Wie erklärt die psychodynamische Theorie selbstzerstörerisches Verhalt

Die psychodynamische Theorie betrachtet selbstzerstörerisches Verhalten als Ergebnis innerer Konflikte, die ihren Ursprung in frühen familiären Beziehungen und dem Prozess der Persönlichkeitsbildung haben. Zum einen entsteht durch Kindheitserlebnisse und falsch gelöste Familienkonflikte der sogenannte "Akkumulationseffekt", der sich auf die Entwicklung von Charaktereigenschaften auswirkt. Wie in einer Quelle erwähnt, "falsch gelöste Familienkonflikte ... unweigerlich den "Effekt der Akkumulation" ergeben. Und unter seinem Einfluss bilden sich Charaktereigenschaften, die sich dann in das Schicksal von Kindern und Eltern verwandeln." (Quelle: link txt).

Auf der anderen Seite ist der Mechanismus des selbstzerstörerischen Verhaltens mit innerer Aggression verbunden, die sich in ein Verlangen nach Selbstbestrafung oder masochistische Tendenzen verwandelt. Ein anderes Zitat betont: "Im normalen Leben manifestiert sich der Instinkt der Selbstzerstörung in abgeschwächtem Maße – als Masochismus. Es gibt zwei Theorien über den Ursprung des Masochismus... Der Instinkt der Selbstzerstörung lebt zusammen mit dem Instinkt der Selbsterhaltung im Herzen der Menschheit." (Quelle: link txt). Hier spiegelt sich der Konflikt zwischen aggressiven Impulsen und dem Wunsch nach Selbsterhaltung im Verhalten wider, wenn ein Mensch, der nicht in der Lage ist, innere Widersprüche adäquat zu verarbeiten, Aggression auf sich selbst überträgt.

So wird selbstzerstörerisches Verhalten im psychodynamischen Ansatz als Folge früher emotionaler Konflikte erklärt: Kindheitsbeziehungen zu den Eltern und die damit verbundenen ungelösten Konflikte häufen sich und beeinflussen die Bildung verletzlicher Aspekte der Persönlichkeit. Diese inneren Widersprüche manifestieren sich dann in Form von nach innen gerichteter Aggression, die in masochistische oder selbstzerstörerische Verhaltensmuster umschlägt.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Falsch gelöste Familienkonflikte, ob groß oder klein, erzeugen also unweigerlich einen 'Kumulationseffekt'. Und unter seinem Einfluss bilden sich Charaktereigenschaften, die sich dann in das Schicksal von Kindern und Eltern verwandeln..." (Quelle: link txt)

"Im normalen Leben manifestiert sich der Instinkt der Selbstzerstörung in abgeschwächtem Maße - als Masochismus. Über den Ursprung des Masochismus gibt es zwei Theorien: Nach der einen ist der Masochismus eine Folge der "Übertragung" des Sadismus auf sich selbst. Nach einer anderen Theorie, die Freud in seinen späteren Werken zum Ausdruck brachte, ist der Masochismus im Gegenteil primär..." (Quelle: link txt)

Wie erklärt die psychodynamische Theorie selbstzerstörerisches Verhalt

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