Die Macht des Glaubens: Der Weg des Glaubens und der Illusion
Jeder von uns erlebt Momente, in denen persönliche Überzeugungen zu einer Art Schutzschild im Angesicht der Stürme des Lebens werden. Unser Glaube – sei es tiefe Religiosität oder Zweifel am Übernatürlichen – dringt bis in die Grundfesten unserer Persönlichkeit vor. Wir brauchen kein kaltes wissenschaftliches Experiment, um zu hinterfragen, was unsere Sicht der Welt stützt. Wenn wir unsere Überzeugungen auf die Probe stellen, werden die meisten von uns die Herausforderung nicht annehmen, denn tief im Inneren geht es um unser Gefühl von Essenz und Identität.Ebenso wichtig ist, wie die menschliche Psyche versucht, fiktive Welten zu erschaffen, in denen wir uns besonders fühlen und unsere inneren Ängste und Zweifel überwinden können. Dieses Bedürfnis, unsere Selbstwahrnehmung zu unterstützen, führt oft zur Schaffung illusorischer Bilder, in denen unsere Wichtigkeit und Überlegenheit absolut unbestreitbar erscheinen und Momente der Unsicherheit und Schwäche kompensieren.Auch wenn unsere Überzeugungen manchmal eher auf Illusionen als auf objektiven Fakten zu beruhen scheinen, dienen sie daher als mächtiges Werkzeug zum Überleben und zur Unterstützung. Dies sind die tragenden Säulen, die uns trotz Prüfungen helfen, die Schwierigkeiten des Lebens zu überwinden, indem sie uns Energie und Vertrauen in unsere eigenen Entscheidungen geben.
Welche Glaubenssätze versuchen Menschen oft sich selbst zu bestätigen und warum?Menschen versuchen oft, jene Überzeugungen zu bestätigen, die ihre tiefsten Erfahrungen und ihre Selbstbestimmung betreffen. In einem Text wird zum Beispiel betont, dass der religiöse Glaube – sei es der Glaube an Gott oder der Glaube an das Wesen Christi – so grundlegend ist, dass der Mensch nicht bereit ist, ihn mit extremen Prüfungen zu testen: "Der Glaube wird auf eine andere Weise bewiesen. Nehmen wir zwei Menschen: Der eine glaubt an Gott, der andere glaubt, dass es keinen Gott gibt; Der eine glaubt, dass Christus der Sohn Gottes ist, und der andere, dass Christus nur eine historische Person ist. Und so zünden wir ein großes Feuer an und sagen wir beiden: Lasst uns für unseren Glauben ans Feuer gehen. Aber kein einziger Atheist, der für die Idee ist, dass es keinen Gott gibt, wird jemals zum Feuer gehen, nicht ein einziger. Und unter den Gläubigen, wenn nicht alle, so werden solche Leute zu finden sein." (Quelle: link txt, Seite: 9)Die Menschen neigen auch dazu, eine Welt der Illusionen zu schaffen, in der sie ihre imaginäre Überlegenheit bestätigen. Dieses Verlangen, innere Minderwertigkeitsgefühle zu kompensieren, ist sehr charakteristisch für die menschliche Psyche:Dieser Wille zur Illusion findet seine Erklärung in dem Egozentrismus der niederen Triebe der Seele. Jeder Mensch ist geneigt, sich eine Welt der Illusionen zu schaffen, in der er in seinen eigenen Augen oder in den Augen anderer seine eingebildete Überlegenheit behaupten würde." (Quelle: link txt, Seite: 1280)So erweisen sich sowohl Glaubenssätze, die mit dem religiösen Glauben verbunden sind, als auch solche, die es einem Menschen ermöglichen, die Illusion seiner eigenen Wichtigkeit und Überlegenheit aufrechtzuerhalten, als besonders wichtig für ihn. Diese Glaubenssätze formen nicht nur eine Sicht auf die Welt, sondern geben auch Kraft, den Schwierigkeiten des Lebens standzuhalten und innere Unzulänglichkeiten und Zweifel auszugleichen. Unterstützende(s) Zitat(e):"Der Glaube wird auf eine andere Weise bewiesen. Nehmen wir zwei Menschen: Der eine glaubt an Gott, der andere glaubt, dass es keinen Gott gibt; Der eine glaubt, dass Christus der Sohn Gottes ist, und der andere, dass Christus nur eine historische Person ist. Und so zünden wir ein großes Feuer an und sagen wir beiden: Lasst uns für unseren Glauben ans Feuer gehen. Aber kein einziger Atheist, der für die Idee ist, dass es keinen Gott gibt, wird jemals zum Feuer gehen, nicht ein einziger. Und unter den Gläubigen, wenn nicht alle, so werden solche Leute zu finden sein." (Quelle: link txt, Seite: 9)Dieser Wille zur Illusion findet seine Erklärung in dem Egozentrismus der niederen Triebe der Seele. Jeder Mensch ist geneigt, sich eine Welt der Illusionen zu schaffen, in der er in seinen eigenen Augen oder in den Augen anderer seine eingebildete Überlegenheit behaupten würde." (Quelle: link txt, Seite: 1280)