Die Kraft des Leidens als Weg zur spirituellen Transformation

Das Christentum schlägt vor, das Leiden nicht als Ziel zu betrachten, sondern als ein mächtiges Werkzeug für innere Reinigung und geistliche Wiedergeburt. Ganz am Anfang des Weges erkennt der Gläubige seine Unvollkommenheit und geht zu einer reuigen Haltung über, in der aufrichtige Tränen und tiefe Trauer zum Ausgangspunkt für eine radikale Veränderung des Herzens und des Geistes werden.

Der Grundgedanke ist, dass jeder, der die Vereinigung mit Christus sucht, in gewissem Maße Prüfungen durchmachen muss. Durch die Teilnahme an den Leiden des Erretters erhält man die Möglichkeit, Gottes Erlösungsplan zu spüren. Die Fähigkeit, Schmerzen zu ertragen und die Widrigkeiten des Lebens zu überwinden, wird zu einem Maß für geistige Reife, bei dem jede Prüfung hilft, neue Kraft für die innere Wiedergeburt und die Annäherung an das Himmelreich zu gewinnen.

Um diesen dynamischen Gedanken abzuschließen, ist der Weg zur wahren Erlösung unweigerlich mit Akzeptanz und Transformation durch Leiden verbunden. Anstatt Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, fordert das Christentum, sie als Chance zur Erneuerung zu sehen, als Glauben an ein höheres Ziel und als Möglichkeit, die Bereitschaft zur göttlichen Herrlichkeit zu beweisen. In diesem Sinne gewinnt der Erlösungsplan des Erretters neue Kraft und inspiriert die Gläubigen, nach innerer Eintracht und ewigem Licht zu streben.

Warum misst das Christentum dem Leiden so viel Bedeutung bei und macht es zu einem Maß des Verdienstes vor Gott?

Das Christentum betrachtet das Leiden nicht als Selbstzweck, sondern als einen Weg der geistlichen Reinigung und der Vereinigung mit Christus, durch dessen Leiden die Erlösung für die Menschheit geschenkt wird. Der Lehre zufolge ist der Beginn des christlichen Lebens mit der Reue und dem Bewusstsein der eigenen Sündhaftigkeit verbunden, die sich in Tränen und tiefer Trauer ausdrückt und uns das Wesen der Sünde verstehen und nach innerer Veränderung streben lässt. Zum Beispiel sagt die Quelle " link txt":

"Deshalb sollte das christliche Leben mit Buße und Tränen beginnen, als Bewusstsein für die Sünde und die eigene Schuld vor Gott. ... Zu diesem Zweck wird nicht nur das Geheimnis des Leidens verständlich gemacht, sondern es besteht auch die Möglichkeit, diese Leiden zu begreifen, sich mit ihnen zu versöhnen und sie als eine Tat der sittlichen Wiedergeburt wahrzunehmen."

So wird das Leiden als Bedingung für die spirituelle Wiedergeburt und die Versöhnung mit dem Göttlichen wahrgenommen.

Eine weitere wichtige Rechtfertigung für die Rolle des Leidens wird in der Vorstellung von der Teilhabe des Gläubigen am Leiden Christi gegeben. Das Christentum lehrt, dass, wenn "wir Erben Gottes sind" und "Miterben Christi sind, wenn wir nur mit ihm leiden" (wie es in link txt heißt), dann gewinnt ein Mensch durch das Leiden die Möglichkeit, mit Ihm verherrlicht zu werden. Das bedeutet, dass die Offenbarung der Fähigkeit, Prüfungen zu ertragen, den Schmerz des Erretters zu teilen, zu einem Maß für geistige Reife und Verdienst vor Gott wird.

Nicht weniger bedeutsam ist die Vorstellung, dass das Heil des Menschen selbst in Leiden gekleidet ist. Der link txt stellt fest:

"Die Rettung der Menschen hat der Herr durch seine Leiden und seinen Tod am Kreuz vollbracht. ... Wer gerettet wird, muss die Verdienste des Erlösers anziehen – lehrt der heilige Theophan – damit in ihnen ... Es ist einfacher, in den Himmel aufzusteigen."

Darin wird behauptet, dass die Leiden Christi zum Maßstab werden, an dem der geistliche Zustand des Menschen gemessen wird, seine Bereitschaft, das Schicksal des Kreuzes auf sich zu nehmen und sich so dem Himmelreich anzunähern.

Darüber hinaus betont die Lehre, dass der Weg zum Heil notwendigerweise mit Sorgen und Prüfungen verbunden ist, und dass ihre Ablehnung das Eintauchen in weltliche Freuden mit sich bringt, die den Menschen vom wahren göttlichen Weg abbringen können. So heißt es in einer der Quellen, die in " link txt" vorgestellt werden:

"Der Herr ist gekommen, um uns von der Sünde zu befreien. Und dafür müssen wir lange und schwer krank sein, dafür müssen wir viel und schwer leiden, dafür müssen wir viel und lange erdulden, denn ohne dies ist es unmöglich, das Himmelreich zu erreichen."

So misst das Christentum dem Leiden große Bedeutung bei, denn durch seine bewusste Annahme und Überwindung erwirbt der Gläubige die Möglichkeit der geistlichen Wiedergeburt, der Reinigung von der Sünde und der Teilhabe an der Erlösungstat Christi. Das Leiden wird zum Maßstab des wahren Verdienstes vor Gott, denn durch sie beweist der Mensch seine Bereitschaft zur inneren Wandlung und Annäherung an das Göttliche.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Deshalb sollte das christliche Leben mit Buße und Tränen beginnen, als Bewusstsein für die Sünde und die eigene Schuld vor Gott. ... Zu diesem Zweck wird nicht nur das Geheimnis des Leidens verständlich gemacht, sondern es besteht auch die Möglichkeit, diese Leiden zu begreifen, sich mit ihnen zu versöhnen und sie als eine Meisterleistung moralischer Wiedergeburt wahrzunehmen" (Quelle: link txt)

"Nach dem Apostel sind wir Erben Gottes, aber Miterben Christi, wenn wir nur mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden (...)" (Quelle: link txt)

"Die Rettung der Menschen hat der Herr durch seine Leiden und seinen Tod am Kreuz vollbracht. ... Wer gerettet wird, muss die Verdienste des Erlösers anziehen – lehrt der heilige Theophan – damit in ihnen ... Es ist einfacher, in den Himmel aufzusteigen" (Quelle: link txt)

"Der Herr ist gekommen, um uns von der Sünde zu befreien. Und dafür müssen wir lange und schwer krank sein, dafür müssen wir viel und schwer leiden, dafür müssen wir viel und lange erdulden, denn ohne dies ist es unmöglich, das Himmelreich zu erreichen." (Quelle: link txt)

Die Kraft des Leidens als Weg zur spirituellen Transformation

Warum misst das Christentum dem Leiden so viel Bedeutung bei und macht es zu einem Maß des Verdienstes vor Gott?

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