Das innere Duell des Genies: Die Wahl zwischen Licht und Dunkelheit
Die Kreativität der größten Köpfe beruht nicht nur auf ihrem Genie, sondern auch auf einem ständigen Kampf, der die Tiefen der Seele umfasst. Zu Beginn dieses Weges bildet sich das Verlangen nach höheren Idealen, bei denen der Verstand und die Seele die Persönlichkeit zu Perfektion und Harmonie führen. Als natürlicher Teil der menschlichen Natur folgt dem hohen Ideal jedoch eine dunkle Seite – der Unwille, inneren Impulsen nachzugeben, die zu Egoismus und Zerstörung neigen.Das Hauptwesen dieses Kampfes besteht darin, daß jeder Versuch, sich zu den hellen Gipfeln zu erheben, mit dem unversöhnlichen Gegensatz der niederen Instinkte konkurriert. In jedem Augenblick, in dem sich die Seele für das Gute entscheidet, erhebt der Schatten des Bösen unerbittlich seine Ansprüche und verlangt die Herrschaft. Dieser ungleiche Kampf wird zu einer Arena, in der der freie Wille eines Genies schicksalhafte Entscheidungen trifft, die seinen weiteren kreativen Weg und seine innere Entwicklung bestimmen.Abschließend ist festzuhalten, dass das ständige innere Duell nicht nur die künstlerische Kreativität belebt, sondern sie auch tiefer und menschlicher macht. Die Akzeptanz beider Seiten der eigenen Natur ermöglicht es nicht nur, die Persönlichkeit eines Genies besser zu verstehen, sondern auch den Reichtum und die Vielseitigkeit der menschlichen Existenz selbst zu offenbaren.
Wie überlebt ein Genie den inneren Kampf zwischen Gut und Böse?Ein Genie erlebt einen inneren Kampf zwischen Gut und Böse als einen Zusammenprall zweier grundlegend unterschiedlicher Prinzipien in seiner Seele. Sein höherer, rationaler Wille, das Streben nach Idealen und geistiger Vollkommenheit, prallt unweigerlich auf seine sinnliche, niedere, zum Egoismus und zur Zerstörung neigende sinnliche, niedere Seite. Dieser innere Konflikt manifestiert sich so, dass jedesmal, wenn ein Genie ein Verlangen nach dem Guten verspürt, sofort ein böses Verlangen entsteht, das sich ihm entgegenstellt. So wird sein freier Wille, der in der Lage ist, eine Wahl zu treffen, zu einer Arena des ständigen Kampfes zwischen zwei Gegensätzen, in der der Sieg einer der Parteien sein weiteres Handeln und seinen kreativen Weg bestimmt.Unterstützende(s) Zitat(e):"Wisse, dass in diesem unsichtbaren Kampf die beiden Willen, die in uns existieren, miteinander im Krieg stehen: der eine gehört zum vernünftigen Teil der Seele und wird daher der vernünftige Wille, der höhere, genannt; und der andere gehört zu unserem sinnlichen Teil und wird daher der sinnliche Wille, der niedere genannt. Diese Begierden begleiten einander: Wenn ein gutes Verlangen kommt, widersetzt sich ihm sofort ein böses Verlangen... Unser Wille ist frei, beiden zu folgen, und zu welchem Verlangen er auch neigt, diesmal siegt er." (Quelle: link txt)"Das Böse tritt dem Individuum als einem unendlich vielfältigen und wirkenden Element entgegen ... Indem der Mensch einen Kampf mit dem Bösen führt, kämpft er im Wesentlichen mit sich selbst." (Quelle: link txt)