Warum haben die Menschen vor dem Aufkommen der eklatanten Täuschung ni

Ihre Frage kann beantwortet werden, wenn wir bedenken, dass die Frage nach Gott immer in erster Linie eine Frage einer zutiefst persönlichen Entscheidung war und nicht ein rein rationales Erkenntnisproblem. Als sich die Weltanschauung entwickelte, nahmen die Menschen eine Haltung an, die ihre inneren Überzeugungen und den Grad des Vertrauens (oder Misstrauens) in der Realität widerspiegelte, den sie empfanden. In diesem Sinne erweisen sich Glaube und Atheismus nicht so sehr als Produkte von Beweisen als vielmehr als Produkte einer tiefen Entscheidung, deren Annahme der Mensch einem inneren Risiko aussetzt.

Wie in einer der Quellen erwähnt, besteht die entscheidende Erkenntnis darin, dass es bei der Frage nach Gott nicht nur um die objektive Wirklichkeit geht, sondern auch um "die ursprüngliche Ursache, die ursprüngliche Stütze und den ursprünglichen Sinn", was eine freie, wenn nicht willkürliche Wahl erfordert. Es heißt auch:
"Nicht nur in Bezug auf die Wirklichkeit als solche, sondern auch in Bezug auf ihre ursprüngliche Ursache, ihre ursprüngliche Stütze und ihren ursprünglichen Sinn kann der Mensch in keiner Weise umhin, eine freie, wenn auch nicht willkürliche Entscheidung zu treffen. [...] Der Atheismus ist, wie der Glaube an Gott, ein Risiko." (Quelle: link txt)

Dies deutet darauf hin, dass, selbst wenn später eine offensichtliche Täuschung irgendwie aufgedeckt wird, die Grundlage für die Wahl bereits auf tiefen persönlichen Einstellungen gebildet wurde. Sowohl Glaube als auch Atheismus existieren als Spielarten des Vertrauens oder der Verleugnung, und ihre Natur ist so, dass Überzeugungen nicht nur auf der Grundlage von Fakten, sondern auch durch innere emotionale und intellektuelle Entscheidungen festgelegt werden. Wie in einer anderen Quelle betont:
"Es gibt Gott und es gibt keinen Gott, Theismus und Atheismus sind zwei gleichermaßen willkürliche Aussagen, zwei gleichermaßen unbeweisbare Glaubenssätze." (Quelle: link txt)

Vor dem Aufkommen der eklatanten Täuschung stellten die Menschen ihren Glauben nicht in Frage, da die Wahl zutiefst persönlich blieb und nicht nur von äußeren Beweisen abhing. Selbst wenn die "Wahrheit" bekannt wird, erweist sich diese Wahl als so eng mit der Struktur des Weltbildes eines Menschen verflochten, dass ein Positionswechsel nicht nur eine logische Analyse, sondern auch eine Umstrukturierung des gesamten Werte- und Gefühlssystems erfordert. Das ist der Grund, warum die Menschen trotz der Offenbarungen weiterhin an ihrem Glauben festhalten – sowohl im Glauben als auch im Atheismus.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Nicht nur in Bezug auf die Wirklichkeit als solche, sondern auch in Bezug auf ihre ursprüngliche Ursache, ihre ursprüngliche Stütze und ihren ursprünglichen Sinn kann der Mensch in keiner Weise umhin, eine freie, wenn auch nicht willkürliche Entscheidung zu treffen. [...] Der Atheismus ist, wie der Glaube an Gott, ein Risiko." (Quelle: link txt)

"Es gibt Gott und es gibt keinen Gott, Theismus und Atheismus sind zwei gleichermaßen willkürliche Aussagen, zwei gleichermaßen unbeweisbare Glaubenssätze." (Quelle: link txt)

Warum haben die Menschen vor dem Aufkommen der eklatanten Täuschung ni

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