Wie lässt sich der Begriff "Gott" in einem modernen Kontext definieren
Im modernen Kontext kann der Begriff "Gott" durch zwei Hauptansätze interpretiert werden, die nicht versuchen, Ihn erschöpfend zu beschreiben, sondern vielmehr den Unterschied zwischen Seinem Wesen und den letzten Merkmalen betonen, die der materiellen Welt innewohnen.Auf der einen Seite wird Gott als absolutes Wesen definiert, das von nichts von außen abhängt. So heißt es in einer der Quellen: "Gott ist derjenige, der das Sein selbst ist; Er ist die Fülle des Seins, die Fülle des Lebens, jubelnd, triumphierend; Er ist rundum zufrieden... Er braucht nichts." Diese Sichtweise betont, dass Gott eine innere Fülle und Selbstgenügsamkeit hat, da er eine Entität ist, die weder Ergänzungen noch Veränderungen benötigt, sondern einfach als absolute Realität existiert, die Quelle und Grundlage von allem, was existiert ( link txt).Auf der anderen Seite deutet die moderne Argumentation über Gott darauf hin, dass jede positive Definition unweigerlich zu einer Einschränkung seines Wesens führt. Deshalb wird die negative Beschreibung "Gott ist Geist" auffällig verwendet. Diese Definition beruht nicht so sehr darauf, zu beschreiben, dass Gott existiert, sondern darauf, zu zeigen, dass Er nicht mit dem Materiellen gleichgesetzt werden kann, nicht den üblichen Kategorien des Daseins gehorcht. Eine solche negative Theologie versucht, den Gottesbegriff vor falschen Vorstellungen zu schützen, indem sie seine transzendente und unermessliche Natur hervorhebt, die in ihrem Wesen nicht durch eine endliche Definition erschöpft werden kann ( link txt).So geht die moderne Auffassung des Begriffs "Gott" davon aus, dass sein Wesen über jede positive Definition hinausgeht: Einerseits wird Gott als absolutes, unfreiwilliges Wesen, als autarke Quelle und Fülle der Wirklichkeit wahrgenommen, andererseits führt jeder Versuch, ihn in materiellen oder begrenzten Begriffen zu beschreiben, unweigerlich zu einer negativen Charakterisierung, die die Abwesenheit von Materialität und Endlichkeit betont.Unterstützende(s) Zitat(e):"Und hier ist das erste Konzept: Gott ist Er, der ist; Er ist derjenige, der das Sein selbst ist. Das ist es, von dem das Alte Testament sagt: Er ist das Wesen, der Ist. Die gleichen Worte hat der Heiland Christus im Evangelium auf sich selbst angewendet. Und es ist sehr wichtig zu verstehen, dass, wenn Christus von sich selbst spricht, er von sich selbst als Mensch und von sich selbst als Gott spricht. Und hier ist das erste Konzept: Gott ist Er, der ist; Er ist derjenige, der die Existenz selbst ist." (Quelle: link txt)"Und das ist jetzt extrem einfach zu verstehen.
Was ist "Gott"?... Diese Definition hat jedoch ihre eigene Bedeutung, da sie damit jede Materialität in Gott leugnet: Gott ist nicht Materie." (Quelle: link txt)