Warum toleriert Gott laut Text Gewalt, während die Kirche sie nicht ve

Nach den oben genannten Materialien gibt es die Vorstellung, dass sowohl Gott als auch die Kirche Gewalt nicht als bedingungsloses Übel wahrnehmen, sondern als ein äußerst negatives, aber manchmal notwendiges Phänomen unter den Bedingungen einer unvollkommenen Welt. Das heißt, Gott lässt Gewalt zu, weil der menschliche Verstand nicht in der Lage ist, die Tiefe und Ganzheit des göttlichen Planes vollständig zu begreifen, in dem das rationale Böse in den Dienst eines höheren Zwecks verwandelt werden kann. Eine Passage besagt:

"Die religiöse Frage der Gewalt kann nicht durch die Vernunft beantwortet werden, sondern nur durch dieses ›Andere‹, mehr als durch die Vernunft. Es ist schwer, an ein Wunder zu glauben. Und wenn du an ein Wunder glaubst, dann gibt es keine Fragen.

Warum dann Gewalt?
Warum ein Schwert? Warum Blut? Warum "Du sollst nicht töten"? Aber es gibt keinen Glauben an uns. Ein Wunder, sagt man, ist ein Kindermärchen. Aber hören Sie zu und sagen Sie sich, ob es ein Märchen ist oder nicht." (Quelle: link txt)

Dies unterstreicht die Idee, dass hinter dem scheinbaren Paradoxon des Zulassens von Gewalt eine höhere Wahrheit stecken könnte, die dem menschlichen Verstand unzugänglich ist und in der Gewalt ihren Platz hat.

Auf der anderen Seite verdammt die Kirche, auch wenn sie dem Ideal der Liebe, der Vergebung und des Friedenswillens verpflichtet bleibt, die Anwendung von Gewalt nicht prinzipiell, wenn sie darauf abzielt, den Nächsten zu schützen und noch größeres Übel zu unterdrücken. Insbesondere wird dieser Standpunkt in einem der Texte klargestellt:

"Was ihre Argumente betrifft, so läuft es oft auf die Behauptung hinaus, dass gerechte Gewalt ein Weg ist, um noch größeres Übel zu stoppen. Sie zitieren die Bibel und die Schriften der Kirchenväter und argumentieren, dass Waffen und Kämpfe in einigen Fällen unvermeidlich sind. Die Kirche verurteilt die Soldaten nicht, sondern weiht sie sogar für die Verteidigung des Vaterlandes, weil dies als Manifestation der höchsten Liebe angesehen wird – der Liebe zum Nächsten und zum Schutz seines Lebens. Nichtsdestotrotz haben die Heiligen Väter immer betont, dass Gewalt das letzte Mittel ist und nur in Ausnahmesituationen angewendet werden darf." (Quelle: link txt)

Die Beziehung zwischen der göttlichen Toleranz gegenüber Gewalt und der Position der Kirche beruht also auf der Vorstellung, dass es im Idealfall kein Böses im vollen Sinne gibt, dass es aber in einer unvollkommenen und sündigen Welt manchmal notwendig ist, auf Gewalt zurückzugreifen, um die Gerechtigkeit zu schützen und das Leben zu bewahren. Dies steht im Einklang mit religiösen Doktrinen, nach denen das höchste Ziel der Liebe und der Schutz des Lebens die Anwendung von Gewalt gerade unter außergewöhnlichen Zwangsumständen rechtfertigen kann.

Unterstützende(s) Zitat(e):
"Die religiöse Frage der Gewalt kann nicht durch die Vernunft beantwortet werden, sondern nur durch dieses ›Andere‹, mehr als durch die Vernunft. Es ist schwer, an ein Wunder zu glauben. Und wenn du an ein Wunder glaubst, dann gibt es keine Fragen.
Warum dann Gewalt?
Warum ein Schwert? Warum Blut? Warum "Du sollst nicht töten"? Aber es gibt keinen Glauben an uns. Ein Wunder, sagt man, ist ein Kindermärchen. Aber hören Sie zu und sagen Sie sich, ob es ein Märchen ist oder nicht." (Quelle: link txt)

"Was ihre Argumente betrifft, so läuft es oft auf die Behauptung hinaus, dass gerechte Gewalt ein Weg ist, um noch größeres Übel zu stoppen. Sie zitieren die Bibel und die Schriften der Kirchenväter und argumentieren, dass Waffen und Kämpfe in einigen Fällen unvermeidlich sind. Die Kirche verurteilt die Soldaten nicht, sondern weiht sie sogar für die Verteidigung des Vaterlandes, weil dies als Manifestation der höchsten Liebe angesehen wird – der Liebe zum Nächsten und zum Schutz seines Lebens. Nichtsdestotrotz haben die Heiligen Väter immer betont, dass Gewalt das letzte Mittel ist und nur in Ausnahmesituationen angewendet werden darf." (Quelle: link txt)

Warum toleriert Gott laut Text Gewalt, während die Kirche sie nicht ve

Warum dann Gewalt?

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