Wie können wir die Erfahrung verstehen und erklären, Gott im Kontext d
Die Erfahrung, Gott im Kontext des Glaubens zu sehen, kann als eine Erfahrung verstanden werden, in der sich die subjektive Empfindung und die intuitive Wahrnehmung des Göttlichen allmählich in eine feste innere Überzeugung von der Existenz und Identität Gottes verwandeln. Das heißt, die anfängliche Vision oder Kontemplation kann als Ausgangspunkt für die Verwirklichung der ewigen Wirklichkeit und der persönlichen Gegenwart Gottes dienen.Zum Beispiel schreibt einer der Autoren: "Aber es gibt einen Augenblick, in dem diese Erfahrung des erlebten Gottes bereits so durchsichtig geworden ist, dass der Mensch sich seiner selbst wieder bewusst wird und in diesem Augenblick von der Erfahrung in den Bereich des Glaubens übergeht, wie ihn der Apostel Paulus im 11. Kapitel des Hebräerbriefes definiert hat: Zuversicht in Dingen, die man nicht sieht... Die Erfahrung hat aufgehört, relevant zu sein, sie ist nicht mehr Sehen, sie ist keine Kontemplation mehr, sie ist kein Zustand mehr; aber das Bewusstsein, dass dieser Zustand eben existiert hat, dass diese Kontemplation noch in der Seele des Menschen zittert, ist so groß, dass seine Zuversicht vollkommen ist..." (Quelle: link txt, Seite: 3). Hier können wir sehen, dass die Vision Gottes zunächst als eine lebendige und fast mystische Erfahrung wahrgenommen werden kann, aber dann, wenn man die vergangene Erfahrung verwirklicht, kommt der Mensch zu einem festen Glauben, obwohl das Objekt der Vision selbst nicht mehr sichtbar bleibt.Auf der anderen Seite betont eine andere Quelle, dass die innere religiöse Sensibilität uns oft keine bildliche oder detaillierte Sicht auf die Person Gottes gibt, sondern uns ein Gefühl der Gegenwart von etwas Göttlichem und Höchstem vermittelt: "Man wird mir sagen, dass, selbst wenn dies alles so ist, die innere religiöse Erfahrung, wie ich sie zu beschreiben versucht habe, uns bestenfalls erlaubt, nur eine unbestimmte, unpersönliche Sphäre des Seins zu fühlen, wahrzunehmen – etwas, das man 'göttlich', 'heilig', 'andere', 'höhere Welt' nennen kann, uns aber keine klare und dauerhafte Erkenntnis von der Existenz jener sehr bestimmten Wirklichkeit gibt, die wir Gott im Sinne eines persönlichen Gottes nennen." (Quelle: link txt). Dies deutet darauf hin, dass es sich bei der Erfahrung nicht so sehr um eine visuelle Wahrnehmung handelt, sondern um ein intuitives Gefühl einer tiefen Präsenz, die dann im Glauben verwurzelt ist.Aus einer anderen Erzählung geht auch hervor, dass ein Mensch in Momenten der Lebenskrise oder Verzweiflung dem göttlichen Namen begegnen kann, der Hoffnung gibt und die Erfahrung der Verzweiflung in Offenbarung verwandelt: "Mit meinem unmittelbaren Gefühl suchte ich nach ihnen, fand sie aber nicht, eilte zu den Ausgängen, rannte aber gegen die Wände... In diesem Moment ist der dünnste Strahl... brachte den Namen – Gott. ... Aber eine neue Tatsache erschien mir von Angesicht zu Angesicht... dass es eine Region der Finsternis und der Zerstörung gibt, und dass darin Erlösung liegt." (Quelle: link txt). Hier wird eine Vision oder ein plötzliches Erwachen als eine Offenbarung wahrgenommen, die deutlich auf die Notwendigkeit hinweist, im Bewusstsein der Gegenwart Gottes zu leben und bereit für das Heil zu sein.So kann die Erfahrung, Gott im Rahmen des Glaubens zu sehen, als zwei miteinander verknüpfte Stadien interpretiert werden: die anfängliche Erfahrung, die lebendig, emotional und sogar unsicher sein kann, und der anschließende Übergang zum Glauben, wo sich diese Erfahrung in innere Gewissheit und Erkenntnis der göttlichen Wirklichkeit verwandelt. Diese Erkenntnis nimmt nicht immer die Form einer buchstäblichen Vision an, sondern ist das Ergebnis einer tiefen inneren Wandlung und geistlichen Erneuerung, wenn persönliche Erfahrung auf ein rationales Verständnis des Glaubens trifft.Unterstützende(s) Zitat(e):"Aber es gibt einen bestimmten Augenblick, in dem diese Erfahrung des erlebten Gottes bereits so durchsichtig geworden ist, dass der Mensch sich seiner selbst wieder bewusst wird und in diesem Augenblick von der Erfahrung in den Bereich des Glaubens übergeht, wie er vom Apostel Paulus definiert wurde... ist sein Selbstvertrauen perfekt..." (Quelle: link txt, Seite: 3)."Man wird mir sagen: Auch wenn das alles so ist, so ist doch die innere religiöse Erfahrung ... erlaubt es uns, nur eine bestimmte unbestimmte, unpersönliche Sphäre des Seins zu fühlen, wahrzunehmen... aber sie gibt keine klare und dauerhafte Erkenntnis von der Existenz jener sehr bestimmten Wirklichkeit, die wir Gott nennen, im Sinne eines persönlichen Gottes." (Quelle: link txt). "Mit meinem unmittelbaren Gefühl habe ich sie gesucht, aber nicht gefunden ... Und in diesem Moment wird der dünnste Balken ... brachte den Namen – Gott. ... Eine neue Tatsache erschien mir, ebenso unbegreiflich wie unbestreitbar: Es gibt eine Region der Finsternis und der Zerstörung, und in ihr liegt das Heil." (Quelle: link txt).