Wie unterstreichen poetische und künstlerische Interpretationen die Du
Poetische und künstlerische Interpretationen vermitteln die Dualität der Nacht, in der Dunkelheit und Mondlicht gleichzeitig Angst und Staunen über das Unbekannte hervorrufen. Die Nacht erscheint als ein Ort, an dem dunkle Schattierungen und veränderliche Silhouetten nicht nur das furchterregende Unbekannte, sondern auch die tiefe, fast sakrale Schönheit des Geheimnisvollen symbolisieren. Die Ästhetik der Nacht dient in diesen Performances als Leitfaden für andere Wahrnehmungsebenen: einerseits als Quelle ängstlicher und überwältigender Empfindungen, andererseits als ein Raum, in dem das Gefühl von mystischer Tiefe und unerklärlicher Anziehungskraft immer häufiger wird.So heißt es in einer der Passagen: "Sowohl die Finsternis der Nacht als auch das nächtliche Mondlicht geben dem großen und schrecklichen Rätsel der Welt einen bildlichen Ausdruck. Wir, erwachsene und kultivierte Menschen, haben zum größten Teil die Fähigkeit verloren, sie zu verstehen. … Im Gegenteil, ein Kind, das Nachtangst erlebt und Angst hat, im Dunkeln allein gelassen zu werden, empfindet die Dämmerung als einen geheimnisvollen Übergang vom Sein zum Nicht-Sein." (Quelle: link txt)Hier wird besonders darauf geachtet, wie die Nachtlandschaft uralte Ängste weckt und gleichzeitig in die Welt des Unbekannten einlädt, in der Angst und ästhetische Tiefe miteinander verwoben sind.
Eine andere Passage verstärkt diese Wahrnehmung, indem sie nächtliche Phänomene als etwas fast Belebtes beschreibt: "Schatten, bald länger, bald kürzer werdend, verzerrend und grimassierend, bald die Nase, bald das Ohr dehnend, wird es nicht als ein selbständiges, geheimnisvolles Wesen wahrgenommen?… Die bloße Gegenwart des Geheimnisvollen, wenn man es einmal gesehen hat, bleibt nicht spurlos und erregt die Seele schmerzlich..." (Quelle: link txt)So schaffen Künstler und Dichter durch die Verwendung von ausdrucksstarken Bildern und Symbolen ein komplexes Porträt der Nacht, in dem sich die dunkle und die helle Seite ineinander verflechten, um sowohl Angst und Ungewissheit als auch die frappierende Schönheit und Tiefe der mystischen Welt der Nacht hervorzuheben.Unterstützende(s) Zitat(e): "Sowohl die Finsternis der Nacht als auch das nächtliche Mondlicht geben dem großen und schrecklichen Rätsel der Welt einen bildlichen Ausdruck. Wir, erwachsene und kultivierte Menschen, haben zum größten Teil die Fähigkeit verloren, sie zu verstehen. … Im Gegenteil, ein Kind, das Nachtangst erlebt und Angst hat, im Dunkeln allein gelassen zu werden, empfindet die Dämmerung als einen geheimnisvollen Übergang vom Sein zum Nicht-Sein." (Quelle: link txt) "Schatten, bald länger, bald kürzer werdend, verzerrend und grimassierend, bald die Nase, bald das Ohr dehnend, wird es nicht als ein selbständiges, geheimnisvolles Wesen wahrgenommen? … Die bloße Gegenwart des Geheimnisvollen, wenn man es einmal gesehen hat, bleibt nicht spurlos und erregt die Seele schmerzlich..." (Quelle: link txt)