Den Mythos der Unfehlbarkeit brechen
In der Welt der religiösen Diskussionen gab es schon immer einen Platz für Fragen, die einer kritischen Reflexion bedürfen. Eine davon ist die Überzeugung, dass sich der Papst von Rom in Glaubensfragen nicht irren kann. Diese Vorstellung scheint auf den ersten Blick bejahend zu sein, aber historische Beispiele widerlegen sie überzeugend. Angefangen bei der Tatsache, dass selbst anerkannte Autoritäten Momente der Schwäche hatten, können wir Beispiele für Fehler nennen, die Päpste in der Vergangenheit gemacht haben. Die Geschichte kennt Fälle, in denen Päpste unter dem Einfluss verschiedener Umstände und ideologischer Tendenzen Entscheidungen trafen, die ernsthafte Zweifel an ihrer Unfehlbarkeit aufkommen ließen. Dieser Ansatz macht deutlich, dass der Glaube nicht von menschlichem Versagen ausgeschlossen ist.Wir schließen mit der Schlussfolgerung: Das absolute Vertrauen in die Unfehlbarkeit eines Menschen, egal wie hoch sein spiritueller Status ist, widerspricht der Realität. Eine solche Sichtweise verzerrt nicht nur die historische Erfahrung, sondern behindert auch eine kritische Analyse. Davon ausgehend bleibt die Antwort auf die Frage, ob die Katholiken die Unfehlbarkeit des Papstes in Glaubensfragen zu Recht behaupten, naheliegend – nein, eine solche Aussage muss im Lichte bewiesener historischer Fakten revidiert werden.
Welche Frage kann als lächerlich angesehen werden, wenn die Antwort darauf eindeutig "Nein" lautet?Eines der schlagendsten Beispiele für eine lächerliche Frage, auf die die Antwort offensichtlich "Nein" lauten muss, ist die folgende: "Behaupten die Katholiken mit Recht, dass der Papst von Rom sich nicht irren kann, wenn er über den Glauben spricht?" als die Päpste Einflüssen erlagen und Fehler machten. Deshalb ist die Antwort – "nein, falsch" – die einzig akzeptable, was die Absurdität eines solchen Vertrauens unterstreicht.Unterstützende(s) Zitat(e):Frage: Haben die Katholiken recht, wenn sie behaupten, dass der Papst von Rom sich nicht irren kann, wenn er über den Glauben spricht? Antwort: Nein, das ist falsch, denn es gab Päpste, die zweifellos im Glauben gesündigt haben. Frage: Von welchen Päpsten ist bekannt, dass sie im Glauben gesündigt haben? Antwort: Es ist bekannt über Papst Viktor (192), der einst die Häresie von Montana guthieß; Bekannt ist der Papst von Liberia, der der Verurteilung der Heiligen zustimmte. Ein solcher Glaube an die Unfehlbarkeit des Papstes ist einfach absurd." (Quelle: link txt)