Von den ersten Schritten zum ganzen Menschen: Der Weg der Selbstidenti
Der Weg der Persönlichkeitsbildung beginnt lange bevor das Kind sich der Welt um es herum bewusst wird – er beginnt in der frühen Kindheit, wenn sich die biologische Verbindung zur Mutter durch die Interaktion mit umgebenden Objekten schnell verändert. Bereits in diesen ersten Momenten beginnt ein kleiner Mensch, Objekte nicht nur als physische Objekte, sondern auch als Träger von besonderer funktionaler Bedeutung wahrzunehmen. Diese frühe Verbindung mit Dingen und Menschen wird zur Grundlage für die zukünftige Selbstwahrnehmung und ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit und hilft dem Kind, ein System von Bedeutungen und Werten aufzubauen.Auf dem Weg der Persönlichkeitsbildung spielt nicht nur der Einfluss von Eltern, Lehrern und der Gesellschaft eine wichtige Rolle, sondern auch eine mächtige, unsichtbare spirituelle Komponente, die hilft, Chaos und Zerfall zu widerstehen. Das spirituelle Prinzip wird zu einer Art Kompass, zu einem systembildenden Element, dank dem alle Aspekte des menschlichen Lebens vereint sind und eine harmonische Einheit schaffen. Dieses innere Streben nach Vollkommenheit und Verbundenheit mit den höchsten Idealen ermöglicht es dem Menschen, nach dem Bild und Gleichnis der großen Prinzipien geformt zu werden, die ihm Kraft und Stabilität verleihen.Eine solche Synthese des Materiellen und des Geistigen in der frühen Entwicklung schafft die Bedingungen für die Bildung nicht nur eines sozialen, sondern eines zutiefst bedeutungsvollen und integralen Ichs. So ist unser Weg zur Identität untrennbar mit den Erfahrungen der ersten Lebensjahre verbunden, in denen jede Berührung der Welt Spuren hinterlässt und eine Persönlichkeit formt, die später in der Lage ist, alle Herausforderungen des Lebens mit Zuversicht und Energie zu meistern.
Wie beginnt der Prozess der Selbstidentifikation und Persönlichkeitsbildung?Der Prozess der Selbstidentifikation und Persönlichkeitsbildung beginnt in den allerersten Phasen des Lebens eines Menschen, wenn es einen Übergang von einer natürlichen, biologisch bedingten Existenz zu einer kulturellen gibt, in der die Persönlichkeit durch die Interaktion mit der umgebenden Welt Gestalt annimmt. Bereits in der frühen Kindheit, wenn die primären biologischen Bindungen zwischen Mutter und Kind schnell durch Gegenstände (z.B. Geschirr, Kleidung, Spielzeug) vermittelt werden, beginnt der Aufbau von Beziehungen nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Dingen. Diese Interaktion hilft dem Kind, Objekte nicht nur durch ihre physikalischen Eigenschaften wahrzunehmen, sondern auch durch ihre funktionale Bedeutung, d.h. durch die Rolle, die sie im Leben spielen. So werden in den ersten Lebensphasen die Grundlagen für die Entwicklung der Selbsterkennung und die Bildung einer stabilen, integralen Persönlichkeitsstruktur gelegt (siehe Zitate unten).Gleichzeitig wird die Persönlichkeitsbildung als ein Prozess des Werdens verstanden, in dem dem Gesetz des Zerfalls und des Chaos entgegengewirkt wird und das Leben eine stabile und ganzheitliche Struktur erhält. In diesem Prozess spielt nicht nur der Einfluss der Eltern, der Lehrer und der Gesellschaft eine wichtige Rolle, sondern auch eine immaterielle spirituelle Komponente. Der Geist, der immateriell und unsichtbar ist, wird zum systembildenden Prinzip, das dazu beiträgt, alle Aspekte des menschlichen Daseins zu einem einzigen Ganzen zu verbinden und die Persönlichkeit nach dem Bild und Gleichnis Gottes zu formen (siehe Zitate unten).Unterstützende(s) Zitat(e):"Die ersten Lebensjahre eines Menschen sind eine Zeit des Übergangs vom natürlichen Leben zum kulturellen Leben. Jede menschliche Handlung in dieser Zeit hat einen gemischten natürlichen und kulturellen Charakter. Es gibt eine Persönlichkeitsbildung, die bereits in den allerersten Lebensphasen ihre eigenen Merkmale hat. Zunächst werden direkte biologische Bindungen "Kind - Mutter" sehr bald durch Objekte vermittelt: Die Mutter füttert das Kind aus dem Geschirr, zieht ihm Kleidung an, beschäftigt es mit Spielzeug, bringt es den Dingen näher, die es anziehen. Bereits in der Anfangsphase tritt das Kind in Kommunikation mit den Menschen um es herum. Die Verbindung des Kindes mit den Dingen durch eine Person und eine Verbindung mit einer Person durch die Dinge wird verwirklicht. Die Dinge offenbaren sich dem Kind nicht nur in ihren körperlichen Eigenschaften, sondern auch in einer besonderen Qualität, in der funktionalen Bedeutung, in der sie einer Person dienen: Aus ihr wird eine Tasse getrunken, ein Stuhl darauf gesetzt, eine Uhr an der Hand getragen. Der Prozess der Entwicklung objektkognitiver Aktivität schließt die Entwicklung von Beziehungen zu Menschen ein." (Quelle: link txt)"Bildung der Persönlichkeit." Bildung ist das, was sich dem Gesetz des Verfalls widersetzt, das zur Überwindung des Chaos und zur Formung des Lebens zu einer stabilen und ganzheitlichen Struktur führt." Wenn wir die Bildung als den Prozess der Persönlichkeitsbildung, die Bildung der Struktur ihres Seins definieren, gehen wir von der Tatsache aus, dass der Einfluss auf die Persönlichkeit (seitens der Eltern, der Lehrer, der Gesellschaft usw.), einschließlich der Erziehung, nur ein Teil, einer der Faktoren dieses groß angelegten Prozesses ist. Die orthodoxe Anthropologie erkennt die Formung der Persönlichkeit als ihre körperliche, geistige und spirituelle Bildung an und erkennt den Vorrang des spirituellen Prinzips als die universelle Realität des menschlichen Lebens an. Geist ist immateriell, also immateriell und unsichtbar. Aber es ist der Geist, der den Kern bildet, die systembildende Komponente, die den Menschen als ein Ganzes formt, als eine Persönlichkeit, die nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen wurde." (Quelle: link txt)