Die Macht des sozialen Spiegels: Wie innere Selbstprojektion unser Sel
Uns selbst durch die Augen anderer zu reflektieren, ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem wir uns ein eigenes Bild von uns selbst machen. Ganz am Anfang unserer Reise zur Selbstfindung neigen wir dazu, unser Handeln im Hinblick auf die Erwartungen an die Welt, in der wir leben, zu bewerten. Unser innerer Dialog lässt den Gedanken nicht los, wie andere uns sehen würden, und dies trägt als unbewusste Richtlinie dazu bei, ein Bild aufzubauen, das den allgemein akzeptierten Normen entspricht. Je ausgeprägter jedoch die Abhängigkeit von der Anerkennung anderer ist, desto deutlicher ist die Tendenz zum Konformismus.
Dies wirft die Frage auf: Inwieweit ist das wahre Selbst mit dem verflochten, was von der Gesellschaft auferlegt wird?Im Prozess der Selbstbeobachtung beobachten wir, wie das innere Selbst und gesellschaftliche Normen oft in Konflikt geraten und ein doppeltes Bild unserer eigenen Wahrnehmung der eigenen Persönlichkeit entstehen. Wenn das Bild von sich selbst nach den in der Gesellschaft diplomatisch akzeptierten Mustern aufgebaut wird, stärkt das das Vertrauen in die Einhaltung der Normen. Wenn andererseits interne Kriterien von den gesellschaftlichen Erwartungen abweichen, signalisiert dies die Suche nach einer alternativen Art des Selbstausdrucks und einer ausgeprägten Wahrnehmung der eigenen Individualität. Solche Konfliktmomente können auf positive Weise zu einer Quelle der Kreativität werden, die es Ihnen ermöglicht, neue Facetten Ihrer Persönlichkeit zu entwickeln, ohne auf Stereotypen und vorgefasste Meinungen zurückzublicken.Zum Abschluss unserer Überlegungen können wir sagen, dass unsere innere Welt, die von der Interaktion mit dem sozialen Spiegel erfüllt ist, nicht nur unser Wesen widerspiegelt, sondern auch zur Entwicklung der Persönlichkeit beiträgt. Es ist die Fähigkeit, uns selbst aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen und zu entscheiden, was genau wir im Leben anwenden wollen, die uns einzigartig macht und gleichzeitig in der Lage ist, uns an eine sich ständig verändernde Welt anzupassen.Wie kann man aus psychologischer Sicht feststellen, ob ein Mensch allgemein anerkannten Normen entspricht oder ob seine Eigenschaften auf eine andere Selbstwahrnehmung hindeuten?Aus psychologischer Sicht beruht die Beurteilung, wie gut ein Mensch den allgemein akzeptierten Normen entspricht, häufig auf einer Analyse seiner inneren Selbstprojektion und der Selbstwahrnehmung durch einen "sozialen Spiegel". Das heißt, wir können uns überlegen, wie sehr seine Selbstwahrnehmung mit den Erwartungen und Normen der umgebenden Gesellschaft übereinstimmt.Eine Quelle stellt zum Beispiel fest, dass die "Projekt-Selbstcharakterisierung" ein stabiles Element unseres Selbstbewusstseins ist: Wir beziehen uns ständig auf uns selbst, als ob wir von anderen Menschen bewertet würden, und bauen so ein Bild in uns auf, das aus Sicht der Gesellschaft als richtig angesehen wird. Wenn eine Person in diesem Zusammenhang eine starke Abhängigkeit ihrer Selbstwahrnehmung von gesellschaftlicher Anerkennung zeigt, können wir sagen, dass ihr Selbstwertgefühl und ihr Verhalten weitgehend mit allgemein akzeptierten Normen übereinstimmen. Wenn jedoch seine inneren Kriterien oder Formen der Selbsterkenntnis von den allgemeinen Mustern abweichen, kann dies auf eine andere Art der Selbstwahrnehmung hindeuten, die im Widerspruch zu traditionellen Normen steht.Eine solche Analyse wird durch die Tatsache gestützt, dass wir uns ständig durch das Prisma der Meinung anderer betrachten: "Wir betrachten uns selbst mit den Augen eines anderen, als ob wir ständig auf einen "sozialen Spiegel" blicken, wir denken ständig darüber nach, wie andere dieses oder jenes unserer Handlungen betrachten werden..." (Quelle: link txt, Seite: 772). Eine solche Ansicht ermöglicht es Ihnen zu erkennen, wie sehr sich eine Person auf externe Bewertungen konzentriert. Wenn dieser "soziale Spiegel" keine signifikante Wirkung entfaltet oder im Gegenteil auf eine völlig andere Weise interpretiert wird, kann dies darauf hindeuten, dass seine Selbstwahrnehmung auf anderen Prinzipien aufbaut, die nicht den allgemein akzeptierten Normen entsprechen.Es ist auch wichtig, die Rolle des inneren Dialogs zu beachten, bei dem der Konflikt zwischen verschiedenen Aspekten der Persönlichkeit – von außen auferlegte Normen und individuelle Eigenschaften – auf das Vorhandensein einer alternativen Wahrnehmung von sich selbst hinweisen kann. Das heißt, wenn sich das innere Bild des Selbst signifikant von dem unterscheidet, was das soziale Denken impliziert, wird dies zu einem wichtigen Zeichen für psychologische Differenz.Aus psychologischer Sicht ist es also möglich zu bestimmen, wie sehr ein Mensch etablierten Normen entspricht, indem man seine Art der Selbsterkenntnis und des Selbstwertgefühls sowie den Grad des Einflusses des "sozialen Spiegels" bei der Bewertung seiner Handlungen und seines Verhaltens analysiert.Unterstützende(s) Zitat(e):"Die projektive Selbstcharakterisierung, die wir sonst gesellschaftliches Selbstbewusstsein nennen können, verschwindet nie in uns, sondern bildet einen stabilen und unablösbaren Pol in unserem Selbstbewusstsein. Wir, die Erwachsenen, sprechen uns ständig so an, wie andere Menschen uns ansprechen sollten..." (Quelle: link txt, Seite: 47)"Wir betrachten uns selbst mit den Augen eines anderen, als ob wir ständig in einen "sozialen Spiegel" schauen würden, die ganze Zeit denken wir darüber nach, wie andere dies oder jenes unserer Handlungen betrachten werden, was das "sozialpsychologische Echo" davon sein wird..." (Quelle: link txt, Seite: 772)