Warum führen Versuche, die Heilige Schrift ausschließlich durch persön
Der Versuch, die Heilige Schrift ausschließlich durch persönliche Wahrnehmung zu verstehen, ohne die allgemeine Auslegung zu berücksichtigen, führt zu Ambiguität und Fragmentierung der Lehre, denn ohne einen einzigen, bewährten und historisch entwickelten Ansatz ist es unmöglich, alle Ebenen und Zusammenhänge der Offenbarung richtig zu erfassen. Dies äußert sich in mehreren Aspekten:1. Die richtige Auffassung der Offenbarung Gottes erfordert die Betrachtung der Heiligen Schrift als ein »Buch der Kirche«, in dem es notwendig ist, den geschichtlichen Kontext, die Eigentümlichkeiten der Sprache und die innere Hierarchie des Wissens zu berücksichtigen. Wenn ein Mensch versucht, seine persönlichen Urteile einer autonomen Analyse zu unterziehen, übersieht er den Komplex dieser Prämissen, was zu Missverständnissen und zum Herausreißen einzelner Aussagen aus dem Gesamtzusammenhang führt.2. In einigen Fällen verwendet auch der Autor bewusst mehrdeutige oder unklare Ausdrücke, was an sich schon darauf hindeutet, dass der Text für eine vielschichtige und kollektive Auslegung gedacht ist. Eine persönliche Herangehensweise ist nicht immer in der Lage, diese Nuancen angemessen widerzuspiegeln, da die individuelle Wahrnehmung möglicherweise nicht die gesamte Bandbreite des im Text eingebetteten historischen und kulturellen Kontextes abdeckt.3. Wie in einer Quelle festgestellt wird, führt eine Person, wie Haquill, die sich nur auf ihre Vernunft und ihre persönliche Auslegung der Bibel verlässt, zu einem Verlust der Einheit der Lehre. Der Autor schreibt: "Wir können sehen, wie Hequill, unterstützt von dem störrischen Bischof Goodman, immer weiter dazu verleitet hat, sich auf seinen eigenen Verstand, seine eigene Interpretation der Bibel zu verlassen. Daher kann das persönliche Studium der Heiligen Schrift ohne die Hilfe der Kirche zu einer Fragmentierung der Lehre und zu Missverständnissen führen." (Quelle: link txt)Ohne einen allgemeinen Auslegungsentwurf verschwindet also die Verifizierung und Konsistenz der Auslegung, was letztlich dazu führt, dass einzelne Offenbarungsverständnisse voneinander abweichen und die Einheit der Lehre bedroht ist.Unterstützende(s) Zitat(e):"Wir können sehen, wie Hequill, unterstützt von dem störrischen Bischof Goodman, immer weiter dazu verleitet hat, sich auf seinen eigenen Verstand, seine eigene Interpretation der Bibel zu verlassen. Daher kann das persönliche Studium der Heiligen Schrift ohne die Hilfe der Kirche zu einer Fragmentierung der Lehre und zu Missverständnissen führen." (Quelle: link txt)"
Worauf können wir uns verlassen, um die Offenbarung Gottes richtig zu verstehen und zu verarbeiten?Hier gilt es folgende Dinge zu beachten... die Heilige Schrift wahrzunehmen. Die Schrift im Kontext der Kirche, als Buch der Kirche; die Hierarchie des Wissens zu kennen... und die Umstände dieser Realität zu berücksichtigen." (Quelle: link txt)