Das wahre Leben Jesu: Der Weg der Selbstverleugnung und der geistliche

Die Wahl Jesu erscheint nicht als einfache Ablehnung des Handwerks, sondern als entscheidender Schritt zur inneren Verwandlung und Selbstverleugnung. Im Mittelpunkt dieser Entscheidung steht die tiefgründige Idee der geistlichen Abtötung des eigenen Willens, in der jeder Aspekt unserer Macht auf die Erfüllung des Willens Gottes und nicht auf die Befriedigung persönlicher Wünsche gerichtet ist. Eine solche Sichtweise impliziert, dass die wahre Erneuerung des Möglichen nur durch die Überwindung der egoistischen Bestrebungen und die Beschreitung des Weges des Leidens erfolgt, auf dem selbst der kleinste Funke des eigenen Willens unter die Kontrolle der höheren geistigen Gesetze gestellt werden muss.

Dieser Ansatz spiegelt sich deutlich am Beispiel von Theodosius wider, für den das Bild Jesu von frühester Kindheit an zur Personifikation des höchsten Lebensziels wurde. Es war dieses Bild, das ihn dazu brachte, Christus nachzufolgen, weltliche Freuden abzulehnen und die Notwendigkeit der Selbstaufopferung im Namen der ewigen Werte zu akzeptieren. Inspiriert vom Beispiel des großen Opfers sah er im Verzicht auf die persönliche Bequemlichkeit die Möglichkeit, wahren geistlichen Reichtum zu erwerben und sich dem göttlichen Willen zu nähern.

Der Weg Jesu symbolisiert also nicht so sehr einen Wechsel des Berufs als vielmehr eine grundlegende Veränderung der inneren Welt und des Bewusstseins. Diese mutige Entscheidung eröffnet jedem die Möglichkeit, das Licht des göttlichen Plans zu bringen, und ermutigt uns, unser Leben als einen Prozess ständiger geistlicher Selbstverbesserung zu betrachten.

Wie ist die Lebensentscheidung Jesu zu deuten: War es eine Absage an das traditionelle Handwerk zugunsten eines geistlichen Weges oder eines anderen Weges?

Die Lebensentscheidung Jesu in den vorgelegten Quellen sollte nicht nur als Ablehnung traditioneller Handwerke betrachtet werden, sondern als eine Entscheidung, die den Weg der Selbstverleugnung und des geistlichen Selbstmordes aus eigenem Willen um der Erfüllung des Willens Gottes willen radikal bestimmte. So wird beispielsweise in einem der Texte betont, dass das geistliche Leben die Abtötung des eigenen Willens erfordert:
"Und wenn ein Mensch einen Teil seines Willens für das Böse und einen Teil für das Gute verwendet, dann wird er nie etwas erreichen. ... Tatsache ist, dass das geistliche Leben, wenn man seinen Willen gegen den Willen des Teufels richtet, Abtötung und Leiden erfordert." (Quelle: link txt)

Der Autor aus einer anderen Quelle gibt auch ein Beispiel aus dem Leben des Theodosius, wo die Heldentat Jesu von Kindheit an zum Vorbild für die Nachahmung wird:
"Von Kindheit an wurde das Bild Jesu Christi für Theodosius zum Vorbild, sowohl im Allgemeinen als auch im Besonderen. Ein Junge, der von seiner Mutter Vorwürfe gemacht wird... rechtfertigt sich und erklärt ihr zugleich seine Lebensentscheidung: Höre, o Mutter, ich bitte dich, höre! Denn der Herr Jesus Christus selbst ist gedemütigt und gemessen worden, indem er uns ein Bild gegeben hat, damit auch wir um seinetwillen gemessen werden... Wie viel absurder ist es, wenn wir es versuchen, um Christus zu gewinnen." (Quelle: link txt)

Aus diesen Aussagen wird deutlich, dass der Schwerpunkt nicht auf dem Wechsel des Berufs liegt (z.B. den Verzicht auf das Handwerk), sondern auf einer tiefen Akzeptanz des Weges der Selbstverleugnung, des Leidens und der spirituellen Erneuerung. Das heißt, die Lebensentscheidungen Jesu werden als radikale Entscheidung interpretiert, sein Leben dem Willen Gottes zu widmen, was eine innere Revolution und Selbstaufopferung impliziert, nicht nur einen Übergang von materiellen zu geistlichen Aktivitäten.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Und wenn ein Mensch einen Teil seines Willens für das Böse und einen Teil für das Gute verwendet, dann wird er nie etwas erreichen. ... Tatsache ist, dass das geistliche Leben, wenn man seinen Willen gegen den Willen des Teufels richtet, Abtötung und Leiden erfordert." (Quelle: link txt)
"Von Kindheit an wurde das Bild Jesu Christi für Theodosius zum Vorbild, sowohl im Allgemeinen als auch im Besonderen. ... Denn der Herr Jesus Christus selbst ist gedemütigt und gemessen worden, indem er uns ein Bild gegeben hat, damit auch wir um seinetwillen gemessen werden... Wie viel absurder ist es, wenn wir es versuchen, um Christus zu gewinnen." (Quelle: link txt)

Das wahre Leben Jesu: Der Weg der Selbstverleugnung und der geistliche

Wie ist die Lebensentscheidung Jesu zu deuten: War es eine Absage an das traditionelle Handwerk zugunsten eines geistlichen Weges oder eines anderen Weges?

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