Moral: Die Kunst der selbstlosen Güte
Unsere derzeitige Auffassung von Moral zeigt sie als ein System von Prinzipien, das von uns verlangt, die höchsten Werte – Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit – über den persönlichen Gewinn zu stellen. Diese Ideen besagen, dass wahres Handeln zum Wohle anderer sein sollte, nicht zum materiellen oder persönlichen Nutzen. Vom philosophischen Standpunkt Kantems aus ist es unsere Pflicht, jeden Menschen nicht als Mittel zur Erreichung seiner eigenen Ziele zu betrachten, sondern als einen eigenständigen Wert, der Respekt verdient. Eine solche Haltung kann uns von Handlungen abhalten, auch wenn sie beträchtliche materielle Vorteile versprechen, denn wahre Moral wird nicht vom Nutzen des Individuums bestimmt, sondern von selbstlosen Absichten und der Sorge um andere.Fügt man dem die kraftvolle Stimme Schopenhauers hinzu, kann man argumentieren, dass die Grundlage moralischen Verhaltens aufrichtiges Mitgefühl ist. Wahre Güte entsteht genau dann, wenn unser Wunsch, anderen zu helfen, über das Eigeninteresse hinausgeht und bedingungslos wird. Für wahre Moral sind also drei Schlüsselkomponenten wichtig: die Wahrnehmung jedes Menschen als Selbstzweck, ein aufrichtiger und selbstloser Wunsch, Gutes zu tun, und eine aufrichtige Fürsorge, die alle materiellen Versuchungen überwindet.Diese Energie der Selbstlosigkeit und des tiefen Respekts vor den anderen treibt uns jeden Tag an, einen Weg zu wählen, auf dem der Adel nicht vom Profit, sondern vom wahren Wert des menschlichen Daseins bestimmt wird.
Welche moralischen Prinzipien können einen Menschen dazu bringen, bestimmte Handlungen aufzugeben, selbst wenn er einen großen materiellen Gewinn erzielt?Die Antwort beruht auf dem Verständnis von Moral als einem System von Prinzipien, das von einem Menschen verlangt, die höchsten Werte – Fürsorge für andere, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit – über seinen eigenen materiellen Gewinn zu stellen. Diese Grundsätze besagen, dass eine Handlung in erster Linie im Namen des Guten für andere und nicht um des persönlichen Nutzens oder Vergnügens willen begangen werden sollte.Die höchste moralische Forderung ist nach Kant also, dass wir unseren Nächsten nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Zweck in uns selbst behandeln. Das bedeutet, dass selbst wenn etwas einen großen materiellen Nutzen verspricht, eine Person eine solche Handlung ablehnen wird, wenn sie darauf beruht, andere nur für ihre eigenen Interessen zu benutzen. Wie bereits erwähnt: "Kant stellte als oberstes moralisches Prinzip die Forderung auf, dass wir unseren Nächsten als Zweck in uns selbst und nicht als Mittel behandeln. So interpretierte er das Gebot: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Aber Kant war unverheiratet, er war ein Mönch in der Welt, er war ein geistiger Gieriger." (Quelle: link txt)Darüber hinaus haben moralische Handlungen nur dann einen wahren Wert, wenn ihr Motiv der selbstlose Wunsch ist, anderen zu nützen, und nicht, subjektives Vergnügen zu erlangen, Strafe zu vermeiden oder materiellen Gewinn zu erzielen. Diese These betont, dass Moral nicht durch den Nutzen für den Einzelnen bestimmt wird, sondern durch das höchste Ziel – das Wohl für andere. Dies wird in der folgenden Erklärung angegeben: "Gleichzeitig nennen wir moralisch eine Handlung, deren Motiv nicht die Erwartung eines subjektiven Vergnügens oder Nutzens ist, nicht der Wunsch, Schmerz oder Schaden zu vermeiden, nicht der Wunsch, anderen und sich selbst seine Wichtigkeit zu beweisen, nicht die Furcht vor einer möglichen Strafe oder das Verlangen nach Lob, sondern das uneigennützige Verlangen nach dem Wohl anderer." (Quelle: link txt)Ethische Systeme wie das von Schopenhauer behaupten ebenfalls, dass die Grundlage wahrer Moral das Mitgefühl ist. Seiner Meinung nach werden Freundlichkeit und aufrichtiges Einfühlungsvermögen für andere zu dem Beitrag, der alle materiellen Vorteile überwiegt, da der wahre moralische Wert in einer selbstlosen Haltung und Fürsorge für andere liegt: "Die Ethik, so Schopenhauer, sollte ausschließlich auf Mitgefühl beruhen; Das Sittengesetz wird dann 'von selbst hinzukommen'." (Quelle: link txt)Zu den moralischen Prinzipien, die eine Person dazu bringen können, sich zu weigern, selbst mit großem materiellen Nutzen zu handeln, gehören: 1. Der Grundsatz, dass der Mensch andere als Selbstzweck behandeln soll (Kant). 2. Die Idee des selbstlosen Strebens nach dem Wohl anderer, bei dem das eigene Vergnügen oder der materielle Gewinn keine entscheidende Rolle spielen. 3. Ein ethisches System, in dem Mitgefühl und Fürsorge für andere zur Hauptantriebskraft werden, die die Interessen der materiellen Welt übertrifft (Schopenhauer).Unterstützende(s) Zitat(e): "Kant stellte als oberstes moralisches Prinzip die Forderung auf, dass wir unseren Nächsten als Zweck in uns selbst und nicht als Mittel behandeln. So interpretierte er das Gebot: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Aber Kant war unverheiratet, er war ein Mönch in der Welt, er war ein geistiger Gieriger." (Quelle: link txt) "Gleichzeitig nennen wir moralisch eine Handlung, deren Motiv nicht die Erwartung eines subjektiven Vergnügens oder Nutzens ist, nicht der Wunsch, Schmerz oder Schaden zu vermeiden, nicht der Wunsch, anderen und sich selbst seine Wichtigkeit zu beweisen, nicht die Furcht vor einer möglichen Strafe oder das Verlangen nach Lob, sondern das uneigennützige Verlangen nach dem Wohl anderer." (Quelle: link txt) "Die Ethik, so Schopenhauer, sollte ausschließlich auf Mitgefühl beruhen; Das Sittengesetz wird dann 'von selbst hinzukommen'." (Quelle: link txt)