Wie verhält sich die subjektive Wahrnehmung des individuellen Bewussts

Von der subjektiven Seite aus reflektiert das individuelle Bewusstsein die Außenwelt nicht einfach passiv, sondern konstruiert sie aktiv. Das heißt, die objektive Realität, die unabhängig von unseren Empfindungen existiert, kommt in Form von sensorischen Daten zu uns, die dann von unserem Bewusstsein verarbeitet, interpretiert und strukturell organisiert werden. In einer der Quellen heißt es: "Die Handlung äußerer Entitäten, die wir durch äußeres Sein wahrnehmen, d.h. durch die komplexe Beziehung verschiedener von uns unabhängiger Entitäten, nennen wir äußere Erfahrung und unterscheiden so die von uns unabhängige objektive Welt von der subjektiven Welt unserer inneren Zustände ...", (Quelle: link txt, Seiten: 220-221). Es wird hier betont, dass die objektive Welt, obwohl sie unabhängig existiert, uns durch konkrete Interaktion zur Verfügung steht, wodurch sie ihre Eigenschaften gerade in unserer Erfahrung erhält.

Im Gegenzug setzt unser Körper, der über spezialisierte Rezeptoren und die Struktur der Sinnesorgane verfügt, einen bestimmten Rahmen für die Wahrnehmung, der es ermöglicht, objektive Daten und ihre primäre Verarbeitung wahrzunehmen. Daraus folgt, dass die objektive Realität auf zwei Ebenen auf uns einwirkt: zuerst durch den physikalisch-biologischen Einfluss, der unsere unmittelbaren Empfindungen formt, und dann durch die Interpretation und das Erfassen durch das Bewusstsein. Dies wird z.B. gesagt: "Für endliche Wesen gibt es zwei Arten der Wechselwirkung des objektiven Seins (der Vorstellung) mit dem Subjektiven (Willen): erstens die Wechselwirkung der äußeren empirischen Realität oder der objektiven materiellen Vorstellung mit unserem materiellen physischen Subjekt... zweitens die Wechselwirkung unserer inneren Sachlichkeit, d.h. unserer Gedanken, mit unserem inneren, subjektiven Sein..." (Quelle: link txt, Seite: 222).

Die Wechselwirkung der subjektiven Wahrnehmung mit der objektiven Realität besteht also aus einem aktiven Prozess, in dem die Außenwelt sensorische Daten liefert und unser Bewusstsein auf ihrer Grundlage eine Vorstellung von der Realität organisiert und formt. Die Objektivität der Außenwelt bleibt unabhängig, aber sie erhält durch unsere Sinneskanäle und unser Denken ihren Ausdruck und wird im Rahmen unserer Erfahrung bedeutungsvoll.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Die Handlung äußerer Entitäten, die wir durch das äußere Sein, d. h. durch die komplexe Wechselbeziehung verschiedener von uns unabhängiger Entitäten, wahrnehmen, nennen wir äußere Erfahrung und unterscheiden so die von uns unabhängige objektive Welt von der subjektiven Welt unserer inneren Zustände. Es ist ein Unterschied... denn da das Absolute kein wirkliches bestimmtes Wesen außerhalb seiner selbst hat, wird alle Wirklichkeit auf ihre eigenen Zustände und Handlungen reduziert..." (Quelle: link txt, Seite: 220-221)

"Für endliche Wesen gibt es zwei Arten der Wechselwirkung des objektiven Seins (der Vorstellung) mit dem Subjektiven (Willen): erstens die Wechselwirkung der äußeren empirischen Realität oder der objektiven materiellen Vorstellung mit unserem materiellen physischen Subjekt... zweitens die Wechselwirkung unserer inneren Sachlichkeit, d.h. unserer Gedanken, mit unserem inneren, subjektiven Sein..." (Quelle: link txt, Seite: 222)

Wie verhält sich die subjektive Wahrnehmung des individuellen Bewussts

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