Das spirituelle Selbst vs. universelle Selbstverleugnung
Heute stehen wir vor einer Herausforderung, wenn die Berufung, sich um die anderen zu kümmern, über unsere eigene geistliche Integrität gestellt wird. Ein solcher Ansatz erfordert, dass wir unsere Tiefe, unsere einzigartige innere Welt, für das Wohlergehen anderer opfern, was unserem natürlichen Bedürfnis nach Selbsterhaltung und Selbstausdruck widerspricht. Viele moderne Reflexionen zu diesem Thema besagen, dass wahre Moral und persönliche Entwicklung mit der Behauptung des eigenen spirituellen Selbst beginnen und nicht mit der bedingungslosen Hingabe, den Erwartungen anderer Menschen zu entsprechen. Eine solche Auffassung stellt die Idee des Egoismus im engeren Sinne, die mit primitiven Instinkten verbunden ist, dem Begriff des wahren Egoismus entgegen, wo der Schutz und die Entwicklung der geistigen Natur zur Grundlage einer wahren Persönlichkeit werden. Schließlich ist es die Fähigkeit, unseren Weg frei zu wählen, uns auf unsere innere Stärke zu verlassen, die es uns ermöglicht, kreativ zu verwirklichen und zu wachsen, ohne die unbezahlbare Freiheit des Geistes zu verlieren. Der Ruf, sich ganz den anderen hinzugeben, kann zum Verlust dieser inneren Energiequelle führen, die der Schlüssel zu wahrer spiritueller Entwicklung ist.Unterschätze also nicht, wie wichtig es ist, dein spirituelles Selbst zu bewahren. Die wahre Größe des Individuums liegt darin, seinen inneren Wert zu verteidigen, sich im Streben nach Selbstverwirklichung frei zu sein und neue Horizonte für persönliches Wachstum zu eröffnen.
Warum wird der Wunsch, an das Wohl anderer zu denken, manchmal als Widerspruch zu den natürlichen menschlichen Instinkten wahrgenommen, und wie wirkt sich dies auf die spirituelle Entwicklung aus?Der Wunsch, an das Wohl anderer zu denken, wird in einigen Fällen als Gegensatz zu den natürlichen menschlichen Instinkten wahrgenommen, da er von einem Menschen verlangt, seine höhere, spirituelle Seite für das Glück eines anderen zu opfern. In den Worten eines Autors: "Wenn 'Altruismus' von einer Person verlangt, ihr spirituelles Selbst für das Glück des 'Anderen' zu opfern, dann ist diese Forderung geradezu unmoralisch, weil mein spirituelles Selbst einen absoluten moralischen Wert hat, und das Glück des 'Anderen' manchmal etwas Schönes ist, aber keinen moralischen Wert hat" (Quelle: link txt). Das heißt, ein Ideal, das das Wohlergehen anderer über die persönliche spirituelle Entwicklung stellt, widerspricht dem natürlichen Wunsch nach Selbsterhaltung und Selbstausdruck, die ein integraler Bestandteil des persönlichen Wachstums sind.Eine andere Quelle merkt an, dass der Egoismus im gewöhnlichen Sinne mit niederen Instinkten und der Sklaverei der empirischen Natur verbunden ist, während ein wahrer moralischer Mensch eine freie Behauptung seines spirituellen Selbst ist. Wie man sagt: "Ein Egoist in diesem Sinne zu sein, bedeutet, eine moralische Person zu sein, eine Persönlichkeit zu sein. Aber im Alltag versteht man unter Egoismus vor allem das Folgen seiner niederen Neigungen... Die eigene menschliche Persönlichkeit zu verteidigen bedeutet nicht, all ihren vielfältigen empirischen Gehalt zu verteidigen..." (Quelle: link txt). Er betont, dass das Streben nach höherer Spiritualität die Befreiung von den Trieben erfordert, die unserem erfahrungsmäßigen Selbst innewohnen, was schwer zu erreichen ist, wenn die Idee der völligen Selbstlosigkeit zum Wohle anderer dominiert.So wird die Forderung, das Wohl anderer über das eigene zu stellen, als gegen die menschliche Natur verstoßend empfunden, da sie die Entwicklung eines freien und schöpferischen Geistes behindern kann. Spirituelle Entwicklung ist nach den obigen Überlegungen mit der Offenlegung innerer Kräfte und persönlicher Integrität verbunden und nicht mit bedingungslosem Gehorsam gegenüber den Erwartungen anderer Menschen. Echte spirituelle Dynamiken basieren auf der Freiheit der Wahl und der Selbstverwirklichung, und ein auferlegtes Opfer zum Wohle eines anderen kann zum Verlust dieser inneren Freiheit und folglich zum Stillstand der spirituellen Entwicklung führen.Unterstützende(s) Zitat(e):"Wenn der 'Altruismus' verlangt, dass ein Mensch sein spirituelles Selbst für das Glück des 'Anderen' opfert, dann ist diese Forderung geradezu unmoralisch, denn mein spirituelles 'Ich' hat einen absoluten moralischen Wert, und das Glück des 'Anderen' ist manchmal etwas Schönes, hat aber keinen moralischen Wert." (Quelle: link txt)"Ein Egoist in diesem Sinne zu sein, bedeutet, eine moralische Person zu sein, eine Persönlichkeit zu sein. Aber im Alltag versteht man unter Egoismus vor allem die Befolgung seiner niederen Instinkte, die Sklaverei der empirischen Natur... Die eigene menschliche Persönlichkeit zu verteidigen bedeutet nicht, all ihren vielfältigen empirischen Gehalt zu verteidigen..." (Quelle: link txt)