Wie nutzen Mythen und Legenden Bilder von Tag und Nacht, um die Lebens
Mythen und Legenden nutzen oft die Dualität von Tag und Nacht, um die Idee der zyklischen Natur des Lebens zu vermitteln, in der das Licht für Vitalität, Erneuerung und Hoffnung steht und die Dunkelheit für Gefahren, tückische Kräfte des Schicksals und die unvermeidlichen Prüfungen, die die menschliche Existenz begleiten. Diese Bilder dienen als Symbole für Übergangszustände, in denen der Einbruch der Nacht nicht nur den Abschied des Tages bedeutet, sondern auch die Eröffnung einer neuen, oft düsteren Etappe, gefüllt mit Ungewissheit und Bedrohungen, die vom Helden Mut und Widerstandsfähigkeit erfordern.In einer der Quellen beschreiben A. Blok und A. Bely beispielsweise, dass "die Revolution kein Sonnenaufgang, keine Morgendämmerung, nicht der Beginn eines neuen Tages ist, sondern ein Sonnenuntergang, die Dämmerung, das Ende eines alten Tages. Wir treten in eine Periode der Geschichtswanderung ein..." (Quelle: link txt, Seite: 22). Dieses Zitat betont, dass der Einbruch der Nacht den Tod der alten Ordnung und die Ungewissheit von morgen symbolisiert, und verweist auf die Gefahren, die Heimtücke des Schicksals und den Verfall der alten Fundamente.Eine andere Quelle zeigt, wie sich die Nachtlandschaft verändert: "Derselbe Wald sieht nachts völlig anders aus. Die Bäume nehmen unheimliche und phantastische Formen an, [...] alles ist von einer geheimen Bedrohung und Feindseligkeit durchdrungen..." (Quelle: link txt, Seite: 121-123). Die Nacht fungiert hier als eine Zeit, in der vertraute und freundliche Bilder des Tages zu etwas Beängstigendem und Gefährlichem werden, das die Unberechenbarkeit des Schicksals und die Möglichkeit plötzlicher Gefahren symbolisiert.Darüber hinaus verwenden Mythen oft den Wechsel von Tag und Nacht, um die kosmische Ordnung und Unvermeidlichkeit des Lebenszyklus zu veranschaulichen, in dem der Einbruch der Nacht Prüfungen und sogar den Tod ankündigt und die Morgendämmerung Erneuerung und Befreiung von der Finsternis ankündigt. In einer Reihe von Quellen (z. B. in der Beschreibung des Wechsels von Tag und Nacht im religiösen Kontext) betont diese Metapher, dass hinter der scheinbaren Gefahr der Nacht ein tiefes Wissen und eine Vorbereitung auf einen neuen Lebensabschnitt steckt. So dient das Bild von Tag und Nacht als kraftvolles Symbol, das sowohl die Energie der Erneuerung als auch ein Warnzeichen für drohende Bedrohungen und die Heimtücke des Schicksals vermittelt.Unterstützende(s) Zitat(e):"Er ist der Vorläufer der nachthistorischen Epoche, ihr Seher. Der Dichter der kommenden Nacht war auch A. Blok. "Wilde Leidenschaften werden unter dem Joch des fehlerhaften Mondes entfesselt." Er sah nicht die "Morgendämmerung", wie A. Bely über sich und sich selbst denkt, sondern die herannahende Dämmerung der Nacht. Beide selbst verstanden ihre Vorahnungen nicht und gaben eine falsche Symbolik für die kommende "Revolution". Die Revolution ist kein Sonnenaufgang, keine Morgendämmerung, nicht der Beginn eines neuen Tages, sondern ein Sonnenuntergang, die Dämmerung, das Ende eines alten Tages. Wir treten in eine Epoche der historischen Wanderung ein, von der man sagen kann: "Wir segeln, von allen Seiten von einem flammenden Abgrund umgeben"; "Die Flut steigt und reißt uns schnell in die Unermesslichkeit dunkler Wellen hinein." Und erinnern wir uns an die Verherrlichung der Nacht durch Michelangelo in seinem "Tag und Nacht". Der Tag kann verzerrt werden, die Tagesordnung kann erschöpft sein, die Energie des Tages kann erschöpft sein, die Schleier des Tages können zerfallen." (Quelle: link txt, Seite: 22)"Derselbe Wald sieht nachts völlig anders aus. Die Bäume nehmen unheilvolle und phantastische Umrisse an, die Stimmen der Nachtvögel sehen aus wie klägliches Stöhnen, jedes Rascheln erschreckt und macht misstrauisch, alles ist von einer geheimen Drohung und Feindseligkeit durchdrungen, und das tödliche Licht des Mondes verleiht diesem Bild manchmal einen Schatten, der der Vision eines Deliriums oder eines Alptraums nahe kommt. Die Natur, die im Licht der Sonne so harmonisch und freundlich ist, scheint sich plötzlich gegen den Menschen zu erheben, bereit zur Rache, wie ein uraltes Ungeheuer, von dem der Zauber genommen wurde. Dieser Kontrast könnte zu einem Symbol für den Wandel werden, der sich in der Weltanschauung unserer fernen Vorfahren zu Beginn der Menschheit vollzogen hat." (Quelle: link txt, Seite: 121-123)