangel an sich selbst erschaffen, sondern durch den Geist der Liebe und Güte, der von Seinem Wesen ausgeht. Die Schöpfung wird nicht als ausgleichender Akt wahrgenommen, sondern als freie Ausgießung seiner Vollkommenheit, um das Gute aus Gnade und Freude mit den Geschöpfen zu teilen. Das heißt, der Wunsch zu erschaffen ist nicht durch das Bedürfnis bedingt, ein Bedürfnis zu befriedigen, sondern ist ein Ausdruck des Selbst Gottes, der, zufrieden mit der Vollkommenheit, frei gewählt hat, viele Formen des Daseins zu erschaffen, um die Essenz Seiner Liebe zu manifestieren.Unterstützende(s) Zitat(e):"Dies ist eine universelle Dreiheit, die sich durch alle Grade von Lebewesen zieht... Der dreieinige Gott, als die Fülle des Seins und der Vollkommenheit, ist mit allem in Sich zufrieden und allselig, Er kann nichts brauchen, weil Er alles hat. Wenn er die Welt und alles, was in ihr ist, erschaffen wollte, dann tat er es nicht aus irgendeiner Notwendigkeit, sondern aus seinem völlig freien Willen, "nach dem Wohlgefallen seines Willens" (Epheser 1,5)." (Quelle: link txt)"Die Liebe erweckte Gottes Wunsch, die Welt zu erschaffen, und bewegte Ihn, diesen Wunsch zu erfüllen. Es ist schwer, sich einen anderen vorzustellen, der der Motivation der Gottheit würdiger ist, zu erschaffen. [...] Durch seine unendliche Güte schuf Gott die Welt mit unzähligen Gattungen, endlichen Formen und Lebensformen, die Segnungen empfangen können..." (Quelle: link txt, Seite: 189)