Wie äußert sich Betrug in der Verdrehung der wahren Gerechtigkeit, in
Die Täuschung manifestiert sich als die Perversion des wahren Richtigen durch die Ersetzung des echten Verlangens nach Wahrheit durch Falschheit und Selbstrechtfertigung. Es verzerrt die spirituelle Natur, wenn der Verstand, anstatt das wirkliche Gute zu suchen, unter den Einfluss der Täuschung gerät: Der Mensch rechtfertigt seine eigenen Unzulänglichkeiten mit zweideutigen Worten, bösen Schwüren, Geheimniskrämerei des Herzens und übermäßiger Selbstherrlichkeit. Eine solche heuchlerische Rechtfertigung entstellt das Wesen des geistigen Daseins, da die wahre Richtigkeit, die ein Widerschein des ursprünglichen Bildes ist, durch ein falsches Abbild ersetzt wird, das der Fähigkeit beraubt ist, Gutes zu tun.Unterstützende(s) Zitat(e):"Betrug ist eine Verdrehung der Gerechtigkeit, ein getäuschter Geist, eine falsche Rechtfertigung seiner selbst durch gute Absichten, Eide, die der Qual schuldig sind, zweideutige Worte, Geheimhaltung des Herzens, ein Abgrund der Schmeichelei, die Gewohnheit zu lügen, in Natur verwandelter Eigendünkel, ein Gegner der Demut, eine Maske der Reue, die Beseitigung des Weinens, Feindschaft gegen das Geständnis, Sturheit in der eigenen Meinung, die Ursache von Stürzen, ein Hindernis für die Auflehnung vor dem Fallen, ein verräterisches Lächeln bei Zurechtweisungen, rücksichtsloses Lamentat, gespielte Ehrfurcht; Mit einem Wort, es ist ein dämonisches Leben." (Quelle: link txt)"Denn die ganze menschliche Natur, die in Adam ist, wurde durch ihn [durch den Sündenfall] erschüttert und [wurde] so krumm durch die seichte Sorge um die Angelegenheiten seines Leibes. Und da es keine Zurechtweisung durch Reue und wahre Freiheit gibt, wird der Irrtum durch den Irrtum verdoppelt und verdreifacht, und durch diese Freiheit wird der Mensch auf die Seele des königlichen Thrones gelenkt, wie ein Unhold (der Maße), der den Thron zieht. So wie die Wahrheit das Bild des Wahren ist, so ist die Lüge eine Perversion dieses Bildes, die als Schein der Unfähigkeit dient, auch unter den Gottgleichen Gutes zu tun." (Quelle: link txt)