Innerer Kampf: Wie man Leidenschaften zügelt
Jeder von uns steht täglich vor einem erbitterten Kampf zwischen hohen spirituellen Bestrebungen und starken körperlichen Begierden. In diesem Konflikt erfordert unsere Seele ständige Aufmerksamkeit und Selbstdisziplin, denn die Laster übernehmen oft die Oberhand und wirken fast automatisch, während die Tugend beharrliche und sorgfältige Arbeit erfordert. Selbst das Vorhandensein langjähriger Bildung und solider theoretischer Kenntnisse beseitigt nicht den Einfluss der Grundinstinkte, denn unser Verhalten wird oft von dem Bedürfnis bestimmt, primäre physiologische Wünsche zu befriedigen, und nicht vom Verlangen nach spirituellem Wachstum.Um deine Leidenschaften zu überwinden, musst du kontinuierlich an dir selbst arbeiten, nicht nur deine Handlungen kontrollieren, sondern auch deine Gedanken und Emotionen steuern. Es erfordert Mut, ständige Selbstbeobachtung und die Entschlossenheit, sich den inneren Schwächen zu stellen. Trotz der Tatsache, dass der Weg der Selbstvervollkommnung voller Herausforderungen und Schwierigkeiten ist, gewinnen wir durch den Kampf mit inneren Dämonen Kraft und die Möglichkeit, dem Weg der wahren Entwicklung zu folgen.Trotz der scheinbaren Unvermeidlichkeit der Dominanz der Instinkte wird unsere Fähigkeit, in sich zu gehen und bewusst zu wählen, zum Schlüssel zur Überwindung niederer Leidenschaften. Nur das ständige Streben nach innerem Gleichgewicht und die ständige Entwicklung des Geistes werden es uns ermöglichen, eine Harmonie zwischen dem Streben nach dem Ideal und der weltlichen Wirklichkeit der menschlichen Natur zu erreichen.
Warum haben viele Menschen Schwierigkeiten, ihre grundlegenden Leidenschaften und Bedürfnisse zu kontrollieren?Viele Menschen können ihre niederen Leidenschaften und Bedürfnisse nicht kontrollieren, weil sie in ihrer Natur ständig zwischen spirituellen Begierden und instinktiven körperlichen Begierden kämpfen. Ein Grund dafür ist, dass beim Menschen "das Fleisch über den Geist herrscht, die Leidenschaften den Geist beherrschen", und der Kampf zwischen diesen Prinzipien so geführt wird, dass die Tugend große Anstrengung und ständige Selbstdisziplin erfordert, während die Laster schnell und fast mühelos gefangen werden. Wie in einer der Quellen angemerkt: "Ein aufmerksamer Mensch kann nicht umhin, folgende Tatsachen zu erkennen: a) Es gibt in uns einen ständigen Kampf zwischen Geist und Fleisch, Vernunft und Leidenschaften, dem Verlangen nach dem Guten und dem Verlangen nach dem Bösen; b) In diesem Kampf bleibt der Sieg fast immer auf der Seite der letzteren..." (Quelle: link txt).Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass selbst ein hohes Bildungs- und Leseniveau keine Kontrolle über grundlegende Wünsche garantiert, da das menschliche Verhalten oft von der "Befriedigung physiologischer Bedürfnisse" und nicht von dem Wunsch nach etwas Höherem bestimmt wird. Also heißt es: "Es sollte beachtet werden, dass ein solches Verhalten nicht vom Alphabetisierungs- und Bildungsniveau einer Person abhängt. Er kann zwei oder sogar drei höhere Bildungen haben, aber nach den Gesetzen des Fleisches leben..." (Quelle: link txt).Es wird auch betont, dass zur Besiegung von Leidenschaften ständige Aufmerksamkeit auf die eigene Seele und Selbstbeobachtung erforderlich sind, da Leidenschaften ohne eine solche innere Kontrolle "freigesetzt" werden und zu destruktiven Konsequenzen führen können. In einem der Texte heißt es beispielsweise: "Um die Leidenschaften an der Wurzel zu packen, braucht man ständig auf die Seele zu achten, nicht nur die eigenen Handlungen, sondern auch die Gedanken und Gefühle zu kontrollieren..." (Quelle: link txt).Die Schwierigkeit, die niederen Leidenschaften und Bedürfnisse zu beherrschen, entspringt also dem inneren Konflikt zwischen dem hohen Streben und den natürlichen Neigungen des Menschen, wo letztere viel weniger Anstrengung erfordern, um sich zu festigen, und oft stärker sind als edle Absichten. Dies erklärt, warum es für die meisten Menschen ein so schwieriger und fortlaufender Prozess ist, nachhaltige Selbstkontrolle zu erreichen.Unterstützende(s) Zitat(e):"Ein aufmerksamer Mensch kann nicht umhin, folgende Tatsachen zu erkennen: a) Es gibt in uns einen ständigen Kampf zwischen Geist und Fleisch, Vernunft und Leidenschaften, dem Verlangen nach dem Guten und dem Verlangen nach dem Bösen; b) In diesem Kampf bleibt der Sieg fast immer auf der Seite der letzteren..." (Quelle: link txt)"Es sollte beachtet werden, dass ein solches Verhalten nicht vom Alphabetisierungs- und Bildungsniveau einer Person abhängt. Er kann zwei oder sogar drei höhere Bildungen haben, aber nach den Gesetzen des Fleisches leben..." (Quelle: link txt)"Um die Leidenschaften an der Wurzel zu packen, braucht man ständig auf die Seele zu achten, nicht nur die eigenen Handlungen, sondern auch die Gedanken und Gefühle zu kontrollieren..." (Quelle: link txt)