Die Tiefen des Selbst erforschen: Der unerschöpfliche Kern unseres Sei
Wenn wir den Satz "Ich lebe" sagen, sprechen wir nicht einfach über die physische Existenz, sondern wir drücken ein tiefes Gewahrsein einer unveränderlichen Essenz aus, die trotz der Veränderungen der Zeit unverändert bleibt. Diese Aussage erinnert uns daran, dass das Wesen der Persönlichkeit mehr ist als ein flüchtiger Körper, eine Erinnerung oder eine Emotion. Es zeigt, dass es in jedem von uns einen unveränderlichen Kern gibt, der allen Lebenserfahrungen einen Sinn verleiht, unabhängig von den geringsten Veränderungen in der Stimmung oder in der äußeren Erscheinung.Im Mittelpunkt dieser Sichtweise steht das Verständnis, dass wahre Persönlichkeit nicht durch flüchtige Eigenschaften definiert wird. Unser Bewusstsein hat eine einzigartige Qualität – es ist in der Lage, in das Wesen des Daseins einzudringen, hinter den oberflächlichen Veränderungen eine tiefe Konstante zu sehen, die unter dem Einfluss der Zeit nicht verschwindet. Jede Manifestation des menschlichen Lebens, seien es Gedanken, Gefühle oder Handlungen, spiegelt nur verschiedene Facetten des inneren "Ich" wider, das eine unveränderliche Quelle vitaler Energie bleibt. Auf diese Weise wird Selbsterkenntnis zum Schlüssel, um nicht nur unsere Veränderlichkeit zu verstehen, sondern auch die unermessliche Kraft zu entfesseln, die im Kern des Seins liegt.Zusammenfassend können wir sagen, dass die Aussage "Ich lebe" nicht nur eine Tatsachenaussage ist, sondern eine Herausforderung an die Selbsterkenntnis, die es uns ermöglicht, über oberflächliche Veränderungen hinauszugehen und in die Tiefe einer unveränderlichen Essenz einzutauchen. Das Bewusstsein dieser grundlegenden Trennung zwischen dem Zeitlichen und dem Ewigen hilft jedem von uns, Meister seiner wahren Persönlichkeit zu werden und die Begrenzungen der Zeit und der äußeren Umstände zu überwinden.
Was bedeutet es, wenn ein Mensch erklärt: "Ich lebe", und wie verhält sich das zu seinem Bewusstsein seiner eigenen Identität?Wenn ein Mensch erklärt: "Ich lebe", nimmt er nicht nur die Tatsache der physischen Existenz zur Kenntnis, sondern verkündet etwas Tieferes – ein direktes Gewahrsein des eigenen Wesens, das trotz aller Veränderungen der Hüllen, Qualitäten und flüchtigen Empfindungen unverändert bleibt. Diese Aussage ist eine Bestätigung dafür, dass das wahre Selbst nicht auf zeitliche Eigenschaften reduziert werden kann, sei es der Körper, das Gedächtnis oder die Emotionen, sondern den dauerhaften, inneren Kern der Persönlichkeit darstellt, der die Grundlage für die gesamte Manifestation des Lebens bildet.Wie eine der Quellen sagt: "Alles Sein ist veränderlich, bedingt, vergänglich, aber 'Ich bin' drückt nicht Sein aus, sondern Sein. Ich bin" – das bezieht sich nicht auf irgendein Wesen..." (Quelle: link txt, Seite: 22). Es wird hier betont, dass das wirkliche "Ich" nicht durch den Wechsel von äußeren und inneren Zuständen bestimmt wird, sondern dieselbe unveränderliche Präsenz bleibt, die in der Lage ist, die Vergänglichkeit von allem anderen durch Bewusstheit zu überwinden.Darüber hinaus kann die Aussage "Ich lebe" als die Erkenntnis verstanden werden, dass ein Mensch nicht nur eine Reihe von Eigenschaften hat, sondern Träger einer tiefen, unteilbaren Essenz ist, die auch dann nicht verloren geht, wenn sich ihre Ausdrucksformen in Gedanken, Gefühlen oder Handlungen ändern. In einer anderen Quelle heißt es: "Und wenn ich für meine Urteile, für mein Gedächtnis geliebt werde, werde ich dann geliebt? Nein, denn ich kann diese Eigenschaften verlieren, ohne mich selbst zu verlieren. Wo bin ich also, wenn es nicht im Körper und nicht in der Seele ist? Ich bin der Besitzer von allem, was ausgedrückt werden kann, aber das "Ich" selbst ist unaussprechlich..." (Quelle: link txt, Seite: 21). Diese Aussage betont, dass das wahre Selbst auch dann intakt bleibt, wenn sich seine objektiven Eigenschaften ändern, und es ist dieser innere, unaussprechliche Aspekt, der der Hauptbeweis für Vitalität ist.Schließlich manifestiert sich die Tiefe des Aktes der Bejahung von "Ich lebe" in der Tatsache, dass die Erkenntnis von sich selbst untrennbar mit dem Akt des Seins selbst verbunden ist. Wie es in einem der philosophischen Argumente heißt: "Im "Ich" sind der Akt der Erkenntnis und das Objekt der Erkenntnis ein und dasselbe..." (Quelle: link txt, Seite: 2425). Das heißt, wenn ein Mensch sein Leben bejaht, stellt er nicht nur die Tatsache seiner Existenz fest, sondern erlebt und erschafft sein Wesen auch aktiv durch einen Akt der Selbsterkenntnis.So ist der Moment der Aussage "Ich lebe" nicht nur eine Aussage über die Tatsache der Existenz, sondern eine tiefe Betonung der unveränderlichen, inneren Essenz der Persönlichkeit. Es bezeugt die Tatsache, dass das Selbstbewusstsein es dem Menschen ermöglicht, über die veränderlichen Aspekte des Daseins hinauszugehen und seine Authentizität zu erkennen, als den Teil, der trotz aller äußeren Veränderungen ewig und unzerlegbar bleibt.Unterstützende(s) Zitat(e):"Alles Sein ist veränderlich, bedingt, vergänglich, aber "Ich bin" drückt nicht das Sein aus, sondern das, was ist. Ich bin" – das gilt nicht für irgendein Wesen, "Ich bin" ist in beiden dasselbe..." (Quelle: link txt, Seite: 22)"Und wenn ich für meine Urteile, für mein Gedächtnis geliebt werde, werde ich dann geliebt? Nein, denn ich kann diese Eigenschaften verlieren, ohne mich selbst zu verlieren. Wo bin ich also, wenn es nicht im Körper und nicht in der Seele ist? Ich bin der Besitzer von allem, was ausgedrückt werden kann, aber das "Ich" selbst ist unaussprechlich..." (Quelle: link txt, Seite: 21)"Im 'Ich' sind der Akt der Erkenntnis und das Objekt der Erkenntnis ein und dasselbe..." (Quelle: link txt, Seite: 2425)