Der Promise-Effekt: Motivation durch Anziehung von außen

In der heutigen Welt scheint es uns oft, dass die innere Überzeugung der Hauptantrieb zum Handeln ist. Manchmal ist es jedoch ein spektakuläres Versprechen, das einen Funken Aktivität entfachen kann. Wenn eine Belohnung nur im Austausch für ein bestimmtes Verhalten versprochen wird, können Menschen anfangen zu handeln, angetrieben nicht von einem tiefen inneren Streben, sondern vom äußeren Klang verführerischer Worte. Anhand von Beispielen aus antiken Texten kann man erkennen, wie sich die Bedingungen für den Erhalt von Vorteilen oft in attraktive Signale verwandelt haben: Ein Versprechen, das an bestimmte Zuhörer gerichtet ist, kann gleichzeitig die Ungeeigneten entfremden und diejenigen einladen, die zur Veränderung bereit sind. Wenn ein Segen an Bedingungen geknüpft ist, die Ablehnung schlechter Taten sind, erinnert er uns daran, dass der wahre Wert einer Belohnung nicht so sehr von der Macht der Verheißung bestimmt wird, sondern von der tatsächlichen Verhaltensänderung. Dieses Phänomen unterstreicht, dass es manchmal ausreicht, selbstbewusste und inspirierende Worte zu hören, um den Wunsch nach Veränderung zu wecken, auch wenn sie zunächst keine tiefe innere Motivation haben. Am Ende bleibt der Promise-Effekt ein mächtiges Werkzeug, das bei richtiger Anwendung nicht nur Aufmerksamkeit erregen, sondern auch der erste Schritt zur Selbstverbesserung und Veränderung sein kann.

Welche Beispiele lassen sich für Handlungen anführen, die nur um eines lauten Versprechens oder schöner Worte willen ausgeführt werden?

Ein Beispiel dafür ist, wenn das Versprechen einer Belohnung als attraktiver Anreiz genutzt wird, um Menschen zu ermutigen, nicht so sehr aus innerer Überzeugung zu handeln, sondern um des äußeren Klangs des Versprechens willen. In einem der Texte heißt es beispielsweise:

"Ich verspreche eine Belohnung nur den Würdigen. Deshalb gab er auch damals, als er mit seinen Jüngern sprach, nicht bedingungslos ein Versprechen; Er sagte nicht einfach: 'Du', sondern fügte hinzu: 'Diejenigen, die mir folgten', um Judas zu verwerfen, und diejenigen, die sich nachher an Ihn wenden mussten, um Ihn zu ziehen - diese Seine Worte bezogen sich nicht nur auf die Jünger und auch nicht auf Judas, der später Seiner Verheißung unwürdig wurde." (Quelle: link txt)

Hier dient das klangliche Versprechen eindeutig als Köder – es ist effektiv genug, um Menschen zum Mitmachen zu motivieren, ohne einen echten inneren Antrieb oder Glauben hinter sich zu haben.

Wir können auch ein Beispiel geben, wenn ein Versprechen oder ein verkündetes Gut als Bedingung verwendet wird, die Menschen anziehen kann, unter der Bedingung, dass sie auf schlechte Taten verzichten. In diesem Fall ist das Wohltätigkeitsversprechen nur dann gültig, wenn die Menschen auf den Ruf nach Korrektur reagieren:

"Wenn aber dieses Volk, über das ich diese Dinge geredet habe, von seinen bösen Taten abweicht, so werde ich das Böse, das ich ihnen anzutun gedacht habe, abschieben. Und manchmal werde ich von einer Nation und einem Königreich sagen, dass ich es aufbauen und aufrichten werde; aber wenn er Böses tut in meinen Augen und meiner Stimme nicht gehorcht, werde ich ihm das Gute nehmen, mit dem ich ihm Gutes getan hätte (Jeremia 18,7-10)." (Quelle: link txt)

Hier dient das Versprechen selbst, das attraktiv und suggestiv klingt, als Bedingung für die ausgeführten Handlungen, obwohl der wahre Wert der Ware von dem gezügelten Verhalten abhängt.

Beide Beispiele illustrieren also eine Situation, in der eine Handlung nicht so sehr aus tiefer innerer Überzeugung ausgeführt wird, sondern aus der Tatsache, dass ein schallendes Versprechen oder attraktive Worte (die Hoffnung oder Erwartung einer Belohnung wecken können) zur Teilnahme und Handlung auffordert.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Ich verspreche eine Belohnung nur den Würdigen. Deshalb gab er auch damals, als er mit seinen Jüngern sprach, nicht bedingungslos ein Versprechen; Er sagte nicht einfach: 'Du', sondern fügte hinzu: 'Diejenigen, die mir folgten', um Judas zu verwerfen, und diejenigen, die sich nachher an Ihn wenden mussten, um Ihn zu ziehen - diese Seine Worte bezogen sich nicht nur auf die Jünger und auch nicht auf Judas, der später Seiner Verheißung unwürdig wurde." (Quelle: link txt)
"Wenn aber dieses Volk, über das ich diese Dinge geredet habe, von seinen bösen Taten abweicht, so werde ich das Böse, das ich ihnen anzutun gedacht habe, abschieben. Und manchmal werde ich von einer Nation und einem Königreich sagen, dass ich es aufbauen und aufrichten werde; aber wenn er Böses tut in meinen Augen und meiner Stimme nicht gehorcht, werde ich ihm das Gute nehmen, mit dem ich ihm Gutes getan hätte (Jeremia 18,7-10)." (Quelle: link txt)

Der Promise-Effekt: Motivation durch Anziehung von außen

Welche Beispiele lassen sich für Handlungen anführen, die nur um eines lauten Versprechens oder schöner Worte willen ausgeführt werden?

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