Die Rollenverteilung in der Gruppe zeigt ein empfindliches Gleichgewicht zwischen der Eigeninitiative der Teilnehmer und dem Einfluss äußerer Umstände. Es spiegelt wider, dass die Teilnehmer selbst die Richtung vorgeben, kreativ sein und als Initiatoren von Veränderungen auftreten können, aber gleichzeitig diese Manifestationen durch äußere Bedingungen beeinflusst werden können, die ihr Verhalten regulieren.
Organisch gebildete Gemeinschaften entstehen spontan, unbewusst und beruhen auf einer natürlichen Seinsgemeinschaft, während Gruppen, die durch den bewussten Willen (Gesellschaft) geschaffen werden, durch gezielte Bemühungen gebildet und auf der Grundlage privater Interessen vereint werden. Das bedeutet, dass im ersten Fall die Verbindung zwischen den Beteiligten tief, solidarisch und oft "an sich wertvoll" ist – Beispiele für diesen Typ können eine Familie oder ein Stamm sein, in denen die Menschen nicht nur durch verwandtschaftliche Bande, sondern auch durch ein gemeinsames Schicksal verbunden sind. Wie eine der Quellen sagt:
Kollektive Entscheidungsfindung spielt eine Schlüsselrolle für den Aufbau eines Gefühls der Einheit und Solidarität innerhalb einer Gruppe. Wenn die Teilnehmer aktiv in den Prozess der Entwicklung einer gemeinsamen Handlungsweise einbezogen werden, tauschen sie nicht nur Ideen aus, sondern definieren auch gemeinsam Ziele, die ihre weitere Zusammenarbeit anregen. Durch diesen Prozess der kollektiven Diskussion und Einigung entsteht das Gefühl, dass jedes Mitglied der Gruppe die Möglichkeit hat, einen Beitrag zu leisten, was zur Entstehung einer Interessengemeinschaft und des gegenseitigen Vertrauens beiträgt.
Ein gemeinsames Gefühl der Solidarität und Einheit, das auf einem gemeinsamen Ziel basiert, spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung von "Rudel"-Verhalten, da es zum Aufbau starker zwischenmenschlicher Bindungen und gegenseitiger Unterstützung zwischen den Gruppenmitgliedern beiträgt. Wenn Menschen durch eine gemeinsame Aufgabe vereint sind, fühlen sie sich als Teil eines Ganzen, was ihr Selbstvertrauen stärkt und Stress angesichts der Unsicherheit abbaut. Die Mitglieder einer solchen Gruppe nehmen die Unterstützung wahr, die von der Einheit und Sicherheit ausgeht, die es ihnen ermöglicht, effektiver zusammenzuarbeiten und koordiniert zu handeln und ihre Bemühungen auf ein gemeinsames Ziel auszurichten.
Gruppendynamik für das Überleben und die Entscheidungsfindung bietet eine Reihe einzigartiger adaptiver Vorteile gegenüber individuellem Verhalten. Zunächst einmal erhöht sich aus soziobiologischer Sicht die Überlebenschance jedes Trägers eines bestimmten adaptiven Merkmals erheblich, wenn sich Individuen in einer Gruppe zusammenschließen. Das heißt, selbst wenn ein einzelnes Mitglied der Gruppe gefährdet sein kann, gewinnt die Gruppe als Ganzes kollektiv einen Überlebensvorteil durch die kollektive Verteilung von Risiken und Möglichkeiten zur Selbstaufopferung für das Gemeinwohl. Wie eine der Quellen sagt:
Wie spiegelt die Rollenverteilung in der Gruppe das Zusammenspiel von individueller Initiative der Teilnehmer und äußeren Umständen wider?
Was ist der Unterschied zwischen organisch gebildeten Gruppen (Gemeinschaft) und Gruppen, die durch bewussten Willen geschaffen wurden (Gesellschaft)?
Wie trägt die kollektive Entscheidungsfindung zur Bildung eines Gefühls der Einheit und Solidarität in der Gruppe bei?
Warum ist ein gemeinsames Gefühl der Solidarität und Einheit, das auf einem gemeinsamen Ziel basiert, ein Schlüsselfaktor für die Bildung von Rudelverhalten in einer Gruppe?
Welche adaptiven Vorteile bietet die Gruppendynamik gegenüber individuellem Verhalten in Fragen des Überlebens und der Entscheidungsfindung?