Identität liegt in unseren Händen
Das moderne Selbstverständnis geht über statische Definitionen und vorgegebene Muster hinaus. Heute erscheint die Persönlichkeit als ein dynamischer und kreativer Prozess, in dem der Mensch selbst aktiv seine Einzigartigkeit formt und nicht nur ein vorgegebenes "Ich" entdeckt. Wir können uns nicht mehr auf äußere Muster oder Stereotype als Leitfaden für unser Handeln verlassen – wahre Identität entsteht in einem Moment aktiver Selbstbestimmung und ständiger kreativer Suche.Dieser Ansatz stellt unsere Sicht auf Identität auf den Kopf: Statt passiv zu warten, setzen wir uns aktiv mit der Lebenserfahrung auseinander, in der jede Entscheidung und jede Anstrengung ein einzigartiges Selbstbild schafft. Ein Prozess, der viel innere Energie, Ehrgeiz und Vertrauen in unsere Stärken erfordert. Denn nur durch Selbstreflexion und persönliche Kreativität wird der Mensch zum Autor seines Schicksals, wenn auch vor Herausforderungen, aber selbstbewusst den Weg zur Selbstentfaltung ebnend.So ist die wahre Persönlichkeit das Ergebnis eines ständigen Dialogs zwischen der inneren Welt und den äußeren Umständen. Wir suchen nicht nach vorgefertigten Modellen, sondern erschaffen sie selbst und behaupten unsere Selbstidentität durch jede neue Manifestation unserer selbst. Es ist ein inspirierender Weg, der Mut, Leidenschaft und Glauben erfordert, damit sich die Ungewissheit in Meinungsfreiheit verwandelt.
Wie können wir die Idee interpretieren, dass man, anstatt nach sich selbst zu suchen, es selbst erschaffen sollte?Die Vorstellung, dass es notwendig ist, anstatt passiv nach einem vorherbestimmten Selbst zu suchen, es kreativ aus sich selbst heraus zu erschaffen, kann dahingehend interpretiert werden, dass die eigene wahre Identität nicht bereits durch externe Quellen oder Erfahrungsobjekte gegeben ist. Das, was wir gemeinhin unter "Ich" verstehen, existiert nicht als vorgefertigtes Vehikel, das nur entdeckt werden kann, sondern ist das Ergebnis eines aktiven Prozesses der Selbstbestimmung und der schöpferischen Tätigkeit jedes Einzelnen.In einer Passage aus Datei link txt heißt es beispielsweise: "Jetzt erscheint der Prozess der Praxis in einem neuen Aspekt, als eine Art, Persönlichkeit und Identität zu erwerben - eine Art der Hypostase, der Personifikation... Ein Modell des energischen Erwerbs einer trinitarischen Identität wird mit einer Person verglichen." Dieses Zitat betont, dass die Persönlichkeit nicht als etwas Statisches betrachtet wird, sondern als das Ergebnis einer Aktivität, die von einer Person erhebliche Anstrengungen erfordert, um ihre einzigartige Identität zu erwerben und zu behaupten. Das heißt, das "Ich" wird durch den Prozess der Inkarnation geschaffen, während dessen die Persönlichkeit geformt und entwickelt wird.In ähnlicher Weise zeigt ein anderes Fragment derselben Quelle: "Wenn wir zum Menschen kommen, bleiben die Fragen im Wesentlichen die gleichen, ... Für eine Person kann Identität nur Selbstidentität sein, Selbstidentität. Nur der Mensch selbst ist in der Lage, seine eigene (Selbst-)Identität zu bescheinigen." Es unterstreicht die außergewöhnliche Rolle des Menschen selbst bei der Etablierung seiner Identität. Im Gegensatz zu Objekten, deren Identität von außen bestimmt werden kann, muss der Mensch sein "Ich" selbstständig erschaffen und behaupten, indem er sich auf innere Erfahrungen und persönliche Entscheidungen stützt. Es ist dieser Akt der Selbstbestätigung, der die Individualität einzigartig und unwiederholbar macht.Ein solcher Ansatz geht davon aus, dass die Suche nach dem "Ich" in bereits bestehenden Mustern und Stereotypen keine vollständige Antwort auf die Frage nach der wahren Existenz der Persönlichkeit gibt. Im Gegenteil, durch aktive Kreativität und ständige Selbstreflexion formt der Mensch seine Individualität und wird zum Autor seines eigenen Lebens.Unterstützende(s) Zitat(e): "Jetzt erscheint der Prozess der Praxis in einem neuen Aspekt, als ein Weg, Persönlichkeit und Identität zu erwerben - der Weg der Hypostase, der Personifizierung, in der Sprache des orthodoxen Denkens..." (Quelle: link txt) "Wenn wir uns dem Menschen zuwenden, bleiben die Fragen im Wesentlichen dieselben, aber es ist nicht mehr möglich, sie als Kasuistik abzutun: ... Nur der Mensch selbst ist in der Lage, seine eigene (Selbst-)Identität zu bescheinigen." (Quelle: link txt)