Eintauchen in die Welt der Träume
Wenn es Zeit zum Schlafen ist, beginnen unsere Gedanken und Erinnerungen eine erstaunliche Verwandlung: Sie scheinen in die Sprache der Symbole übersetzt zu werden und sich in lebendige und reichhaltige Bilder zu verwandeln. Im Schlaf findet eine aktive Gedächtnisaktivität statt, wenn jeder Eindruck – sei er visuell, auditiv oder sinnlich – ein neues Leben erhält. Dieser Prozess kann mit einem magischen Tanz verglichen werden, bei dem sich ruhige Erinnerungen und flüchtige Emotionen in beeindruckende Bilder der Fantasie verwandeln.In der Tat erlebt unsere Seele während des Schlafes besondere Momente, in denen die Logik der sinnlichen Interpretation weicht. Sinneseindrücke, gesättigt mit Emotionen und Leidenschaften, werden zu einer Art Katalysator für die Schaffung von Bildern, die nicht durch den strengen Rahmen des Geistes vorgegeben sind. Unter Bedingungen reduzierter Aktivität des Körpers vollziehen sich diese Verwandlungen fast unmerklich, aber gleichzeitig bilden sie eine ganze symphonische Serie von Gemälden, in denen jeder Klang eine Reflexion tiefer Gefühle ist.Träume sind also nicht nur zufällige Bilder, sondern ein Prozess der aktiven Interaktion zwischen Erinnerung und Fantasie. Unser Geist, befreit von alltäglichen Sorgen und Bewusstsein, lässt Gefühle und Emotionen sich voll entfalten und schafft reichhaltige und vielschichtige Bilder. Dieser Prozess füllt unsere nächtliche Reise mit Staunen und der Erkenntnis, dass unsere innere Welt auch in Ruhe weiterhin aktiv erschafft und transformiert.
Wie verwandeln sich unsere Gedanken in Traumbilder?Die Antwort beruht darauf, dass unsere Gedanken, Eindrücke und Erinnerungen im Schlaf eine besondere Transformation erfahren – sie werden zu symbolischen und oft gesättigten Bildern "umcodiert". Man kann sagen, dass es im Schlaf eine aktive Bewegung des Gedächtnisses gibt, wenn die Elemente der realen Wahrnehmung – visuelle, auditive und andere Sinneseindrücke – zusammen mit inneren emotionalen Zuständen, wie z. B. Leidenschaften, in lebendige Phantasiebilder umgewandelt werden.In einer der Quellen heißt es beispielsweise: "Es ist notwendig, die Art und Weise zu untersuchen, wie Dämonen unser Herrschaftsgebiet prägen und in den Träumen Bilder in ihm erzeugen. Denn dasselbe scheint mit dem Gemüt zu geschehen, wenn es entweder etwas mit seinen Augen sieht, oder es durch sein Gehör hört, oder etwas mit irgend einem der Sinne wahrnimmt, oder etwas aus dem Gedächtnis zieht, das sich nicht durch den Körper in die Herrschaft einprägt, sondern dasjenige, was es durch den Körper empfangen hat, in Bewegung setzt. So scheint es mir, dass die Dämonen in manchen Träumen das Gedächtnis in Bewegung setzen und die Herrschaft der Seele prägen, weil der Organismus zu diesem Zeitpunkt aufgrund des Schlafes inaktiv bleibt. Ferner ist es notwendig, auch die Art und Weise zu untersuchen, wie Dämonen das Gedächtnis in Bewegung setzen. Vielleicht durch Leidenschaften? "Ja, und das geht daraus hervor, dass reine und leidenschaftslose Menschen so etwas nicht erleiden. Aber es gibt auch eine einfache Bewegung des Gedächtnisses, entweder von uns selbst oder von den heiligen Mächten, und dann treffen wir heilige Männer in Träumen, unterhalten uns und speisen mit ihnen." (Quelle: link txt)Es wird auch weiter gesagt, dass die Umwandlung von Sinneseindrücken in aktive Phantasiebilder der Schlüsselmechanismus ist, durch den die Seele in einen Zustand der Aktivität eintritt, der nicht dem bewussten Verstand unterworfen ist. Dies wird in der folgenden Passage deutlich: "Die Veränderung der Sinneseindrücke in den aktiven Bildern der Phantasie führt dazu, daß sich die Seele in einem Zustand tätiger Tätigkeit befindet, der vom Verstand nicht bewußt wird." (Quelle: link txt)So können unsere Gedanken und Sinneserfahrungen, die sich im Gedächtnis angesammelt haben, unter Bedingungen verminderter Aktivität des Körpers während des Schlafes unerwartet "zum Leben erwachen". Dabei spielen Emotionen und innere Leidenschaften die Rolle von Katalysatoren und tragen dazu bei, dass ruhige Erinnerungen und flüchtige Eindrücke in reiche und manchmal symbolisch gefärbte Traumbilder verwandelt werden. Die Form dieser Bilder wird nicht so sehr durch die logische Abfolge bestimmt, sondern durch die emotionale und sensorische Interpretation der im Gedächtnis gespeicherten Informationen, die es der Wahrnehmung ermöglicht, sich zu einer komplexen symbolischen Darstellung zu entwickeln.Unterstützende(s) Zitat(e): "Es ist notwendig, die Art und Weise zu untersuchen, wie Dämonen unser Herrschaftsgebiet prägen und in den Träumen Bilder in ihm erzeugen. Denn dasselbe scheint mit dem Gemüt zu geschehen, wenn es entweder etwas mit seinen Augen sieht, oder es durch sein Gehör hört, oder etwas mit irgend einem der Sinne wahrnimmt, oder etwas aus dem Gedächtnis zieht, das sich nicht durch den Körper in die Herrschaft einprägt, sondern dasjenige, was es durch den Körper empfangen hat, in Bewegung setzt. So scheint es mir, dass Dämonen in manchen Träumen die Erinnerung in Bewegung setzen... " (Quelle: link txt)"Die Veränderung der Sinneseindrücke in den aktiven Bildern der Phantasie führt dazu, daß sich die Seele in einem Zustand tätiger Tätigkeit befindet, der vom Verstand nicht bewußt wird." (Quelle: link txt)Zusammen bieten diese Quellen einen Blick auf den Prozess, durch den unsere Gedanken und Empfindungen in Träumen eine Transformation durchlaufen, in der sich die aktive Aktivität von Erinnerung und Vorstellungskraft zu traumspezifischen Bildern verbindet.