Warum strebt der Mensch danach, alle Phänomene zu erklären und wie hän
Der Mensch bemüht sich, alles um sich herum zu erklären, weil Unwissenheit bei ihm innere Erregung und ein Gefühl des Unbehagens hervorruft, das ihn daran hindert, sich vollständig an die Bedingungen des Lebens anzupassen. Auf der Suche nach Befriedigung durch Wissen baut er wahrscheinliche Annahmen auf, um unverständliche Phänomene irgendwie zu ordnen. Wie eine der Quellen sagt: "Der Mensch erwirbt sich die Erkenntnis, weil er sie zu erwerben trachtet, und er strebt danach, sich Wissen anzueignen, weil das Bewußtsein seiner Unwissenheit ihn reizt und belastet mit der entscheidenden Unmöglichkeit, sich den gegebenen Lebensbedingungen in der Welt der ihm unbegreiflichen Erscheinungen anzupassen. Gerade im Interesse dieser Anpassung an die gegebenen Lebensbedingungen strebt er danach, sich alle unbegreiflichen Erscheinungen der Welt zu erklären, und gerade in diesem Bestreben, die unbegreiflichen Erscheinungen der Welt zu erklären, stellt er für sich verschiedene wahrscheinliche Annahmen über ihre bestimmenden Bedingungen auf. Stellt sich in dieser Konstruktion heraus, daß ihm eine wahrscheinliche Erklärung hinreichend befriedigt, so nimmt er diese Erklärung als eine wirkliche Erklärung an, d.h. er will glauben und glaubt, daß das für ihn interessante Ereignis wirklich so geschehen ist, wie er es in seinem Denken beabsichtigt hat. Wenn die erfundene Erklärung ihn nicht befriedigt, dann würde er, selbst wenn diese Erklärung in seinem Denken geschaffen wurde, ihre objektiv reale Konsistenz nicht erkennen und anfangen, nach einer anderen Erklärung zu suchen, die ihn völlig zufrieden stellt." (Quelle: link txt)Das heißt, die Lebenserfahrung und der innere psychologische Komfort erfordern, dass der Mensch ständig nach Erklärungen für Phänomene sucht, was ihm hilft, die Kontrolle über die umgebende Realität zu spüren.Auf der anderen Seite haben die evolutionären Mechanismen der Gehirnbildung eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung solcher Fähigkeiten gespielt. Die schnelle Evolution des Gehirns, begleitet von einer krampfhaften Zunahme seiner Organisation, trug zur Entwicklung des Bewusstseins bei, einschließlich der Fähigkeit, Informationen zu analysieren und zu systematisieren. Dadurch ist das moderne Gehirn in der Lage, das Geschehen nicht nur wahrzunehmen, sondern auch aktiv zu interpretieren, was an sich das Ergebnis der natürlichen Selektion ist, wenn eine effektivere Anpassung an die Umweltbedingungen erhebliche Vorteile brachte. Darüber hinaus wird noch einmal betont, dass:"Der Mensch strebt danach, die Tatsachen zu erklären, die ihn interessieren, und kann in diesem Streben erst aufhören, wenn sein Verlangen nach Wissen befriedigt ist und die unangenehme Erregung des Unbekannten durch die angenehme Erregung des Wissens ersetzt wird." (Quelle: link txt)Der innere Wunsch, das Gefühl der Unwissenheit zu beseitigen, und das Bedürfnis, sich an äußere Bedingungen anzupassen, verstärkt durch evolutionäre Veränderungen im Gehirn, stehen also im Mittelpunkt dieser ständigen Suche nach Erklärungen beim Menschen. Unterstützende(s) Zitat(e):"Der Mensch erwirbt sich die Erkenntnis, weil er sie zu erwerben trachtet, und er strebt danach, sich Wissen anzueignen, weil das Bewußtsein seiner Unwissenheit ihn reizt und belastet mit der entscheidenden Unmöglichkeit, sich den gegebenen Lebensbedingungen in der Welt der ihm unbegreiflichen Erscheinungen anzupassen. Gerade im Interesse dieser Anpassung an die gegebenen Lebensbedingungen strebt er danach, sich alle unbegreiflichen Erscheinungen der Welt zu erklären, und gerade in diesem Bestreben, die unbegreiflichen Erscheinungen der Welt zu erklären, stellt er für sich verschiedene wahrscheinliche Annahmen über ihre bestimmenden Bedingungen auf. Stellt sich in dieser Konstruktion heraus, daß ihm eine wahrscheinliche Erklärung hinreichend befriedigt, so nimmt er diese Erklärung als eine wirkliche Erklärung an, d.h. er will glauben und glaubt, daß das für ihn interessante Ereignis wirklich so geschehen ist, wie er es in seinem Denken beabsichtigt hat. Wenn die erfundene Erklärung ihn nicht befriedigt, dann würde er, selbst wenn diese Erklärung in seinem Denken geschaffen wurde, ihre objektiv reale Konsistenz nicht erkennen und anfangen, nach einer anderen Erklärung zu suchen, die ihn völlig zufrieden stellt." (Quelle: link txt)"Der Mensch strebt danach, die Tatsachen zu erklären, die ihn interessieren, und kann in diesem Streben erst aufhören, wenn sein Verlangen nach Wissen befriedigt ist und die unangenehme Erregung des Unbekannten durch die angenehme Erregung des Wissens ersetzt wird." (Quelle: link txt)