Schmeichelei als Schlüssel zur Selbstbehauptung
In einer Welt, in der die Anerkennung anderer als Schlüssel zu innerem Selbstvertrauen gilt, spielt Schmeichelei nicht nur die Rolle eines angenehmen Kompliments, sondern wird für viele auch zu einer mächtigen Quelle des emotionalen Trostes. Menschen, die versuchen, ihren Wert zu behaupten, suchen oft nach einer positiven Reaktion, die ihnen hilft, sich wertgeschätzt und wertvoll zu fühlen. Dieser Ansatz wird mit den Zügen der Eitelkeit und des Stolzes in Verbindung gebracht, wenn die Anerkennung von außen als vorübergehender Ersatz für tiefe, oft verborgene Selbstzweifel dient. Die moderne Forschung betont, dass der Wunsch, bewertet zu werden, nicht immer bewusst ist und sich manchmal sogar unmerklich in einen Mechanismus verwandelt, der innere Komplexe kompensieren kann. Selbst scheinbar unterwürfiges Verhalten, zum Beispiel im Umgang mit Vorgesetzten, kann die feinen Nuancen eines unterdrückten Verlangens nach Kontrolle verbergen. Infolgedessen wird die Schmeichelei zu einem wichtigen Element im Mechanismus der Selbstbehauptung und hilft den Menschen, ein Gleichgewicht zwischen ihrer inneren Welt und den sozialen Erwartungen zu spüren, was ihnen wiederum Vertrauen für jeden neuen Schritt gibt.
Welche psychologischen Merkmale bestimmen die Tendenz mancher Menschen, Schmeicheleien als Quelle der Befriedigung wahrzunehmen?Manche Menschen empfinden Befriedigung durch Schmeichelei, weil sie ihr tiefes Bedürfnis nach Selbstbestätigung und Bestätigung ihres eigenen Wertes befriedigt. Für solche Menschen wird eine äußere zustimmende Reaktion zu einer Quelle des inneren Trostes und der Selbstachtung. Das heißt, das Vorhandensein von Eigenschaften, die mit Eitelkeit und Stolz verbunden sind, macht sie anfällig dafür, Bestätigung ihres "Ichs" durch positive Bewertung und Lob von anderen zu suchen.Ein ähnlicher Bedarf wurde in einer der zitierten Studien beschrieben, in der es heißt: "Die nächste Stufe in der Hierarchie der "unteren Etage" der Persönlichkeit ist der Wunsch nach Selbstbehauptung ("Geltungstrieb" (nach Adler). Das Hauptmotiv dieses Strebens ist die Behauptung der Bedeutung und des Wertes des eigenen "Ichs" als solchem, in den Augen der anderen (Eitelkeit) oder in den eigenen Augen (Stolz)." (Quelle: link txt)Darüber hinaus gibt es eine verborgene Seite, wenn sich eine Person nicht immer ihrer Abhängigkeit von Anerkennung in Form von Schmeicheleien bewusst ist. Wie bereits erwähnt: "Oft ahnt der Mensch selbst nicht, in welchem Ausmaß er Schmeicheleien und Willkür ausgesetzt ist. So kann zum Beispiel ein Mensch, der seinen Vorgesetzten unterwürfig und zuvorkommend ist, seinen unterdrückten Despotismus zeigen..." (Quelle: link txt)Die Tendenz, Schmeicheleien als Quelle der Befriedigung wahrzunehmen, wird daher oft von einem Mangel an Selbstwertgefühl, dem Bedürfnis nach Unterstützung durch äußere Anerkennung und der Demonstration verborgener Aspekte der Eitelkeit angetrieben. Das Annehmen von Schmeicheleien ermöglicht es solchen Menschen, ihre inneren Komplexe vorübergehend zu kompensieren und sich selbstbewusster zu fühlen. Unterstützende(s) Zitat(e): "Die nächste Stufe in der Hierarchie der "unteren Etage" der Persönlichkeit ist der Wunsch nach Selbstbehauptung ("Geltungstrieb" (nach Adler). Das Hauptmotiv dieses Strebens ist die Behauptung der Bedeutung und des Wertes des eigenen "Ichs" als solchem, in den Augen der anderen (Eitelkeit) oder in den eigenen Augen (Stolz)." (Quelle: link txt) "Oft ahnt der Mensch selbst nicht, in welchem Ausmaß er Schmeicheleien und Willkür ausgesetzt ist. So kann zum Beispiel ein Mensch, der seinen Vorgesetzten unterwürfig und zuvorkommend ist, seinen unterdrückten Despotismus zeigen..." (Quelle: link txt)